Politik | 24.05.2019

FWG Andernach beantragt mehr Personal und bessere Ausstattung für das Ordnungsamt

Müllsünden und Ruhestörung in Andernach entschieden begegnen

Illegale Müllablagerungen wie diese in der Rheinstraße gehören leider vermehrt zum Stadtbild. Es wird Zeit, dass das Ordnungsamt entschieden dagegen vorgeht. Dazu braucht es vor allem mehr Personal, um geltendes Recht durchzusetzen.Foto: FWG Andernach e.V.

Andernach. Herrenlose Müllsäcke und vermehrte Ruhestörungen in der Innenstadt sowie ein Bahnhof im desolaten Reinigungszustand; aktuelle Beispiele belegen, dass es in der Stadt Andernach vor allem in den Bereichen Ordnung, gefühlter Sicherheit und Sauberkeit deutlichen Verbesserungsbedarf gibt. Der Volksmund würde sagen, dass es dort noch jede Menge „Luft nach oben“ gibt. Anhand der genannten Beispiele wird deutlich, dass es der Verwaltung in erster Linie offensichtlich an Personal fehlt, das jenen Problemen im Alltag entschieden begegnen kann. Aus Sicht der FWG Andernach bedarf es daher einer personellen Aufstockung des Andernacher Ordnungsamts. Denn die zahlreichen Aufträge, die das Ordnungsamt zu bewältigen hat, sind bei weitem nicht mit dem vorhandenen Personalkörper zu bewältigen. Hier muss sich dringend etwas tun, damit gleichgültigem und rücksichtslosem Verhalten Einhalt geboten wird. Daher müssen in erster Linie die vakanten Stellen im Ordnungsamt auf allen Führungsebenen zeitnah nachbesetzt werden. Einher mit der personellen Aufstockung des Ordnungsamts, muss auch die dementsprechende materielle Ausstattung der Ordnungshüter erfolgen. Insbesondere der Aspekt der besseren Sicht- und Wahrnehmbarkeit des Ordnungsamtes muss unterstrichen werden. Hier dient die Stadt Koblenz als gutes Beispiel, die ihr Ordnungs- und Sicherheitspersonal mit ansprechender Bekleidung und mit deutlich erkennbaren Fahrzeugen ausgestattet hat. Mit Blick auf die anderen politischen Kräfte Andernachs, ist die FWG Andernach die erste und bisher einzige, die diesen Missstand deutlich anspricht und dementsprechende Maßnahmen fordert. Dabei muss jedoch unterstrichen werden, dass die Personalaufstockung im Ordnungsamt nicht dazu führen soll, dass mehr sogenannte „Knöllchen“ verteilt werden, sondern dass man sich vermehrt den Themen Ordnung, gefühlte Sicherheit und Sauberkeit widmen kann. In einem Treffen mit der FWG im März hat sich bereits die Andernacher Polizei für eine intensivere Zusammenarbeit und gemeinsame Streifen mit dem Ordnungsamt ausgesprochen. Leider fehle es jedoch an städtischen Mitarbeitern, mit denen man zusammenarbeiten könne. Ebenfalls erfuhr die FWG kürzlich in einem Gespräch mit der Deutschen Bahn von einer Sicherheitspartnerschaft zwischen der Bahn und der Stadt Andernach. Jene Partnerschaft, die seit vielen Jahren existiert, könne jedoch auf Seiten der Stadt aus Personalmangel nicht mehr mit Leben gefüllt werden. Aus Sicht der FWG wurde nun genug geredet und analysiert; jetzt ist es Zeit für Taten und Lösungen. Darum will sich die FWG in Zusammenarbeit mit der Verwaltung und den anderen politischen Parteien um die Thematik kümmern, denn alleine durch die FWG, ist das Problem nicht zu lösen.

Pressemitteilung der

FWG Andernach e.V.

Illegale Müllablagerungen wie diese in der Rheinstraße gehören leider vermehrt zum Stadtbild. Es wird Zeit, dass das Ordnungsamt entschieden dagegen vorgeht. Dazu braucht es vor allem mehr Personal, um geltendes Recht durchzusetzen.Foto: FWG Andernach e.V.

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