Antrag der Grünen Ratsfraktion wird umgesetzt
Mehr Stadtgrün gefordert
Die Erhöhung des Grünvolumens soll die Vegetation fördern und Gesundheitsbelastungen reduzieren
Koblenz. Im November 2017 stellte die GRÜNE Ratsfraktion einen Antrag, dass das Grünvolumen der vorhandenen Grünanlagen am Friedrich-Ebert-Ring durch eine Ergänzung mit Staudenmischpflanzungen erhöht werden sollte, um eine Verbesserung der Luftqualität an diesem schwer belasteten Standort zur erreichen. Der Eigenbetrieb Grünflächen und Bestattungswesen hat in der letzten Ausschusssitzung eine Kostenkalkulation vorgelegt, die einstimmig beschlossen wurde.
In diesem Jahr wird der Eigenbetrieb mithilfe von circa 96.000 Euro die Rasenfläche in der Mitte des Friedrich-Ebert-Ringes mit zusätzlichen Stauden- und Gehölzpflanzungen versehen. „Wir freuen uns, dass unser Antrag nun bald umgesetzt wird“, so die Antragstellerin Laura Martin Martorell: „Eine Erhöhung des Grünvolumens an dieser Stelle wird die Luftqualität spürbar verbessern und ein Biotop für Insekten entstehen lassen. Somit tun wir noch aktiv etwas für die Biodiversität in unserer Stadt.“.
Außerdem plädiert Laura Martín Martorell für eine klimaangepasste Stadtentwicklung zur Bewältigung der zunehmenden Hitzebelastung in Koblenz. „Wir müssen die Vegetation in unserer Stadt weiter fördern, um die erhöhten Gesundheitsbelastungen aufgrund von Smog und Überhitzung in unserer Stadt zu reduzieren. Das wäre ein Gewinn für die Lebensqualität in Koblenz!“ „Wir GRÜNE möchten die erhöhte Luftverschmutzung unserer Stadt und die drohenden Dieselverbote mit einer breiten Palette an Maßnahmen entgegenwirken, unter anderem durch eine Verkehrswende und eine intensivere Begrünung“, ergänzt Sabine Bäcker, grünes Mitglied des Werksausschusses Grünflächen und Bestattung: „Im Vergleich zu den künstlichen Alternativen, wie „City Trees“, haben echte Naturräume den Vorteil, dass sie nicht nur die feinstaubbelastete Luft filtern, sondern auch den Wasserhaushalt regulieren und Lebensräume für Pflanzen und Tiere bieten.“
Pressemitteilung
Bündnis 90/ DIE GRÜNEN
Stadtratsfraktion Koblenz
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Der Antrag der Grünen u.der folgende Ratsbeschluss offenbart mal wieder die Detailunkenntnis,nach der die meisten Beschlüsse leider gefasst werden.Stadtgrün ist NICHT = Stadtgrün.Der Friedrich-Ebert-Ring ist im Frühjahr/Sommer eine für`s Auge blühende Landschaft,hat aber mit Feinstaubfilterung sprich Klimaschutz nix zu tun.Große Bäume leisten einen wesentlich stärkeren Beitrag für eine bessere Luftqualität als Sträucher,Gehölze oder Rasen,aber schon garnicht Blumen o.blühende Gehölze.Und da mangelt es in KOBLENZ gravierend - an Baumbewuchs (eine ca.20 m hohe Buche z.B. verarbeitet pro Tag ca.18 kg Kohlendioxid,produziert 13 kg Sauerstoff,verdunstet 400 Li Wasser,reinigt 30 000 m3 Luft von Schadstoffen).blumen,bühende Gehölze = 0.Grün ist nicht mehr grün u.die Farben der Alt-Parteien auch längst nicht mehr das,was sie einmal waren,ihre Beschlussfähigkeit grenzwertig.Klimaschutz,Biodiversität etc.werden verkannt u.behandelt wie Äpfel u.Birnen mit fast Null-Effekt.
Zitat: "Eine Erhöhung des Grünvolumens an dieser Stelle wird die Luftqualität spürbar verbessern ...." ---- Und die Feinstaubbelastung wird durch die dann blühenden Sträucher erhöht! Werden die "Grünen" somit im Anschluss als nächstes gegen Feinstaub Maßnahmen "vorschlagen"? Ein Schelm wer böses dabei denkt!