Politik | 11.11.2016

Lewentz/Wissing: Landkreise erhalten Unterstützung bei Vorbereitung des Raumordnungsverfahrens zur Mittelrheinbrücke

Ministerium kommt Landkreisen weiter entgegen

Region. Die im Koalitionsvertrag vereinbarte Wiederaufnahme der Planung einer Mittelrheinbrücke als welterbeverträgliches, kommunales Verkehrsprojekt wird weiter umgesetzt und von der Landesregierung mit Nachdruck inhaltlich und auch finanziell unterstützt. „Ich habe den Landräten der Landkreise Rhein-Hunsrück und Rhein-Lahn die weitere Vorbereitung des Raumordnungsverfahrens zur Mittelrheinbrücke in einem Schreiben dargelegt und erläutert, dass das Innenministerium einen Großteil der Finanzierungskosten der Gutachten für das Raumordnungsverfahren übernehmen wird“, so Minister Roger Lewentz. Damit komme das Ministerium den beiden Landkreisen weiter entgegen.

Derzeit wird davon ausgegangen, dass die Erstellung der Gutachten einen finanziellen Aufwand in Höhe von rund 659.000 Euro erfordert. Davon wird das Innenministerium 459.000 Euro übernehmen. Der Rhein-Hunsrück-Kreis und der Rhein-Lahn-Kreis sollen jeweils 100.000 Euro übernehmen. Aus dem Bereich des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau werde Personal des Landesbetriebs Mobilität Rheinland-Pfalz (LBM) zur Verfügung gestellt, sagte Verkehrsminister Dr. Volker Wissing.

Für das Raumordnungsverfahren sind zunächst durch den LBM die vorliegenden Studien zu aktualisieren oder neu zu erstellen. Zur Vorbereitung des Raumordnungsverfahrens haben die beiden Kreisausschüsse der Landkreise bereits im Jahr 2011 Grundsatzbeschlüsse gefasst. Mit dem Raumordnungsverfahren als landesplanerischem Instrument soll Klarheit darüber geschaffen werden, welche Variante der Rheinquerung vor dem Hintergrund der Umwelt- und Kulturlandschaftsverträglichkeit sowie der Wirtschaftlichkeit und der verkehrlichen Anforderungen für ein Planfeststellungsverfahren bevorzugt wird. Mit den Vorbereitungen zur Durchführung eines Raumordnungsverfahrens hat das Innenministerium die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (SGD) als obere Landesplanungsbehörde beauftragt. Dazu muss zunächst der LBM die Unterlagen dafür im Auftrag der Kreise erstellen und dann das Raumordnungsverfahren bei der SGD beantragen.

Die konkrete Ausgestaltung des Raumordnungsverfahrens soll in Abstimmung zwischen der obersten und der oberen Landesplanungsbehörde sowie den Landkreisen Rhein-Lahn-Kreis und Rhein-Hunsrück-Kreis als Trägern des Vorhabens erfolgen.

In diesem Zusammenhang hat Minister Lewentz die beiden Landräte gebeten, aktuelle gleichlautende Bestätigungsbeschlüsse zum angestrebten Bau einer Mittelrheinquerung und der Beauftragung des Landesbetriebs Mobilität zur Erstellung der Unterlagen und im Weiteren der Antragstellung für das Raumordnungsverfahren in den Kreisgremien herbeizuführen. Ein kommunaler Mitfinanzierungsanteil bei der Vorbereitung des Raumordnungsverfahrens verbleibt bei den Landkreisen.

„Gemeinsam mit den beiden Landkreisen wollen wir zügig die notwendigen Verfahren zum Bau der Mittelrheinbrücke einleiten. Dabei werden wir weiterhin eine enge Abstimmung mit der UNESCO suchen, um die Welterbeverträglichkeit der Planungen sicherzustellen. Den Landräten Dr. Bröhr und Puchtler habe ich angeboten, für Gespräche zur Umsetzung des Raumordnungsverfahrens zur Verfügung zu stehen“, so Lewentz. Pressemitteilung Ministerium des Innern und für Sport

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Neueste Artikel-Kommentare
  • Daniela Jacobs: Auch Fußgänger ????? sollten beachtet werden!Wenn jeder nur ein bisschen, wäre vieles einfacher!
  • K. Schmidt: Die nächste Demo, gerade wenn sie sich an Familien richtet, sollte dann mal unter dem Motto stehen: "Fahrradhelme für alle!"

