MdL Lammert: „Unterrichtsausfall im Rhein-lahn-Kreis kostet unsere Kinder reale Bildungschancen“
Nicht genügend Lehrerinnen und Lehrer
Rhein-Lahn-Kreis. „Das erste Schulhalbjahr ist vorbei, aber der Unterrichtsausfall ist immer noch erschreckend hoch“, erklärt der Diezer Landtagsabgeordnete Matthias Lammert (CDU). „Auch wenn die Bildungsministerin Hubig von guter Unterrichtsversorgung spricht - die Realität sieht definitiv anders aus. Landesweit fallen jede Woche an allen rheinland-pfälzischen Schulen rund 15.000 Unterrichtsstunden aus.“ erklärt Lammert. Der kurzfristige Unterrichtsausfall durch Krankheiten, Klassenfahrten und Konferenzen komme zusätzlich noch hinzu.
Auch der Rhein-Lahn-Kreis bleibe davon nicht verschont. Allein an den Grundschulen, Förderschulen, Realschulen plus, Gesamtschulen, berufsbildenden Schulen und Gymnasien fehlten den Schülerinnen und Schülern jede Woche über 461 Unterrichtsstunden (das entspricht fast 20 Stellen), so der CDU-Abgeordnete Matthias Lammert. Der kurzfristige Unterrichtsausfall durch Erkrankung der Lehrerin/des Lehrers oder aufgrund von Weiterbildungsmaßnahmen oder Klassenfahrten kommt dann noch oben drauf.
„Die ausfallenden Stunden fehlen unseren Kindern, um die Unterrichtsinhalte zu verstehen und einzuüben. Die Zeit für individuelle Förderung der Schwächsten und der Begabten bleibt zwangsläufig auf der Strecke. Gerade an Grundschulen und Förderschulen ist die Situation in diesem Schuljahr besonders eng.
Die Lehrer/innen fehlen, weil das SPD geführte Bildungsministerium kein guter Arbeitgeber ist: Die Besoldungshöhe findet sich im Bundesvergleich auf dem vorletzten Platz wieder, befristete Stellen sind an der Tagesordnung. Deshalb flüchten viele dringend benötigte Lehrer/innen in unsere Nachbarbundesländer wie z.B. Hessen oder NRW und fehlen dann bei uns.“, so Matthias Lammert abschließend. Pressemitteilung
Matthias Lammert, MdL
Innenpolitischer Sprecher der CDU Landtagsfraktion
