Politik | 02.05.2022

Erwin Rüddel appelliert an CDU im Kreis Neuwied, die neuen Vorstand wählte

„Mit Mut und Zuversicht in die Zukunft!“

Verabschiedung des scheidenden CDU-Kreisvorsitzenden Erwin Rüddel, MdB (3.v.r.) durch den stellvertretenden Vorsitzenden Viktor Schicker (l.), den JU-Kreisvorsitzenden und neuen stellvertretenden CDU-Kreisvorsitzenden Pierre Fischer (2.v.r.) sowie dem neuen CDU-Kreisvorsitzenden Jan Petry (r.) aus Neuwied. Dank und Anerkennung auch für Michaela Woermann (3.v.l.) als Geschäftsführerin nach insgesamt 18 Jahren und Monika Lamerz (2.v.l.) als Mitarbeiterin der CDU-Kreisgeschäftsstelle nach 17 Jahren. Foto: privat

Kreis Neuwied. Der langjährige CDU-Kreisvorsitzende und heimische Bundestagsabgeordnete der CDU, Erwin Rüddel, hat seine Partei dazu aufgerufen, ungeachtet aktueller Probleme „mit Mut und Zuversicht“ in die Zukunft zu blicken und dafür zu sorgen, dass die Union im Kreis Neuwied auch weiterhin entscheidend mitgestalten werde. Die Delegiertenversammlung quittierte die Aussagen Rüddels mit großem Beifall und dankte dem scheidenden Vorsitzenden für die in 14 Jahren als Kreisvorsitzender und insgesamt in 50 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit für die Junge Union und CDU geleistete Arbeit.

Nach 14 Jahren im Amt und einer insgesamt „erfolgreichen Arbeit“ mahnte der scheidende Vorsitzende die Parteimitglieder, auch künftig“ an dem bewährten Dreiklang festzuhalten, der die CDU zu einer großen Volkspartei gemacht habe – nämlich der Verbindung des konservativen, des liberalen und des aus der christlichen Soziallehre abgeleiteten sozialen Elements in der Programmatik der Partei.

Rüddel bezeichnete die Union als den „eigentlichen Stabilitätsanker der deutschen Politik“, der inmitten „der parteipolitischen Zersplitterung, der Auflösung hergebrachter Wählerstrukturen und der Stärkung der extremen Ränder“ Kurs halten müsse.

Die CDU stehe wie keine andere Partei „ohne Wenn und Aber zu unserem Rechtsstaat“ – denn eine liberale, weltoffene Gesellschaft lasse sich „dauerhaft nur zusammenhalten, wenn Recht und Ordnung ohne Abstriche Geltung“ hätten.

Eindringlich beschwor Rüddel mit Blick auf die Ukraine die Delegierten des Parteitags, man befinde sich „in einer epochalen Auseinandersetzung zwischen Demokratie und Despotismus, zwischen Rechtsstaat und Willkür, zwischen regelbasierter internationaler Ordnung und brutaler kriegerischer Gewalt; zwischen Freiheit und Unterdrückung“.

Es dürfe „nicht der leiseste Zweifel aufkommen“, auf welcher Seite Deutschland stehe. Und es hänge „entscheidend von Deutschland ab, dass der freiheitlich-demokratische Westen in dieser beispiellosen Krise“ zusammenstehe.

Die in Berlin regierenden Ampel-Parteien kritisierte der christdemokratische Bundestagsabgeordnete nur beiläufig. Ihm kam es darauf an, die Kreispartei auf die kommenden Wahlen einzustimmen – 2024 Kommunal- und Europawahl, 2025 Bundestagswahl und 2026 die nächste Landtagswahl. Diese sollten von einer neuen Mannschaft „gewissenhaft und erfolgreich“ vorbereitet werden.

Das ändere aber nichts daran, dass er sein Bundestagsmandat weiterhin mit aller Kraft vor Ort und in Berlin erfüllen werde. Namentlich erwähnte Rüddel weitere Fördermittel für die heimische Infrastruktur, „Hilfen für die mittelständische Wirtschaft und unsere Landwirte“ sowie die Sicherung einer hochwertigen Gesundheitsversorgung in der Region.

Nicht ohne Stolz wies Rüddel darauf hin, dass die CDU in seiner Amtszeit mehrere Verbandsbürgermeister, den Landrat des Kreises und den Oberbürgermeister von Neuwied habe stellen können. Ellen Demuth habe zum dritten Mal das Direktmandat für den Landtag in Mainz, er selbst zum vierten Mal in Folge das zuvor von der SPD gehaltene Direktmandat für den Bundestag erringen können.

