Politik | 30.03.2021

Kreisverwaltung Ahrweiler informiert

„Nachbar in Not“ hilft mit rund 47.000 Euro

Rechenschaftsbericht für 2020 vorgestellt

Kreis Ahrweiler. Die Kreisverwaltung hat den Rechenschaftsbericht 2020 zur Hilfsaktion „Nachbar in Not“ vorgelegt. Dank zahlreicher Spenden vieler Bürgerinnen und Bürger, Firmen und Institutionen konnten im vergangenen Jahr unverschuldet in Not geratene Menschen im Kreis schnell und unbürokratisch mit rund 47.000 Euro unterstützt werden.

Insgesamt gingen im vergangenen Jahr rund 138 Einzelspenden ein, deren Höhe zwischen 10 Euro und 6000 Euro lag. Im Gesamtbetrag ist auch die Weihnachtsaktion enthalten. Im Rahmen dieser Aktion, die jährlich in der Vorweihnachtszeit stattfindet, werden im Vorfeld die hauptamtlichen Bürgermeister, die Kirchen, Wohlfahrtsorganisationen und andere soziale Dienste und Einrichtungen angeschrieben und um Benennung von Familien oder Einzelpersonen gebeten, die sich unverschuldet in einer Notlage befinden oder am Rande des Existenzminimums leben. Von den eingereichten Vorschlägen wurden nach Prüfung der Voraussetzungen 63 Personen in 43 Haushalten mit Zuwendungen bedacht.

Der Landrat-Hilfsfonds im Kreis Ahrweiler besteht seit 1974. Die Empfänger der Hilfen bleiben stets anonym. Voraussetzung ist, dass die Menschen ohne eigenes Verschulden in Not geraten und Dritte nicht vorrangig zur Leistung verpflichtet sind. Die Bedürftigkeit der Zuwendungsempfänger wird vom Sozialamt der Kreisverwaltung geprüft.

Alle Spenden für „Nachbar in Not“ dienen gemeinnützigen Zwecken. Daher können Spendenquittungen ausgestellt werden. Bei jeder Überweisung sollte die Anschrift des Spenders angegeben werden. Das Spendenkonto: Kreissparkasse Ahrweiler, Konto 810 200, BLZ 577 513 10. Ansprechpartnerin im Sozialamt der Kreisverwaltung ist Sabine Hackenbruch, Telefon 02641/975-432, E-Mail nachbar-in-not@kreis-ahrweiler.de.

Pressemitteilung

Kreisverwaltung Ahrweiler

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