Freie Wähler-Forderung wird erfüllt
Mit Köpfchen investieren
Marketing für lebendige Innenstädte soll Koblenz nach Lockdown helfen
Koblenz. Mit einer Vielzahl an konstruktiven Vorschlägen haben Freie Wähler von Anfang an die Corona-Krise mit begleitet. Zuletzt haben der Sprecher für Kultur und Tourismus, Christian Altmaier und Einzelhandel-Profi Edgar Kühlenthal eine Unterstützung für Innenstädte gefordert. Jetzt bestätigte das Land Rheinland-Pfalz, dass den Großstädten im Land 250.000 Euro zur Verfügung gestellt werden.
Lebendiges und kreatives Stadtmarketing soll dafür sorgen, dass die Einkaufsstadt Koblenz nach dem Ende des Lockdown wieder Kunden von nah und fern anlockt. Freie Wähler fordern schon eine lange Zeit, dass Geschäfte öffnen dürfen, mit Abstand, Hygienekonzept und Maske. „Das bunte Treiben soll wieder möglich werden, aber jeder trägt für sich und andere Verantwortung. Aber die Öffnung der Geschäfte und Gastronomie muss kommen“, erklärt Landtagskandidat Christian Altmaier. Er hatte auch schon im Frühjahr 2020 gefordert, dass eine smarte Kampagne für „Urlaub in der Heimat“ gestartet wird. Diese kam mit #weitwegganznah und war überaus erfolgreich.
Nach Gesprächen mit Einzelhändlern, Gastronomen und weiteren wichtigen Akteuren für eine attraktive Innenstadt in der Zukunft drängten Altmaier und Ratskollege Edgar Kühlenthal auch darauf, dass innovative und nachhaltige zukunftsfähige Maßnahmen ergriffen werden. „Wir sind froh, dass die Landesregierung die Idee aufgegriffen hat und jetzt zunächst 250.000 Euro für die großen Städte im Land auszahlen will.“ Diese Gelder sollen aber nach Willen der Fraktion Freie Wähler mit Köpfchen investiert werden.
Deshalb stellt die Fraktion einen Antrag im Stadtrat. „Wir wollen die Akteure zusammenführen, es soll ein breit aufgestelltes Konzept bewirken, dass alle mittragen, mitkommen und sich einbringen können“, begründet Kühlenthal den Vorstoß. Freie Wähler wollen für die lebendige und attraktive Innenstadt das Leben, Erleben, Verbleiben, und Einkaufen in der Innenstadt erhalten und stärken.
Pressemitteilung
Freie Wähler Koblenz

Abstand, Hygienekonzept und Maske ist in erster Linie Kopfsache und daran fehlt es bei nicht wenigen. Mit Köpfchen investieren. Es kommt doch immer darauf an, welches Köpfchen gemeint ist, etwas, dass nun nicht jeder hat. 250 000 Euro für die "großen" Städte - Koblenz auch dabei? Warum die Frage? Weil Koblenz eben nicht zu den großen Städten gehört - hätte man gerne - ist aber nicht so. Man möchte gerne mit den großen Hunden ... gehen, kriegt es aber nicht auf die Reihe, weil man in Dimensionen denkt, die alleine vom Ansatz her verhindern, auch nur ein Bein zu heben. Kommunalpolitik, wo jeder seine teils abstrusen Spinnereien zum Besten gibt sind kein Allheilmittel.
Tatsachenverzerrung ist ein Manko, dass unserer Stadt schon immer wie ein Klotz am Bein hängt.
Wäre man in der Lage, von seinem hohen Ross herunter zu steigen, Realität, Bürokratie, Querdenken, Unbeweglichkeit u. vor allem Machbarkeit zu erkennen, wäre das schon ein Fortschritt, zumindest ein Bein heben zu können.