Ortsgemeinde Kammerforst
Neues zum Dorfgemeinschaftshaus
Kammerforst. Vor kurzem traf sich der Gemeinderat mit VG-Projektbetreuer Gerd Weber und Architekt Werner Karich an der Baustelle des Dorfgemeinschaftsraumes.
Gemäß Tagesordnung wurden folgende Punkte behandelt:
TOP 1 – Sichtung von Mustern und Materialauswahl im Rahmen der Dorfraum-Sanierung: Einstimmig legten sich die Ratsmitglieder auf Baumaterialien fest, die nun öffentlich ausgeschrieben werden. (Für nähere Infos siehe Folgebeitrag.)
TOP 2 – Anschaffung eines chemiefreien Unkrautvernichters: Um der Auflage zu genügen, bei der Unkrautbeseitigung ohne Chemie auszukommen, schafft die Ortsgemeinde Kammerforst nun gemeinsam mit der Ortsgemeinde Hilgert ein entsprechendes Gerät an, das zuvor bereits getestet und für tauglich befunden wurde. Kammerforst wird ein Drittel der Kosten tragen.
TOP 3 – Einwohnerfragestunde
Es lagen keine Fragen vor.
TOP 4 – Anfragen und Mitteilungen öffentlicher Teil
Es lagen keine Anfragen oder Mitteilungen vor.
Dieser Bericht stellt eine Zusammenfassung dar, Sitzungsinhalte sind verkürzt wiedergegeben. Bei Interesse an Details sehen Sie bitte die Sitzungsniederschrift ein. Vielen Dank.
Die Sitzungsniederschrift vom 12.01.2017 wird voraussichtlich innerhalb der nächsten Woche öffentlich ausliegen. Einsicht kann genommen werden bei der Verbandsgemeindeverwaltung, Rathausstraße 48, Zimmer 107, 56203 Höhr-Grenzhausen oder im Internet unter https://hoehr-grenzhausen.more-rubin1.de
Hinter den mit Folien abgeklebten Fensterscheiben des Dorfgemeinschaftsraumes geht es voran. Zurzeit wird hier an der Sanierung der Wände gearbeitet: Verputzschienen sind sorgfältig angebracht, die Heizkörpernischen unter den Fenstern sind zugemauert und eine Haftgrundlage für die aufzutragenden Putzschichten im gesamten Raum ist geschaffen. Inmitten dieser Baustelle trafen sich am vergangenen Donnerstag die Verantwortlichen, um Entscheidungen für den weiteren Verlauf des Projektes zu treffen.
Fleißig hatte Werner Karich Materialmuster zusammengetragen – zu Deckenverkleidung, Beleuchtung und Bodenbelag. Für und Wider wurden in der Runde vor Ort detailliert besprochen und auf dieser Grundlage abgestimmt. Demnach ist für die Odenwalddecke ein quadratisches Raster mit Einlegeplatten ohne Lochung vorgesehen. Die leicht strukturierte Fläche der Platten schneidet Studien zufolge mit den besten Schalldämmwerten ab. Die flachen LED-Einlegeleuchten werden, passend zum gewählten Deckensystem auch quadratisch sein. Ein rechteckiges Format wurde sowohl aus ästhetischen als auch Kostengründen abgelehnt. Die Wandpartien, an welchen zukünftig der Bruchstein des Gebäudes sichtbar sein wird, werden zusätzlich von der Decke aus mit LED-Spots beleuchtet. Die Spots sollen sich in Form und (Licht-)Farbe an den großen Einbaulampen orientieren. Die gesamte Beleuchtung soll dimmbar sein. Der Fußboden wird mit einem mehrschichtigen, aber möglichst flachen Belagssystem ausgestattet. Als Bodenbelag kommt Vinyl in einer Sandstein-Optik zum Einsatz. Dieser Belag ist pflegeleicht und strapazierfähig, seine Optik harmoniert sehr gut mit dem Sicht-Bruchstein der Stirnwand und es ergibt sich ein angenehmer Kontrast zu den ansonsten weißen Wänden bzw. der weißen Decke. Die gewählten Materialien werden im nächsten Schritt öffentlich ausgeschrieben. Über weitere Fortschritt wird zu gegebener Zeit berichtet.
Pressemitteilung der
Ortsgemeinde Kammerforst
