Politik | 09.02.2018

Fachleute müssen Routen regelmäßig begutachten

Nicht alle Wanderwege sind in gutem Zustand

Im Winter können Wanderwege nicht immer in bestem Zustand sein. Privat

Neuwied. Echte Wanderfreunde machen sich nicht nur von Frühjahr bis Herbst auf den Weg, sondern auch in der kalten Jahreszeit. Doch im Winter müssen sie sich auf Einschränkungen einstellen. Bei der Stadtverwaltung Neuwied, den Servicebetrieben, der Tourist-Info und dem Forstamt gehen in jüngster Zeit vermehrt Beschwerden von Wanderern ein, die sich über den schlechten Zustand von Wanderwegen beklagen. Zu Recht? Armin Bärz von der städtischen Straßen- und Tiefbauabteilung ist selbst begeisterter Wanderer und hat nun den Zustand dreier Wege begutachtet - trotz meist miserablen Wetters. Bärz wirbt in seinem Tourfazit für Verständnis: „Die Wanderer haben im Prinzip recht, doch sie lassen außer Acht, dass es seit vielen Wochen permanent teils heftige Niederschläge gibt; hinzu kamen starke Stürme. Ohne Sonne und entsprechende Wärme können die Wege nicht abtrocknen.“ Dass das regenreiche Wetter vor allem den beliebten naturnahen Strecken, die ja für eine Zertifizierung ausschlaggebend sind, nicht sonderlich gut bekommt, dürfte klar sein. Aber auch auf befestigten Wald- und Wirtschaftswegen bestehen momentan gewisse Einschränkungen – wenn auch deutlich geringerer Art. Die rühren von forstwirtschaftlichen Maßnahmen her, die den Einsatz von schwerem Gerät erfordern. Entsprechend „umgepflügt“ präsentieren sich dann einige Routen. Die werden laut Bärz jedoch in der Regel von den Revierförstern im Frühjahr bei trockener Witterung wieder instandgesetzt. Auch Stürme verursachen Behinderungen. Zum einen können umgestürzte Bäume Wege versperren, zum anderen besteht auch einige Zeit nach Abflauen der starken Brisen noch die Gefahr des Astbruchs. „Die ist nicht zu unterschätzen“, warnt der Wanderexperte. „Spaziergänger und Wanderer sollte man deshalb darauf hinweisen, dass sie den Wald bei Sturm und auch einige Zeit danach meiden sollten.“ Das Instandhalten und -setzen der Wanderrouten - und aller Forst- und Wirtschaftswege ist eine Daueraufgabe. Bärz erläutert: „Experten und Mitarbeiter der Servicebetriebe, der Stadtverwaltung und des Forstamts sowie Ehrenamtliche begehen die ausgeschilderten Wanderwege zweimal pro Jahr. Dabei fallen unterschiedliche Aufgaben an. Sie reichen von der Baumkontrolle und der Erneuerung von Markierungen über das Freischneiden der Ränder und der Pflege der Einrichtungen bis zu allgemeinen Wegebaumaßnahmen.“ Diese regelmäßigen Kontrollen werden zudem ausführlich dokumentiert. „Darüber hinaus führen wir nach Stürmen oder anderen besonderen Wetterereignissen zusätzliche Sonderkontrollen durch“, weiß Bärz.

Allgemeine Sicherheitsinformationen für Wanderer gibt es unter anderem auf der Homepage des Rheinsteiges unter https://www.rheinsteig.de/der-rheinsteig/ wegemanagement/sicherheitshinweise/.

Pressemitteilung

Stadtverwaltung Neuwied

Momentan müssen sich Wanderer auf Einschränkungen einstellen.

Momentan müssen sich Wanderer auf Einschränkungen einstellen.

Im Winter können Wanderwege nicht immer in bestem Zustand sein. Fotos: Privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Lena: Diversität ist wichtig: Der Wolf reguliert Überpopulationen ( z.B. Schwarzwild, Rehwild). Für schlecht geschützte Herdentiere sind die Besitzer verantwortlich.
  • Peter 1: Trotzdem ist der Wolf hier vollkommen überflüssig.
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
  • Michael Geiger, 56337 Eitelborn: Michael Geiger, Leider kann ich die Losnummern aus der Ziehung vom 28.03.26 im Globus Bubenheim nicht finden.. Warum nicht
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Dagmar Both: Guten Morgen Herr Winkelmann, herzlichen Dank für ihre Berichterstattung. Wenn sie von einer vertrauensvollen Abstimmung im Abstimmungsprozess zum Sondervermögen berichten, - dann gilt dies leider nicht für die Freien Wähler.
Dauerauftrag 2026
Dauerauftrag Imageanzeige
Vortrag: Arthrose des Hüft- und Kniegelenk
Hasenhoppeln & Heimatshoppen
Tag der offenen Tür
Kreishandwerkerschaft - Anzeige Pool
First Friday Anzeige März
SB Standesamt
Dauerauftrag 2026
Stellenanzeige Personalsachbearbeiter/in
Empfohlene Artikel
31

Sinzig. Der CDU Stadtverband Sinzig bietet in diesem Jahr wieder eine Bürgerreise an: vom 30. September (Mittwoch) bis 4. Oktober (Sonntag) fahren wir mit einem modernen Reisebus der Firma Welter-Reisen nach Berlin.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Verkehrssituation an der Aloisius-Grundschule stresst die Anwohnerschaft. Foto: ROB
2299

Immer wieder kommt es zu kritischen „Manövern“: Auch die Stadtverwaltung sieht zunehmende Belastung:

HeimatCheck: Ahrweiler: Eltern-Taxis stressen alle

Ahrweiler. Seit mehreren Jahren steht die Aloisius-Grundschule vor einer wachsenden Herausforderung: dem zunehmenden Verkehrsaufkommen durch sogenannte „Elterntaxis“. Leser von BLICK aktuell berichten, dass sich die Situation trotz wiederholter Hinweise und Appelle bislang nicht verbessert habe. Insbesondere zu den morgendlichen Bringzeiten sowie am Mittag beim Abholen der Kinder kommt es regelmäßig zu kritischen Verkehrssituationen rund um das Schulgelände.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Adobe Stock
134

Bonn. Am kommenden Samstag (04.04.2026) findet in Beuel und in der Bonner Innenstadt der „Bonner Ostermarsch 2026“ statt. Zu dieser Friedensdemonstration erwarten die Veranstalter rund 500 Teilnehmende. Die Versammlung beginnt um 13:00 Uhr auf dem Mirecourtplatz am Beueler Rheinufer. Von dort aus ist folgender Aufzugsweg vorgesehen:

Weiterlesen

Dauerauftrag 2026
Kreishandwerkerschaft
Kreishandwerkerschaft
Rund ums Haus
Kleinanzeigen
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
Oster-Anzeige
Schulze Klima -Image
Anlagenmechaniker
Ostergruß
Osterangebot
Rund ums Haus
Rund ums Haus
Stellenanzeige
Angebotsanzeige (April)
Unterstützeranzeige
Imageanzeige - Ostern
Stellenanzeige Kita