Kruft: Zwischen Dauerkritik und Tatendrang

  • Rolf Stern : Der Text wirkt weniger wie eine Einordnung, sondern eher wie der Versuch, berechtigte Kritik abzuwürgen. Gerade bei öffentlichen Geldern ist Nachfragen keine Dauerschleife, sondern demokratische Pflicht.
  • Andreas Lung: Liebe Frau Schumacher, Sie haben offensichtlich überhaupt nicht verstanden, worum es geht.
  • Thomas Sebastian Napp: Ich kann der Gemeinde zu dieser Aktion nur gratulieren. Vor allem den Bauhofmitarbeitern muss ich hier ein Lob aussprecheb. Gleichzeitig kann ich es nicht verstehen, dass eine große Naturfläche auf dem...
Vortrag: Arthrose des Hüft- und Kniegelenk
fit für`s Alter?
Titelanzeige
Osteraktion
Anzeige Lange Samstage
Stellenanzeige Personalreferent/in
Stellenanzeige Personalsachbearbeiter/in
Empfohlene Artikel
Petra Schneider. Foto: privat
23

Kreis Ahrweiler. Am 23. April 2026 ist es wieder so weit: Der bundesweite Girls‘ Day/Boys‘ Day bietet jungen Menschen die Gelegenheit, spannende Einblicke in verschiedene Berufsfelder zu erhalten. Auch die CDU-Landtagsfraktion beteiligt sich erneut an diesem Aktionstag und lädt Schülerinnen und Schüler ein, einen Blick hinter die Kulissen der Landespolitik zu werfen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Symbolbild.
24

Aufgrund von Wartungsarbeiten muss´die Stromversorgung zeitweise eingestellt werden

Kein Strom in Sinzig-Westum und Löhndorf

Sinzig. Am Dienstag, 14. April, führt die Rhein-Ahr-AöR Arbeiten an der Wasserversorgung in Sinzig-Westum durch. Zur Sicherheit der Arbeiter muss dazu ein Mittelspannungskabel der Energienetze Mittelrhein (enm) zeitweise abgeschaltet werden.

Weiterlesen

Pfarrer Dr. Arno-Lutz Henkel.  Foto:privat
11

Allgemeine Berichte

EIN-Spruch: Fest(e) der Befreiung

Vom 01.-09. April wird die jüdische Pessach Woche begangen, die nahezu zeitgleich zusammenfällt mit der von den Christen begangene Kar- und Osterwoche. Durch Jesus bedingt hängen beide Festtraditionen, auch inhaltlich, miteinander zusammen.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: pixabay.com
284

Leserbrief zu „HeimatCheck: Bad Neuenahr: Zu viele unangeleinte Hunde im Stadtgebiet?“

Leserbrief: „Das ist keine Tierliebe, das ist Egoismus!“

Ich bin fast 75 Jahre alt. Seit meinem 17. Lebensjahr habe ich Hunde. Zwei dieser Hunde wurden von unangeleinten Hunden angefallen, und so schwer verletzt, dass sie nur durch hohe tierärztliche Kunst gerettet werden konnten. Beide hatten ihr Leben lang mit den Folgen zu kämpfen.

Weiterlesen

Monatliche Anzeige
Dauerauftrag 2026
Kreishandwerkerschaft
Dauerauftrag 2025
Kreishandwerkerschaft
Alles rund ums Haus
Fahrer gesucht (m/w/d)
Innovatives rund um Andernach
Koblenz blüht 2026
Titel
Maschinenbediener, Staplerfahrer
Hasenhoppeln & Heimatshoppen
Kreishandwerkerschaft - Anzeige Pool
Rund ums Haus
Innovatives rund um Andernach
Stellenanzeige
PR-Anzeige
Anzeige KW 14
Stellenanzeige Kita