Volleyball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saarland
Mit Schwung in die neue Saison
Ransbach-Baumbach/Dernbach. Nach Meisterschaft und Aufstieg in die Oberliga fiebern die Westerwald Volleys dem ersten Meisterschaftsspieltag gegen TuS Gensingen am Samstag, 12. September, Spielbeginn 19 Uhr, Spielhalle: Sporthalle Ransbach-Baumbach/Erich-Kästner-Schule, Kapellenstraße entgegen. „Wir stehen vor einer besonderen Saison, sportlich und auch vor dem Hintergrund der Einschränkungen durch die Virussituation,“ stellen die beiden Vereinsvorsitzenden der Kooperation (BC Dernbach/Montabaur-SC Ransbach-Baumbach) Simon Krippes (1. Vorsitzender BC) und Heinz-Hermann Fischer (1. Vorsitzender SC) fest.
Sportlich wird der Auftritt in der höheren Liga „kein Spaziergang“ (Trainer Johannes Delinsky). Der Auftaktgegner TuS Gensingen, Sechster der vergangenen Spielzeit, ist den Westerwäldern gänzlich unbekannt. „Da müssen wir hellwach in die Partie gehen und schnell ins Spiel finden,“ fordert Delinsky von seinen Akteuren. Überhaupt gilt es als Neuling, sich zu orientieren und erst einmal von Spiel zu Spiel zu denken.
Die Saisonvorbereitung läuft seit Anfang August, „die Jungs zeigten eine sehr hohe Trainingsbeteiligung und sind hoch motiviert,“ stellt der WWV-Übungsleiter fest. Turniere fanden wegen der Coronasituation keine statt, so musste sich das Team mit einem Trainingsspiel gegen den Mitkonkurrenten TV Bad Salzig abfinden.
Mit dreizehn Spielern steht Spielertrainer Johannes Delinsky ein komfortables Personaltableau zur Verfügung. Aus der letztjährigen Mannschaft gehen Christof Heuser (Spielertrainer) und Lars Kreichauf auf eigenen Wunsch in die zweite Mannschaft. Sebastian Korbach und Tobis Bretz wechselten aus der 3. Bundesliga zu den Volleys und werden das Oberligateam im Annahme- und Angriffsbereich deutlich verstärken. Peter Kloft (Jg. 1999), junger Nachwuchsakteur aus Ransbach-Baumbach, der die vergangenen beiden Jahre in der 2. Liga beim TV Mainz-Gonsenheim spielte, kommt zurück zu den WW-Volleys und steht für Notfälle bereit. Für ihn steht im Augenblick die berufliche Ausbildung im Vordergrund.
Aufgrund der Coronasituation mussten die Volleys eine Hygienekonzept für die Sporthalle Ransbach-Baumbach in Abstimmung mit der VG Ransbach-Baumbach und unter Berücksichtigung besonderer Vorgaben durch den Deutschen Volleyball-Verband erarbeiten. Für die Zuschauer hier die wichtigsten Vorgaben: Maximal 50 Personen sind auf der Tribüne zugelassen, es besteht Maskenpflicht beim Betreten und Verlassen der Tribüne, alle Zuschauer werden in einer Anwesenheitsliste registriert und die Caféteria bleibt vorerst geschlossen. Der Verantwortlichen der Westerwald Volleys bitten um Beachtung.
