Politik | 22.06.2018

FWG Grafschaft freut die gute Ausstattung des DRK Grafschaft

Neues Fahrzeug schließt große Lücke

Grafschafter Ortsvorsteher Wilhelm Dreyer am Steuer des neuen Kleinbusses. privat

Grafschaft. Für Menschen mit Behinderung sind Fahrdienste von großer Bedeutung. Sie ermöglichen ihnen eine möglichst selbstbestimmte Gestaltung ihrer Aktivitäten und erleichtern ihnen die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Ob mal eben schnell zum Einkaufen, einer kulturellen Veranstaltung, zum Treffen mit Freunden, zum Arztbesuch, zur Schule oder zum Arbeitsplatz - für Menschen ohne Behinderung ist der Weg von A nach B verhältnismäßig einfach. - Man setzt sich ins Auto, in den Bus oder in den Zug und erreicht in kurzer Zeit den Zielort.

Für Menschen mit einer eingeschränkten Mobilität bis hin zu einer schweren Behinderung gestaltet sich dieses Vorhaben wesentlich hindernisreicher. Weil sie in der Regel kein eigenes Fahrzeug lenken können oder der öffentliche Personennahverkehr nicht barrierefrei nutzbar ist, sind sie auf die Unterstützung angewiesen. „Hier schließt das auf Initiative des DRK Grafschaft, mit maßgeblicher Unterstützung der Gemeinde, angeschaffte neue Fahrzeug eine große Lücke,“ so Wilhelm Dreyer, Grafschafter Ortsvorsteher, „mit den nunmehr vorhanden Transportkapazitäten von drei Rollstühlen und einer hydraulischen Rampe als Einladehilfe wird der Transport sowohl für die unterstützenden ehrenamtlichen Helfer, als auch für die auf einen Rollstuhl angewiesenen Mitbürgerinnen und Mitbürger einfacher“. Dreyer, der im Rahmen des Projektes „Älterwerden auf der Grafschaft“ für Betroffene selbst Transporte mit seinem Privat-PKW durchgeführt hat, weiss wovon er spricht: „Es ist für beide Seiten anstrengend. Behindertenfahrdienste, wie jetzt mit dem neuen Fahrzeug möglich, unterstützen die Integration und spielen eine wichtige Rolle bei der Teilhabe von Menschen mit Behinderung an der Gesellschaft. Denn der eingeschränkte Bewegungsradius führt vielfach zu einer Isolation der Betroffenen. - Das wollen wir von der FWG Grafschaft nicht und unterstützen daher alle Maßnahmen, die Menschen mit Behinderung mehr Mobilität, Unabhängigkeit, Integration und letztlich auch ein möglichst langes, selbstbestimmtes Leben daheim ermöglichen.“

Pressemitteilung FWG Grafschaft

Grafschafter Ortsvorsteher Wilhelm Dreyer am Steuer des neuen Kleinbusses. Foto: privat

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