Ehemaliger Innenminster auf Einladung von Mumm und Klasen in Polch
Mumm: Ohne Roger Lewentz gäbe es kein @viedel
Polch. Das Projekt @VIEDEL ist eines der herausragenden Projekte im Land Rheinland-Pfalz und liegt in seiner Planungshistorie fast zehn Jahre zurück. In der damaligen Zuständigkeit des Landesministers Roger Lewentz mit seinem Abteilungsleiter Walter Greuloch wurde dieses bahnbrechende Projekt mit enormen Hilfestellungen des Landes als eine Pilotmaßnahme auf den Weg gebracht.
Erstmals konnte dabei auch die Förderung der Tafel mit in das Gemeinbedarfs- und Folgereinrichtungen Projekt eingebunden werden. Somit wird dieses symbolträchtige Baudenkmal auf lange Sicht erhalten bleiben und mit neuen Funktionen ein Dreh- und Angelpunkt für Jung und Alt in der jungen Stadt darstellen.
Neben den caritativen Einrichtungen wie Tafel, Kleiderkammer, Tafelcafe, Frühe Hilfen werden Einrichtungen für die Jugend und Hort das Gebäude täglich beleben. Vereine wie Musik, Gesang, Schach, Traditionspflege werden dort genauso Platz finden wie freie Gruppen, Volkshochschule und Kulturveranstaltungen jeder Art. Auch dem kirchlichen Wunsch konnte Rechnung getragen werden, indem der Altar der Kapelle als geweihter Raum erhalten blieb und die ehemalige Krankenhauskapelle somit auch als religiöser Mittelpunkt des Stadtteils erhalten bleibt.
Kurzum ein Projekt, das nur gelingen kann
Besonderer Dank galt aber auch Stadtbürgermeister Gerd Klasen, für den es politisch nicht immer leicht war ein solch anspruchsvolles Projekt in den politischen Gremien durchzusetzen. Ohne sein persönliches Engagement wäre dies nie möglich gewesen.
Frau Selt als Projektleiterin des Architekturbüro Ternes führte durch das Gebäude und verdeutlichte ihr fundiertes Fachwissen bei den anstehenden komplexen Bauaufgaben. Das Herzblut, das sie für dieses Projekt investierte, war allenthalben zu spüren.
Gleiches gilt aber auch für den Projektleiter der Verwaltung - Rolf Seul, der leider urlaubsbedingt nicht anwesend sein konnte.
Nach Aussagen der Architektin liegt man sowohl finanziell als auch bauzeitmäßig mit einigen Unwägbarkeiten derzeit voll im Rahmen.
Der Rundgang durch die Baustelle zeigte den fast reibungslosen Fortgang und das Ineinandergreifen der Gewerke, die überwiegend durch Fachfirmen aus der Region ausgeführt werden.
In Verbindung mit den Außenanlagen darf man gespannt sein, wenn dieses „Highlight“ der Polcher Bauentwicklung Ende des Jahres 2024 in seiner vollen Pracht zu besichtigen und vor allem zu nutzen sein wird.
Pressemitteilung
VG Maifeld/Stadt Polch
