BUND Mayen-Koblenz
Natura 2000 und die Bio- diversität des Maifeldes
Münstermaifeld. Die Aktivitäten des BUND sind vielfältig. Die ‚Freunde der Erde‘ treten immer dort in Aktion, wo Hilfe und Fürsprecher für die Natur gebraucht werden. Die Kreisgruppen des BUND trafen sich in Mainz, um sich in Workshops zu verschiedenen Themen zu informieren, auszutauschen und neue Impulse zu weiteren Aktivitäten zu starten. Klimafreundliche Mobilität/Dieselgate, Landwirtschaft und Biodiversität und Natura 2000 standen auf der Tagesordnung.
Der Aktionsplan Natura 2000 wurde schon 1992 für besseren Naturschutz in Europa beschlossen. Seit dem Start dieses Projektes sind nun schon 25 Jahre vergangen und Deutschland ist leider noch so weit von seinen Verpflichtungen entfernt, dass im Rahmen von Vertragsverletzungsverfahren Strafzahlungen von der EU drohen könnten. Es fehlt vielerorts an verbindlichen Schutzgebietsverordnungen und vor allem an Managementplänen zum Erhalt der gemeldeten Gebiete. Natura 2000 hat zum Ziel, den weiteren Verlust der biologischen Vielfalt bis 2020 zu stoppen und degradierte Ökosysteme soweit wie möglich wieder herzustellen. Das kann nur gelingen, wenn der Natur mehr Beachtung als bisher geschenkt wird und ein Bewusstsein vorhanden ist, das erkannt hat, dass alles von Allem abhängt und der Mensch nur in Gemeinschaft mit der Natur überleben kann. Neben großen Maßnahmen wie Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft um den ökologischen Landbau auszuweiten und zu fördern, steht der BUND Mayen-Koblenz begleitend bei Bach- und Quellnaturierungen mit seinem Projekt ‚Wasserläufer‘ zur Seite (http://wildbach.bund-rlp.de).
Wer neugierig geworden ist und gerne beim BUND Kreisgruppe Mayen-Koblenz mitarbeiten möchte, kann sich bei der Vorsitzenden Annette Lehnigk-Emden, mayen-koblenz@bund-rlp.de melden.
