Politik | 14.06.2022

Katrin Eder zur Wasserversorgung im Ahrtal

„Nachhaltige Wiederherstellung bleibt Mammutaufgabe“

Rheinland-pfälzisches Klimaschutzministerium fördert Neubau der „Tallinie“ mit weiteren 9,9 Millionen Euro

Kreis Ahrweiler. „Angesichts der verheerenden Folgen der Flutkatastrophe im vergangenen Jahr, die auch die Trinkwasserversorgung im Ahrtal erheblich beschädigt oder sogar vollständig zerstört hat, ist und bleibt eine unserer vordringlichen Aufgaben, die Bürgerinnen und Bürger in der Region wieder mit unserem Lebensmittel Nummer eins dauerhaft und zuverlässig zu versorgen. Dies gilt es nachhaltig und möglichst hochwasserbeständig zu gestalten und noch stärker am Klimaschutz auszurichten“, erklärte Klimaschutzministerin Katrin Eder in Bad-Neuenahr-Ahrweiler. Dort übergab sie an die Landrätin des Landkreises Ahrweiler Cornelia Weigand einen Förderbescheid über 9,9 Millionen Euro. Bereits im März hatte das Land 2,5 Millionen für das Projekt zur Verfügung gestellt.

Landrätin Cornelia Weigand hob die Bedeutung der Förderung für das Ahrtal hervor: „Mit dem Förderbescheid für den Zweckverband Wasserversorgung Eifel-Ahr wird dem Wiederaufbau ein bedeutender Mosaikstein hinzugefügt. Auch wenn nach wie vor große Herausforderungen vor uns liegen und wir einen langen Atem haben müssen, um diese zu bewältigen: Dank der Unterstützung des Landes und des Bundes kommen wir Schritt für Schritt voran und können an einer gemeinsamen Zukunft für unser Ahrtal arbeiten.“

Die Mittel dienen dem Wiederaufbau der sogenannten Tallinie, der Wasser-Transportleitung entlang der Ahr vom Hochbehälter Nohn nach Dernau, die bei der Hochwasserkatastrophe am 14. und 15. Juli 2021 in großen Teilen erheblich beschädigt und stellenweise vollständig fortgerissen wurde. Im Rahmen des Wiederaufbaus muss die „Tallinie“ deshalb wieder durchgängig neu verlegt werden. Um die Wasserversorgung bei künftigen Starkregenereignissen sicherzustellen und Schäden zu vermeiden, wird die Leitung in einer hochwasserresilienten Trasse verlegt. Dies erfordert besondere Anforderungen an die Planung und Umsetzung. Die neue Leitung befindet sich im Bau und alle wesentlichen Aufträge sind bereits vergeben.

„Der Trassenneubau bedeutet auch einen Eingriff in die Natur. Ziel ist es daher, ein umweltschonendes, neues Leitungssystem zu schaffen, das nicht nur hochwassersicher ist, sondern auch viele Leitungen für die Energie- und Internetversorgung mit sich führt. An vielen Stellen werden außerdem Abwasserdruckleitungen für das Abwasserwerk der Verbandsgemeinde Altenahr mitverlegt. Später wird über diese Trasse streckenweise ein Radweg führen. So nutzen wir die Fläche optimal, sparen Kosten und schützen die Natur“, so die Ministerin.

Pressemitteilung

Ministerium für Klimaschutz,

Umwelt, Energie und Mobilität

Rheinland-Pfalz

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