Politik | 27.01.2017

IG Metall Neuwied informiert

Mitgliederentwicklung ist stabil

Neuwied. Die IG Metall im Bezirk Mitte (Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Thüringen) bilanziert für das Jahr 2016 eine stabile Mitgliederentwicklung. Zum 31. Dezember 2016 hatte sie in den vier Bundesländern insgesamt knapp 315.000 Mitglieder. Fast 15.000 Beschäftigte konnte die IG Metall als neue Mitglieder begrüßen, die Zahl der Eintritte lag mit fast 15.000 deutlich über der Zahl der Austritte. Auch die Anzahl der IG Metall-Mitglieder in den Betrieben liegt mit über 218.000 auf dem Stand des Vorjahres. Jugendliche, Frauen und Migranten sind die Beschäftigtengruppen, die im Laufe des Jahres 2016 in der IG Metall im Bezirk besonders angewachsen sind. Fast 30.000 Jugendliche, über 50.000 Frauen und mehr als 22.000 Migranten sind Mitglied der IG Metall in Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und in Thüringen. Auch für die Geschäftsstelle Neuwied gilt diese stabile Mitgliederentwicklung. Dies ist umso bedeutender, da die Geschäftsstelle durch die Stillsetzung des Rasselstein-Werkes in Neuwied und den erheblichen Personalabbau durch die Insolvenzen bei der Firma Boesner große Herausforderungen zu meistern hatte. „So können wir sagen, dass wir unsere Mitgliederzahlen bei den betriebsangehörigen Mitgliedern und darüber hinaus halten konnten“, so Markus Eulenbach, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Neuwied.

Die IG Metall hat auch 2017 klare Ziele und Herausforderungen. Jörg Köhlinger, Bezirksleiter des Bezirks Mitte, erklärt: „Wir wollen eine Trendwende in der Arbeitszeitpolitik einleiten, hin zu familienfreundlicheren und menschengerechten Arbeitszeiten.“ Und weiter: „Wir werden uns im Bundestagswahlkampf für eine andere Rentenpolitik engagieren, die nicht Altersarmut produziert, sondern eine Rente mit Niveau sicherstellt.“ IG Metall Neuwied

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