Politik | 01.04.2015, 08:48 Uhr

CDU Rhein-Sieg

Netzwerk für Menschen mit Beeinträchtigungen

Nimmt auch in der CDU Rhein-Sieg Fahrt auf

Dr. Wulf Randhahn.Privat.
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Rhein-Sieg-Kreis. 27. März. Zur konstituierenden Sitzung des Arbeitskreis Schule und Bildung der CDU Rhein-Sieg konnte die Vorsitzende Gabriele Kretschmer vergangene Woche den Vorsitzenden des Leitungsteams des Netzwerkes für Menschen mit Beeinträchtigungen der CDU NRW, Dr. Wulf Randhahn begrüßen. Wulf Randhahn stellte den Teilnehmern dabei das Programm des „Netzwerk für Menschen mit Beeinträchtigung: Miteinander für lebenslange Inklusion – Gleichwertige Chancen für Behinderte – Barrierefreiheit für alle!“ vor. Die Monitoringstelle für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention beim Deutschen Institut für Menschenrechte hat 2014 zahlreiche Punkte benannt, bei denen auch noch heute die Rechte der Menschen mit Beeinträchtigung in Deutschland missachtet werden. „Die CDU Rhein-Sieg kann sich aktiv dafür einsetzen, dass das Netzwerk im gesamten Kreis bekannter wird“, sagte Randhahn. „Die Mitarbeit ist ganz leicht möglich, da das Netzwerk ja gerade helfen soll, vermeidbare Barrieren zu ermitteln und möglichst kostengünstig abzubauen.“ Bei der anschließenden Diskussion stellten die Mitglieder in diesem Kontext bereits zahlreiche Aspekte fest, in denen das Netzwerk genutzt werden könnte. „Ich arbeite im Arbeitskreis demografischer Wandel und dort setzen wir sehr auf die Teilhabe für ein selbstbestimmtes Leben in jedem Alter. Hier spielt es für uns keine Rolle ob Barrieren nun für ältere Menschen oder gerade auch für Menschen mit Beeinträchtigungen abgebaut werden müssen.“ sagt Waltraud Vosen aus Lohmar. Dass Barrierefreiheit nicht nur für Seniorinnen und Senioren, sondern z.B. auch für Familien mit Kinderwagen oder Menschen mittleren Alters nach einem Unfall oder schwerer Krankheit wichtig ist, zeigten die engagierten Beiträge von Anna Schreck und Florian Schröder von der Jungen Union. „So ist der Beschluss im Arbeitskreis auch einstimmig gefasst worden, ein Netzwerk auch hier im Kreis aufzubauen. Das Netzwerk bekommt jetzt Kinderschuhe und lernt laufen, sodass wir hoffen, nach den Sommerferien schon ein paar Schuhnummern gewachsen zu sein. Wir setzen hier auch auf die Stadt- und Gemeindeverbände der Kreis-CDU, so wie die starken Vereinigungen innerhalb der CDU: die Frauen Union, die Junge Union, die Senioren Union aber auch die CDA und die Mittelstandsvereinigung“, sagt Gabriele Kretschmer zuversichtlich. „Verbesserungspotenziale vor Ort festzustellen, funktioniert vor allen Dingen über das persönliche Gespräch. Denn die Menschen vor Ort wissen am besten, an welchen Stellen es tatsächlich hakt.“ sagt Randhahn. Ludwig Neuber, der ehemalige Bürgermeister von Ruppichteroth und langjährige Kreistagsabgeordnete, konnte aus seiner Erfahrung resümierend bestätigen: „So ein Netzwerk ist genau das, was wir für die Inklusion im Rhein-Sieg-Kreis brauchen. Inklusion darf nicht in der Schule ‚eingeschlossen’ sein, sondern zielt auf lebenslanges gemeinsames Wirken von Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen.“ Weitere Informationen erhalten Sie über unsere Internetseite unter www.cdu-rhein-sieg.de.

Pressemitteilung der

CDU Rhein-Sieg

Frederic Tewes

Sprecher der CDU Rhein Sieg

Dr. Wulf Randhahn.Foto: Privat.

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