Politik | 23.02.2021

GRÜNE engagieren sich für funktionales Radwegenetz

Mit dem Rad in die Nachbarkommune oder nach NRW

Unterwegs im Wahlkreis 14: GRÜNEN-Direktkandidatin Birgit Stupp weist hin auf Mängel im Radwegenetz. Hier fehlt eine sichere Querung der L 83 südlich von Ringen. Fotos: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN OV Grafschaft

Kreis Ahrweiler. Viele Menschen setzen bereits heute für ihre täglichen Wege auf das Rad. Aber es könnten noch deutlich mehr werden, würde das Radwegenetz entsprechend ausgebaut. Zahlreiche Förderprogramme unterstützen derzeit den Bau eines sicheren, lückenlosen Radwegenetzes – auch über kommunale Grenzen hinweg – sowie die Investitionen in eine gute Radinfrastruktur mit Radabstellplätzen, Job-Rad-Angeboten etc. Die GRÜNEN sehen im Kreis Ahrweiler hier noch reichlich Potenzial.

Vom Ahrtal nach Meckenheim oder Rheinbach, zum Innovationspark Rheinland nördlich der A61 bei Ringen oder ins Gewerbegebiet Gelsdorf radelt man über kommunale Grenzen. Dabei tun sich immer wieder Lücken im Radwegenetz auf. So gibt es auf dem für Radfahrende besonders gefährlichen Streckenabschnitt der B 257 zwischen Altenahr und Kalenborn keinen ausgewiesenen Radweg. Die Altenahrer GRÜNEN möchten diesen Mangel beseitigen. Ab Kalenborn ließe sich ein Wirtschaftsweg in das Radwegenetz einbinden, welcher dann an der Kreuzung hinter Esch in das Grafschafter Radwegenetz übergeht. Von dort wären Radwege nach Meckenheim und Bonn relativ einfach zu realisieren.

„In fahrradfreundlichen Kommunen nutzen die Bürger*innen das Rad auf dem Weg zur Arbeit, für andere Alltagswege und in der Freizeit regelmäßig und gerne“, weiß Birgit Stupp, Direktkandidatin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Wahlkreis 14 und selbst viel auf Tourenrad und Mountainbike unterwegs. „Ich setze mich dafür ein, auch im ländlichen Raum die Attraktivität des Radverkehrs durch neue Radwege zu verbessern. Wir GRÜNEN in den Gemeinde- und Stadträten sowie im Kreistag Ahrweiler wollen deshalb das Tempo beim Um-, Aus- und Neubau von Radwegen mindestens verdoppeln“, so Stupp.

Bis sich die Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr, die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler und die Grafschaft jeweils „fahrradfreundliche Kommune“ nennen können, sind noch eine Vielzahl von Radwegen zu gestalten und gut auszuschildern. Jetzt wäre es an der Zeit, die Mittel aus dem Sonderprogramm „Stadt und Land“ des Bundes abzurufen. Es fördert insbesondere Investitionen in die Radverkehrsinfrastruktur mit Blick auf ein flächendeckendes Angebot – auch über kommunale Grenzen hinweg. Pressemitteilung
Bündnis 90/ DIE GRÜNEN
Kreis Ahrweiler

GRÜNEN-Direktkandidatin Birgit Stupp (links) zeigt Lücken im Radwegenetz auf: Um zwischen Ringen und Lantershofen einen offiziellen Radweg zu errichten, braucht es nicht viel. Der Wirtschaftsweg ist zwar als wassergebundene Wegedecke befestigt, aber es fehlen die Beschilderung und die Verknüpfung mit anderen Radwegen.

GRÜNEN-Direktkandidatin Birgit Stupp (links) zeigt Lücken im Radwegenetz auf: Um zwischen Ringen und Lantershofen einen offiziellen Radweg zu errichten, braucht es nicht viel. Der Wirtschaftsweg ist zwar als wassergebundene Wegedecke befestigt, aber es fehlen die Beschilderung und die Verknüpfung mit anderen Radwegen.

Unterwegs im Wahlkreis 14: GRÜNEN-Direktkandidatin Birgit Stupp weist hin auf Mängel im Radwegenetz. Hier fehlt eine sichere Querung der L 83 südlich von Ringen. Fotos: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN OV Grafschaft

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Image Anzeige
Recht und Steuern
Rabattaktion
Stellenanzeige
Imageanzeige Straußenwirtschaft
Stellenanzeige Zahntechniker, 2. Anzeige "2+1 Aktion"
Stellenanzeige 2026/061 Sachbearbeiter/in (w/m/d) im Bereich ÖPNV
Empfohlene Artikel
Flaschen, Plastikverpackungen, Einweggeschirr: Am Ufer des Sees türmt sich gerade nach Wochenenden der Müll.  Foto: Gabi Becker
358

Mit großer Besorgnis beobachte ich die zunehmende Verschmutzung am Laacher See. Besonders nach den Wochenenden bleiben nach Partys häufig Flaschen, Plastikverpackungen, Einweggeschirr und anderer Müll am Ufer, entlang der Wege und sogar mitten im Wald zurück. Dieses rücksichtslose und antisoziale Verhalten schadet der Natur und der Tierwelt gleichermaßen und beeinträchtigt die Erholung aller Besucherinnen und Besucher.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Ob ein Wolf beteiligt war, kann derzeit weder ausgeschlossen, noch bestätigt werden. Foto: pixabay.com
404

Es wurden DNA-Abstriche genommen

06.07.: Vier tote Schafe im Westerwald gefunden

Am Donnerstag, dem 02.07.2026 wurde aus der Verbandsgemeinde Rennerod (Westerwaldkreis) ein Schadensfall mit vier toten, einem notgetöteten und einer/einem verletzten Schaf bzw. Ziege mit Verdacht auf Beteiligung eines großen Beutegreifers gemeldet. Eine Begutachtung vor Ort wurde noch am selben Tag durchgeführt. Es wurden DNA-Abstriche genommen, die an das Senckenberg Institut zur Analyse überstellt werden.

Weiterlesen