Entscheidend für den Erfolg einer politischen Partei sei ihre Geschlossenheit, betonte Rüddel. Das gelte im Kreis ebenso wie im Land und im Bund. Deshalb begrüße er, wie Friedrich Merz der Bundespartei und der Bundestagsfraktion nach den Wahlniederlagen des vergangenen Jahres wieder neues Selbstbewusstsein verliehen habe und rief dazu auf, Christian Baldauf mit aller Kraft dabei zu unterstützen, die Landespartei wieder zu einem schlagfähigen Instrument zu machen.

Pressemitteilung des

Büro von Erwin Rüddel

Verabschiedung des scheidenden CDU-Kreisvorsitzenden Erwin Rüddel, MdB (3.v.r.) durch den stellvertretenden Vorsitzenden Viktor Schicker (l.), den JU-Kreisvorsitzenden und neuen stellvertretenden CDU-Kreisvorsitzenden Pierre Fischer (2.v.r.) sowie dem neuen CDU-Kreisvorsitzenden Jan Petry (r.) aus Neuwied. Dank und Anerkennung auch für Michaela Woermann (3.v.l.) als Geschäftsführerin nach insgesamt 18 Jahren und Monika Lamerz (2.v.l.) als Mitarbeiterin der CDU-Kreisgeschäftsstelle nach 17 Jahren. Foto: privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Sandra Sattler: Der Zustand der L330 zwischen. Nassau und Zimmerschied ist eine absolute Katastrophe- und das nicht erst seit gestern! Wir sind wohnhaft in Hömberg und werden seit vielen Jahren mit diversen Ausreden vom LBM vertröstet.
  • Janek: Wer die Strecke kennt, kann sich den Grund bereits denken … Der Straßenzustand ist dort so schlecht, dass er besonders für Motorradfahrer ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko darstellt. Dem verunglückten...
  • Siegfried Kowallek: Verwunderlich ist weiterhin, dass die SPD der Neuwieder CDU vorhält, gegen den Unvereinbarkeitsbeschluss der Christdemokraten in Bund und Land im Hinblick auf die Partei Die Linke zu verstoßen. In insgesamt...
  • Siegfried Kowallek: Die Nennung von BSW und der Partei Die Linke im selben Kontext ist sachlich nicht gerechtfertigt und damit unredlich. Prominentester linker Befürworter deutscher Waffenlieferungen an die Ukraine ist Bodo...
  • Beatrix Biskup: Ich habe Bibliotheken immer geliebt und ich freue mich über jeden Schritt den die Stadtbibliothek in Richtung Zukunft geht und über jede Veranstaltung die diese durchführen würde.
Dauerauftrag 2026
Rund ums Haus
Dienstleistungen
Holz Loth-Entsorgung
Innovatives rund um Andernach
Schulze Klima -Image
Ostergrußanzeige
Anzeige Lange Samstage
Wohnträume
Stellenausschreibung Hausmeister/in
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Die Stadt Mayen trauert um ihren Ehrenbürger Mario Adorf.
24

Im Foyer des Rathauses in der Rosengasse liegt ein Kondolenzbuch aus, in das sich Bürgerinnen und Bürger eintragen können

Stadt Mayen trauert um Mario Adorf

Mayen. Die Stadt Mayen trauert um ihren Ehrenbürger Mario Adorf, der am 8. April 2026 im Alter von 95 Jahren verstorben ist.

Weiterlesen

Pfarrer Jörg Meyrer. Foto: privat
6

Sie ist gerade nicht besonders verlässlich. Kriege, Krisen, harte Worte in der Politik. Vieles ist in Bewegung, manches gerät aus den Fugen. Für uns Erwachsene ist es schon nicht einfach, alles zu verfolgen – und erst recht nicht, alles zu verstehen. Und zu begreifen, warum die Mächtigen ihre Gewalt- und Kriegsspiele treiben. Wie machen Kinder das?

Weiterlesen

Monatliche Anzeige
Rund um´s Haus
Daueranzeige
Dauerauftrag 2025
Alles rund ums Haus
Imageanzeige - Dauerauftrag
Imageanzeige Dauerauftrag 04/2026
Tag der offenen Tür
fit für`s Alter?
Rund ums Haus
Stellenanzeige mehrere Stellen
Koblenz blüht // Frohe Ostern 2026
PR-Anzeige
Bestellung Nr. 4300003040 - W100 - 606 // Wohnträume MYK
  WÄRMEPUMPE ÖL/GASHEIZUNG
Veranstaltung 15.April
Anzeige KW 15