Politik | 04.03.2024

Neuer Träger skizziert erste Schritte

Ziel ist es, die bestmögliche Nutzung und die zukünftige Entwicklung des St. Elisabeth Krankenhauses zu gewährleisten

V.l.n.r. Frank Mertes, Regionalleiter der BBT-Region Koblenz-Saffig, Dr. Frank Zils, Sprecher der Geschäftsführung der BBT-Gruppe, Jérome Korn-Fourcade, Regionalleiter der BBT-Region Koblenz-Saffig, Dr. med. Arian Mobascher, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie.  Foto: ND

Lahnstein. In einem umfassenden Pressegespräch haben führende Vertreter der BBT-Gruppe Einblicke in die nächsten Schritte nach der Übernahme der Trägerschaft der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im St. Elisabeth Krankenhaus in Lahnstein gegeben. Während die Übernahme seit dem 1. März 2024 offiziell wirksam ist, richtet sich der Fokus nun auf die zukünftige Entwicklung und die strategische Ausrichtung der Einrichtung im Rhein-Lahn-Kreis. Der neue Träger skizzierte erste Überlegungen zur Integration und Erweiterung des medizinischen Angebots, betonte jedoch, dass es noch keinen Masterplan gibt.

Zukünftige Ausrichtung und die Sicherstellung von Arbeitsplätzen

Dr. Frank Zils, Sprecher der Geschäftsführung der BBT-Gruppe, betonte die zentrale Bedeutung der Sicherstellung der psychiatrischen Versorgung im Rhein-Lahn-Kreis als Hauptgrund für die Übernahme des St. Elisabeth Krankenhauses. Er hob hervor, dass die BBT-Gruppe ihre Expertise im Bereich der Psychiatrie, basierend auf Erfahrungen aus der Einrichtung in Saffig, einbringen möchte. Trotz des engen Zeitrahmens für die Übernahme unterstrich er die Verpflichtung der Gruppe, die Arbeitsplätze der 110 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, einschließlich der 20 Auszubildenden, zu erhalten und die Ausbildung der Auszubildenden fortzusetzen. Zils sprach auch die aktuellen Herausforderungen im deutschen Krankenhaussektor an, wie die hohe Insolvenzrate und steigenden Kosten, und betonte die Notwendigkeit, in dieser kritischen Phase ein Zeichen für die Aufrechterhaltung der Versorgung zu setzen.

Jérome Korn-Fourcade, Regionalleiter der BBT-Region Koblenz-Saffig, verdeutlichte, dass die Übernahme des St. Elisabeth Krankenhauses nicht von Anfang an geplant war, sondern sich aus einer Anfrage des Sachwalters Ende Januar 2024 ergab, um am Bieterverfahren teilzunehmen. Innerhalb einer sehr kurzen Zeitspanne stellte der neue Träger ein erfahrenes Team zusammen, um die Integration der Psychiatrischen Pflichtversorgung in die die BBT-Gruppe sicherzustellen, wobei der Fokus auf der Kontinuität der Betriebsabläufe lag. Korn-Fourcade hob die kulturelle Nähe des katholischen Krankenhauses zur BBT-Gruppe hervor und verwies auf erfolgreiche frühere Integrationen als Beispiel für das Potential in Lahnstein.

Die Zukunft des St. Elisabeth Krankenhauses und insbesondere der nicht-psychiatrischen Abteilungen wurde ebenfalls thematisiert. Obwohl konkrete Pläne noch in der Entwicklung sind, deuteten die Vertreter der BBT-Gruppe an, dass eine Erweiterung des medizinischen Angebots unter Berücksichtigung des demografischen Wandels und der regionalen Bedürfnisse denkbar wäre. Der Plan ist, in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium und den Kostenträgern zu arbeiten, um die bestmögliche Nutzung der Einrichtung zu gewährleisten.

V.l.n.r. Frank Mertes, Regionalleiter der BBT-Region Koblenz-Saffig, Dr. Frank Zils, Sprecher der Geschäftsführung der BBT-Gruppe, Jérome Korn-Fourcade, Regionalleiter der BBT-Region Koblenz-Saffig, Dr. med. Arian Mobascher, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie. Foto: ND

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