Politik | 13.03.2026, 10:13 Uhr

Landtagskandidat Markus Seemann besucht Landesmusikakademie in Engers

Musik als Brücke zur Teilhabe

v.l.n.r. Markus Seemann, Angelika Hollmann, Regine Wilke, Katharina Franzky, Sabine Knorr-Henn, Rolf Ehlers.  Foto: privat
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Engers. Inklusion ist weit mehr als ein politisches Schlagwort – sie ist ein Grundpfeiler des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Um sich ein direktes Bild von der praktischen Umsetzung inklusiver Kulturarbeit zu machen, besuchte der Neuwieder Landtagskandidat und Stadtrat Markus Seemann (Bündnis 90/Die Grünen) gemeinsam mit der Fraktionsvorsitzenden Regine Wilke, der Fraktionsvorsitzenden des Verbandsgemeinderats in Puderbach, Dr. Sabine Knorr-Henn, sowie der stellvertretenden Geschäftsführerin des Ortsverbands Neuwied, Katharina Franzky, die Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz in Engers.

Im intensiven Austausch mit Akademieleiter Rolf Ehlers und der stellvertretenden Leiterin Angelika Hollmann wurde schnell deutlich, mit welcher tiefen Überzeugung und Leidenschaft die Leitung das Thema Inklusion vorantreibt. Besonders Hollmann brennt für die Projekte, die Menschen unabhängig von ihren Voraussetzungen zusammenbringen. „Hier wird Inklusion nicht nur verwaltet, sondern mit Herzblut gelebt“, zeigten sich die Besucher beeindruckt.

Ein zentraler Pfeiler dieser Arbeit ist das „Musikalische Inklusionscamp“. Dank der großzügigen Unterstützung der Leifheit-Stiftung Nassau ermöglicht die Landesmusikakademie erstmals über einhundert Teilnehmenden ein dreitägiges Programm, das musikalische Teilhabe voraussetzungslos macht. In Workshops für Instrumentalspiel, Trommeln und Gesang kommen Kinder, Jugendliche, Senioren und Menschen mit unterschiedlichem Förderbedarf zusammen. Unterstützt durch die inklusive Band „Vollgas“ aus Fürth erfahren die Teilnehmenden, dass jeder Einzelne mit seiner Stimme oder seinem Instrument einen wertvollen Beitrag zum großen Ganzen leistet. Die Ergebnisse dieser Arbeit werden in der Gießhalle der Sayner Hütte präsentiert.

„Musik ist eine Sprache, die jeder versteht. Sie schlägt Brücken, wo Worte oft fehlen, und ermöglicht echte Teilhabe für alle Menschen. Das ist das Fundament einer inklusiven Gesellschaft“, betont Markus Seemann. Die immense Bedeutung solcher Angebote wird auch durch ihre Vielseitigkeit deutlich: Besonders Angebote wie die bei Senioren sehr beliebten Veeh-Harfen-Kurse verdeutlichen den Wert der Landesmusikakademie für die gesamte Region.

Gleichzeitig richtete Seemann einen dringenden Appell an Politik und Gesellschaft: „Gerade in der heutigen Zeit benötigen inklusive Angebote verlässliche Unterstützung. Wir als Grüne wollen diese Projekte nicht nur wertschätzen, sondern aktiv stärken. Es ist unsere Aufgabe sicherzustellen, dass solche wertvollen Institutionen auch in Zukunft das soziale Miteinander fördern können.“ Inklusion dürfe kein Luxusgut sein, sondern müsse als Kernaufgabe verstanden werden, die jeden Cent wert sei.

Der Besuch endete mit dem klaren Versprechen der Delegation, sich auf kommunaler und künftiger Landesebene verstärkt für die Belange der inklusiven Kulturarbeit einzusetzen.

Pressemitteilung

Bündnis 90/Die Grünen Neuwied

v.l.n.r. Markus Seemann, Angelika Hollmann, Regine Wilke, Katharina Franzky, Sabine Knorr-Henn, Rolf Ehlers. Foto: privat

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