Rheinbacher Gleichstellungsbeauftragte erstattete Bericht
Mehrfachbelastungen können in die Stressfalle führen
Innerhalb und außerhalb der Stadtverwaltung aktiv – Diskussions- und Bewusstseinsprozesse angestoßen
Rheinbach. Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Rheinbach, Mechthild Schneider, stellte in der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses ihren Tätigkeitsbericht für das Jahr 2016 vor. Innerhalb der Stadtverwaltung hätten dabei Themen wie Elternzeit und Rückkehr in den Beruf, Konflikte am Arbeitsplatz sowie Fortbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten im Vordergrund gestanden. Weitere Fragestellungen betrafen Arbeitsbedingungen und Ausstattung des Arbeitsplatzes, Arbeitsbelastung, Zuständigkeitsregelungen sowie eine leistungsorientierte Bezahlung. Auf Schneiders Initiative hätten drei Kolleginnen an dem vom Rheinischen Studieninstitut angebotenen Seminar „Intelligenter Umgang mit Stress, Druck und Problemen“ teilgenommen, berichtete sie. „Gerade von Frauen im Beruf wird häufig verlangt, dass sie Familie und Haushalt managen und das möglichst nebenbei und erfolgreich. Solche Mehrfachbelastungen können in die Stressfalle führen, aus der man meistens nicht so leicht wieder herauskommt.“ Hier setze das speziell für Frauen angebotene Seminar an, in dem unter anderem das Erkennen typisch „weiblicher“ Stress- und Problemfaktoren, die Auswirkung von Stress und Druck auf die körperliche Gesundheit, die Erweiterung des weiblichen Verhaltensrepertoires in unterschiedlichen Situationen und die Verbesserung des eigenen Stressverhaltens thematisiert worden seien.
Auch Männer nahmen das Beratungsangebot an
Darüber hinaus hätten auch Rheinbacher Frauen und vereinzelt sogar Männer das Beratungsangebot der Gleichstellungsbeauftragten angenommen.
Meist habe man sie nach einer ersten Klärung der Probleme bei der Suche nach weitergehender Hilfe unterstützt. Schwerpunktthemen seien hier die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, aber auch der Wiedereinstieg und die Erwerbslosigkeit gewesen. Außerdem habe man die Themenfelder Minijob, Existenzsicherung und die Suche nach einem Praktikums- oder Arbeitsplatz ebenso behandelt wie Trennung und Scheidung sowie sexuelle Belästigung.
Einen weiteren Tätigkeitsschwerpunkt der Gleichstellungsbeauftragten bildete die Öffentlichkeitsarbeit. Veranstaltungen, Seminare, Flyer, Infostände und Veröffentlichungen hätten dazu gedient, gleichstellungsrelevante Themen in die Öffentlichkeit zu tragen sowie Diskussions- und Bewusstseinsprozesse anzustoßen.
Dazu zählten der Internationale Frauentag 2016 ebenso wie der 5. Rheinbacher Frauengesundheitstag sowie die Mitwirkung bei der 8. Bonner Frauenwoche oder ein Selbstverteidigungskurs anlässlich des Aktionstages „Nein zu Gewalt an Frauen“.
Außerdem koordinierte die Gleichstellungsbeauftragte den jährlichen Girls-Day in Rheinbach.
Regelmäßige Netzwerk- und Themenabende
Das von ihr initiierte Frauennetzwerk Rheinbach habe auch 2016 regelmäßig Netzwerk- und Themenabende durchgeführt. An den Veranstaltungen hätten im Schnitt etwa 20 Frauen teilgenommen. „Die Treffen dienten sowohl dem Austausch und Kennenlernen wie auch thematischen Informationen, etwa zur Stärkung der Persönlichkeit“, erläuterte Schneider.
Das Frauennetzwerk veranstalte ohnehin jeden ersten Dienstag im Monat einen Frauenstammtisch, bei dem auch gemeinsame Unternehmungen geplant würden. Insgesamt verzeichne das Frauennetzwerk weiterhin wachsendes Interesse, zu den Angeboten und Treffen kämen kontinuierlich neue Interessentinnen. „Schließlich wollen wir nicht nur im eigenen Saft schmoren. Impulse, die von außen an uns herangetragen werden, machen den eigentlichen Erfolg aus“, fasste sie zusammen.
JOST
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