Politik | 23.06.2023

CDU, Grüne und FWG dankten BigHouse, Jugend- und Bauamt, GSG und Quartiersmanagement

Neuer Jugendplatz im Ring: Wo Jugendliche Jugendliche sein dürfen

„Papaya on Tour“: In Neuwied geht derzeit viel voran

„Plätze und Freiräume für Jugendliche sind wichtig, insbesondere nach Corona“: Gemeinsam mit Bürgermeister und Jugenddezernent Peter Jung schauten sich die Mitglieder der Papaya-Koalition den neu gestalteten Jugendplatz im Raiffeisenring an und zogen ein positives Fazit.  Foto: Jörg Niebergall

Neuwied. Sie sind bunt, sie sind groß, sie sind faszinierend anzuschauen: 3D-Künstler aus aller Welt haben mehr als 500 Quadratmeter in der Neuwieder City mit ihren Werken eingefärbt und damit die Innenstadt nicht nur deutlich verschönert, sondern im Vergleich mit anderen Städten besonders gemacht. Die Begeisterung der Menschen ist groß. Aber die Street-Art ist nur ein Beispiel. An vielen Stellen geht es in der Deichstadt derzeit voran – nicht immer so schnell und spektakulär sichtbar wie bei der Kunstaktion. Dafür sind viele Projekte darauf angelegt, Neuwied langfristig attraktiver zu machen. So konnten sich die Mitglieder der Papaya-Koalition aus CDU, Grünen und FWG erst kürzlich davon überzeugen, dass die von ihr angestoßene und lange überfällige Sanierung der Feuerwehr-Wohnhäuser in der Rheinstraße in Gang gesetzt ist. Jetzt schauten sie am neuen Jugendplatz im Raiffeisenring vorbei und kamen erneut zu einem äußerst positiven Fazit: „Das Ergebnis ist toll geworden. Die Jugendlichen, die den Platz mitgeplant und kreativ mitgestaltet haben, können stolz auf sich sein“, lautete das einhellige Fazit der Fraktionssprecher Martin Hahn (CDU), Regine Wilke (Grüne) und Karl-Josef Heinrichs (FWG).

Die Idee, so erinnern sie, ist 2021 während der Pandemie entstanden. Die Jugendlichen konnten sich nicht mehr treffen und ihre Freizeit gestalten, wie sie es gewohnt waren. „Sie fühlten sich nicht wahrgenommen, nicht richtig verstanden“, wissen die Kommunalpolitiker und freuen sich, dass das Team des städtischen Jugendzentrums „Big House“ in dieser schwierigen Situation gehandelt und sich für die Interessen der Jugendlichen im Ring eingesetzt hat. Gemeinsam erörterten sie, was ihnen gefällt, was sie stört und vor allem, was ihnen fehlt. Das Ergebnis war eindeutig, fassen Hahn, Wilke und Heinrichs zusammen: „Sie haben gesagt: Wir wollen einen Platz, an dem wir sein können, wie wir sind, und an dem wir machen können, was Jugendliche eben machen - ohne dass sich jemand beschwert.“

In die Praxis übersetzt hieß das, dass ein Platz her sollte, auf dem sich Jugendlich ganz einfach treffen und quatschen können. Auf dem sie aber auch Sport machen und kreativ sein können, zum Beispiel legal Graffitis sprayen dürfen. „Vielleicht kommen dabei ja am Ende sogar irgendwann ähnliche Kunstwerke heraus wie beim World Street Painting-Festival in der Innenstadt“, hoffen die „Papayas“, die sich aber erst einmal vor allem bei den Mitarbeitern von Jugendamt, Bauamt, GSG und Quartiersmanagement bedanken, dass sie bei der zügigen Umsetzung der Ideen so tatkräftig mitangepackt haben. „Von der Idee, der Planung, der Mittlebereitstellung und der konkreten Umsetzung hat es nur ein Jahr gedauert,“ ist es für die Papaya-Chefs ein Muster-Beispiel von pragmatischem und zielführendem Handeln, wenn alle Beteiligten an einem Strang und in dieselbe Richtung ziehen,“ zeigen sich die Papaya-Spitzen angetan, vor allem vom Engagement der Jugendlichen selbst. „Plätze und Freiräume für Jugendliche sind wichtig, insbesondere nach Corona! Und es ist ebenso wichtig, die jungen Leute aktiv zu beteiligen und ihre Meinungen mit einzubeziehen“, sind sich die Stadtratsmitglieder von CDU, Grünen und FWG einig. Eben das ist im Raiffeisenring sehr gut gelungen.

Pressemitteilung der

Fraktionen von CDU,

Bündnis 90/die Grünen und FWG

„Plätze und Freiräume für Jugendliche sind wichtig, insbesondere nach Corona“: Gemeinsam mit Bürgermeister und Jugenddezernent Peter Jung schauten sich die Mitglieder der Papaya-Koalition den neu gestalteten Jugendplatz im Raiffeisenring an und zogen ein positives Fazit. Foto: Jörg Niebergall

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