Politik | 02.03.2021

Landtagskandidaten der SPD sprechen sich für Änderung aus

Müler ist für Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre

Susanne Müller und Tim Baumann wollen mehr Beteiligung

Kreis Ahrweiler. Spätestens seit dem Beginn der „Fridays for future“-Proteste wird klar, dass unsere Jugend und die Schülerinnen und Schüler politisches Interesse zeigen und für ihre Ziele auch einstehen.

Die SPD in Rheinland-Pfalz und insbesondere auch Landtagskandidaten der SPD im Wahlkreis 13, Susanne Müller (A-Kandidatin) und Tim Baumann (B-Kandidat und JUSO-Vorsitzender für das Breisiger Land) treten dafür ein, dass man mit einer Absenkung des Wahlalters der jüngeren Generation die Möglichkeit der direkten politischen Beteiligung gibt.

Bereits mit dem Alter von 14 Jahren dürfen Jugendliche frei über ihre Religion entscheiden und können mit diesem Alter auch strafrechtlich für ihre Handlungen verantwortlich gemacht werden. Für Susanne Müller ist damit klar: „Das Wahlrecht mit 16 ist der Schlüssel zur politischen Partizipation und damit einer der grundlegendsten Rechte in der Demokratie. Vielfach tragen Jugendliche als Erwachsene die Konsequenzen jener Entscheidungen, an denen sie im jungen Alter nicht teilhaben konnten. Dies widerspricht dem Grundgedanken von Demokratie, der verlangt, dass jene, die von den Regelungen betroffen sind, diese auch mitbestimmen müssen.“

Zudem, so Tim Baumann: „Wir vertrauen viele Arbeiten bereits Jugendlichen an. So wird man bei der Freiwilligen Feuerwehr bereits mit 16 in den aktiven Dienst eingeführt und fährt mit zu Einsätzen und steckt zum Teil schon mitten in der Ausbildung z. B. in der Pflege, im Handwerk oder der Gastronomie. Hier wird längst schon Vertrauen in die jüngere Generation gesteckt, warum vertrauen wir ihnen dann nicht zu, die eigene Zukunft mitzugestalten?“.

Die SPD in Rheinland-Pfalz als auch die Jusos in der Region setzen sich dafür ein, dass Wahlalter auf 16 Jahre herabzusenken. Für die Landtagskandidaten ist es wichtig, dass auch schon junge Menschen ihre Stimme im politischen Prozess erheben und dafür sorgen, dass auch ihre Interessen und Wünsche Gehör finden, so wie die Stimmen der anderen Generationen. Demokratie erfordert Teilhabe und wie könnte man Jugendliche bessern begeistern als sie durch aktive Teilhabe zu stärken. In vielen Gemeinden gibt es schon Jugendbeiräte und hier zeigt sich, dass Jugendliche wissen, was sie wollen und eine eigene Meinung und ein politischer Willen keine Frage des Alters ist.

Pressemitteilung
Susanne Müller (SPD)

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