Politik | 01.09.2020

Mitfahrerbank in Züllighoven steht

Mobil ohne eigenes Auto

Das neue Trampen: Spontane Mitfahrgelegenheiten

Die MitfahrerbankFoto: privat

Wachtberg-Züllighoven. Wer kennt es nicht – fast überall im ländlichen Raum wünschen sich viele Mitbürger*innen eine Verbesserung in der Taktung im Nahverkehr. Der Bus kommt ja, aber nicht so häufig, wie sich das so manch einer wünscht. Wer nicht mehr (z.B. ältere MitbürgerInnen) und noch nicht (z.B. Jugendliche oder junge Erwachsene) Auto fahren kann, für den gibt es jetzt in Züllighoven eine tolle Alternative: eine Mitfahrerbank.

Die UWG hatte bereits im letzten Jahr die Vorzüge und Nutzungs-möglichkeiten einer Mitfahrerbank in einem Presseartikel ausführlich vorgestellt. Nun waren die Bemühungen endlich erfolgreich.

Schon seit 2014 gibt es das Prinzip der Mitfahrerbank in Deutschland, vielfach auch Tramperbank genannt. Nur statt Daumen raus, heißt es ab sofort in Züllighoven: Richtungsschild auswählen, hochklappen, auf der Bank Platz nehmen und warten bis einer anhält und den Wartenden in die gewünschte Richtung mitnimmt.

Das Warten sollte nicht von langer Dauer sein, denn man kennt sich ja in Züllighoven. Diejenigen die mitnehmen und diejenigen die mitgenommen werden möchten, müssen sich erst an die neue Reisemöglichkeit gewöhnen. Vertrauen spielt dabei eine große Rolle. Bei wem steige ich ein? Gerade für kleinere Orte in unserer Gemeinde ist die Mitfahrerbank daher ideal. Hier kennt man sich, hier hilft man sich. Spontane Fahrgemeinschaften gehören ab sofort dazu.

Die Gemeinde hat jetzt am Ortseingang in Züllighoven, direkt neben der bekannten Bushaltestelle für den ÖPNV eine solche Mitfahrerbank aufgestellt. Wann gründen Sie die nächste spontane Fahrgemeinschaft?

Die UWG ist der Ansicht: „Nur ein Angebot, dass auch von den Bürger*innen angenommen wird, kann erfolgreich sein und sich dauerhaft etablieren. Sagen Sie es Anderen. Je mehr mitmachen, umso eher wird daraus eine Erfolgsgeschichte. Gegebenenfalls auch für die anderen kleineren Orte unserer Gemeinde.“

Pressemitteilung UWG Wachtberg

Die MitfahrerbankFoto: privat

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Dauerauftrag 2025
Anzeige Sonderpreis wie vereinbart
Recht und Steuern
Stellenanzeige Reinigungskraft
Verkaufsstart KuK
Imageanzeige
Kleinanzeige Zaunbau
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Elmar Lersch (l.) Vorsitzender des MIT Kreisverband Ahrweiler und Detlef Odenkirchen, stellv. Vorsitzender MIT-Kreisverband Ahrweiler und Vorsitzender des MIT-Bezirksverbands Koblenz Montabaur, machen sich Sorgen über das Vorhaben der Reformpolitik im Land. Sind diese berechtigt?
516

Lersch/Odenkirchen: „Die Abschaffung von Minijobs schafft keine bessere, sondern vernichtet niederschwellige, legale und abgesicherte Beschäftigung.

MIT zur geplanten Mini-Job-Abschaffung: „Wer mitarbeiten will, wird bestraft!“

Kreis Ahrweiler. Für den deutschen Mittelstand sind Minijobs ein essenzielles Instrument der flexiblen Personalplanung. Sie ermöglichen es den Unternehmen, kurzfristige Auftragsspitzen abzudecken, ohne langfristige Fixkosten aufzubauen. In Branchen wie der Gastronomie, im Handel oder im Handwerk sichern diese flexiblen Aushilfen oft die Wettbewerbsfähigkeit. Auch für den Mittelstand im Kreis Ahrweiler wäre eine solche Entscheidung fatal.

Von Detlef Odenkirchen aus Bad Neuenahr-Ahrweiler

Weiterlesen