Politik | 02.06.2016

Jusos im Kreisverband Neuwied organisieren sich neu

Mit Blick in die Zukunft

Während der Ordentlichen Kreiskonferenz der Jusos Neuwied, hintere Reihe v.li. Stephan Ehrenberg, Felicitas Diedenhofen, Fabiano Collu und Florian Kluwig. Vordere Reihe v.li. Martin Diedenhofen, Marie-Christin Schlüter, Lukas Fiest, Nina Thyssen und Lucas Bednarz.privat

Neuwied. Die Jusos aus dem Unterbezirk Neuwied kamen vor Kurzem zusammen, um eine ordentliche Kreiskonferenz im Unkeler Rathaus abzuhalten. Mit dem Ziel, einen neuen Vorstand zu wählen und eine neue Satzung für den Kreisverband zu verabschieden fand das Treffen unter der Devise statt, die wenig erfolgreiche Vergangenheit der letzten Jahre im Unterbezirk Neuwied endgültig hinter sich zu lassen.

Es war still geworden um die Jusos im Unterbezirk Neuwied

Trotz 140 erfasster Juso-Mitglieder war es in der vergangenen Zeit still geworden um die Jusos im Unterbezirk Neuwied. Viele registrierte, aber zu wenige tatsächlich aktive Mitglieder, fehlende finanzielle Ressourcen sowie die auch dadurch bedingte fehlende Motivation des damals tätigen Vorstands führten dazu, dass die Jusos Neuwied weder mit eigenen politischen Aktionen noch durch unterstützende Tätigkeiten, beispielsweise im Wahlkampf, aufwarten konnten. Nun gilt es, dass ohne Zweifel vorhandene, Potenzial, dass der Juso-Kreisverband Neuwied besitzt, zu reaktivieren, und den Blick gemeinsam auf eine Zukunft zu richten, die neue Aktivität und stärkere politische Präsenz der Jusos verspricht.

Der erste Schritt zu neuen Zielen ist mit der erfolgreichen Kreiskonferenz nun getan worden. Als neuer Vorsitzender löst Martin Diedenhofen den bisherigen Verantwortlichen Suad Zumberi in seiner Tätigkeit ab und wird fortan die Geschicke der Jusos im Kreisverband anleiten. Dabei hat der 21-jährige Kölner Student, der bereits als 2. Vorsitzender des SPD-Ortsverbandes in Erpel eine verantwortungsvolle Position innehat, nicht nur klare Ziele formuliert, sondern auch konkrete Pläne, wie er diese zu erreichen gedenkt.

Durch Aktionen soll gezeigt werden: die Jusos sind wieder da

Neben dem Schwerpunkt Öffentlichkeitsarbeit, gehe es insbesondere darum, auf die kreisangehörigen Ortsvereine zuzugehen und bereits vorhandene Mitglieder für die Juso-Arbeit zu begeistern. Durch die Durchführung eigener Aktionen müsse gezeigt werden, dass die Jusos im Kreisverband Neuwied wieder da sind. Langfristig sollen so weitere Mitglieder geworben werden, die nicht nur die Voraussetzungen schaffen, die Arbeit im Kreisverband zu unterstützen und zu erweitern, sondern darüber hinaus die Gründung weiterer lokaler Juso-Gruppen ermöglichen sollen. Diese sollen in der Folge in ihren Anfängen von den Jusos im Kreisverband in ihrer Tätigkeit unterstützt und, soweit nötig, angeleitet werden.

Engere Kooperation der Juso-Gruppen geplant

In enger Kooperation können auch hier gemeinsame Aktionen organisiert werden, um die Zusammenarbeit insgesamt zu stärken und zu festigen. Die Etablierung dauerhafter Zusammenschlüsse von Jugendlichen in Form von neuen Juso-Gruppen mag ein langfristiges Ziel sein, das Zeit erfordert. Jedoch sei es bei 140 registrierten Juso-Mitgliedern ein konsequentes und durchaus realisierbares Ziel, das in seiner Bedeutung für die Arbeit im Kreisverband nicht hoch genug anerkannt werden muss, denn lokal tätige Juso-Gruppen seien: „unschätzbar wichtig, für unseren Juso-Verband und natürlich auch für die SPD. Nur so können wir neue Mitglieder und Mitstreiter für unsere Politik gewinnen“, so Diedenhofen, der den kommenden Aufgaben mit Begeisterung entgegenblickt.

Der neue Vorstand

Unterstützt wird der neue Vorsitzende dabei von den weiteren Angehörigen des neuen Vorstands. Als stellvertretende Vorsitzende agieren zukünftig Florian Kluwig, Lucas Bednarz, beide SPD Ortsverein Rheinbrohl, und Fabiano Collu, SPD Ortsverein Linz am Rhein. Hinzu kommt als Geschäftsführerin Nina Thyssen, SPD Ortsverein Erpel. Ergänzt und komplettiert wird der Vorstand durch die Beisitzenden Stephan Ehrenberg, Lukas Fiest, beide SPD Ortsverein Linz am Rhein, Marie-Christin Schlüter und Felicitas Diedenhofen vom SPD Ortsverein Erpel.

Somit stellt der neu gewählte Vorstand einen Großteil der seit Oktober vergangenen Jahres in den Ortsgemeinden rund um Erpel, Unkel und Bad Hönningen aktiven Juso-Gruppierung, der „Jusos Rheinschiene“ dar, deren Arbeit nicht nur Grundlage für den Entschluss war, die Arbeit auf den Kreisverband Neuwied auszuweiten, sondern zudem als Vorbild für die neu einzurichtenden Juso-Gruppen dienen soll.

Durch die bisher durchweg positiven Erfahrungen inspiriert, freuen sich die Vorstandsmitglieder nun, die Aufgabe anzugehen und den Kreisverband Neuwied in seiner politischen Bedeutung wieder in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. „Wir haben uns dann als Gruppe dazu entschlossen, unsere Stimme und unsere Mitarbeit auch im Kreisverband geltend zu machen, und ich kann sagen, dass wir alle heiß drauf sind, im Juso Landesverband mitzuwirken, neue Leute kennenzulernen und unseren Unterbezirk wieder nach vorne zu bringen“, fasst Martin Diedenhofen die Stimmung treffend zusammen.

Demnach kann gesagt werden: "Es wird sich lohnen, die nächsten Monate einen Blick gen Neuwied zu richten. Und wenn demjenigen dann gefällt, was man sieht, so sei er herzlich eingeladen, sich aktiv einzubringen!"

Pressemitteilung der

Jusos Neuwied

Während der Ordentlichen Kreiskonferenz der Jusos Neuwied, hintere Reihe v.li. Stephan Ehrenberg, Felicitas Diedenhofen, Fabiano Collu und Florian Kluwig. Vordere Reihe v.li. Martin Diedenhofen, Marie-Christin Schlüter, Lukas Fiest, Nina Thyssen und Lucas Bednarz.Foto: privat

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