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Landrat begrüßte 32 neue deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger

Nicht nur die Sonne strahlte bei Einbürgerungen

Hallerbach: Einbürgerung ist Bekenntnis zu gemeinsamer Zukunft

Nicht nur die Sonne
strahlte bei Einbürgerungen

Die Sonne strahlte mit den insgesamt 32 neuen deutschen Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern um die Wette, als diese in der Kreisverwaltung Neuwied im Rahmen einer kleinen Feierstunde ihre Einbürgerungsurkunden aus der Hand des neuen Landrats Achim Hallerbach und des 1. Kreisbeigeordneten Michael Mahlert in Empfang nehmen konnten. Foto: Kreisverwaltung

04.03.2018 - 09:00

Kreis Neuwied. Die Sonne strahlte mit den insgesamt 32 neuen deutschen Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern um die Wette, als diese im Prinz-Maximillian-zu-Wied-Saal in der Kreisverwaltung Neuwied im Rahmen einer kleinen Feierstunde ihre Einbürgerungsurkunden aus der Hand des neuen Landrats Achim Hallerbach und des 1. Kreisbeigeordneten Michael Mahlert in Empfang nehmen konnten. Mit der Entgegennahme der Einbürgerungsurkunde erhielten 15 Frauen und 17 Männer aus 25 Nationen (wie etwa: Marokko, Kamerun, Syrien, Tunesien, Argentinien, Ukraine, Slowakei, Litauen u. Niederlande) die deutsche Staatsbürgerschaft und vielfach auch innerhalb der Europäischen Union die allen Unionsbürgern zustehende Freizügigkeit. Hallerbach betonte in seiner Ansprache ausdrücklich, dass die Einbürgerung und die damit verbundene Entscheidung für die deutsche Staatsbürgerschaft keine Abkehr von der Herkunft und jeweiligen persönlichen Lebensgeschichte darstellt. Vielmehr sei sie ein Bekenntnis zur eigenen – und unserer gemeinsamen – Zukunft: „Diesem Land fühle ich mich verbunden, hier übernehme ich meinen Teil der Verantwortung für das Ganze: Für mich, für meine Kinder, für unser Gemeinwesen“. Er dankte den Anwesenden für ihre Entscheidung und die Bereitschaft „…dazugehören zu wollen und Teil dieser, unserer Gesellschaft zu werden“. Hallerbach ermutigte die Frauen und Männer darüber hinaus ihre Erfahrungen, Kenntnisse und Fertigkeiten zum Wohle aller in die Gesellschaft einzubringen, sich in der Gesellschaft, im privaten Umfeld in Vereinen u. Verbänden vielfältig zu engagieren. Ferner ermutigte er die neuen deutschen Staatsbürger/-innen, diesen Geist offensiv nach außen zu tragen u. so als Multiplikatoren für eine offene u. respektvolle Gesellschaft zu werben. Musikalisch wurde die Feierstunde durch Jan Luka Lemgen, Schüler der städt. Musikschule begleitet, der mit seinem eindrucksvollen Spiel alle Möglichkeiten seiner Gitarre ausreizte. Ihm wünschte Herr Hallerbach für die anstehende Teilnahme am Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ viel Erfolg. Wie Klaus Flesch, der bei der Kreisverwaltung Neuwied seit Jahren für die Einbürgerungen zuständig ist und die Feiern organisiert, mitteilt, wurden seit 2000 im Kreis Neuwied mehr als 4000 Personen eingebürgert. Die Nationalitäten spiegeln dabei einen Querschnitt der Wohnbevölkerung deutlich wieder. Der Anteil von Männer und Frauen ist dabei ausgewogen. Mit Stolz erwähnt er: „Seit Jahren belegt der Kreis Neuwied unter den Landkreisen des Landes Rheinland-Pfalz stets Spitzenplätze bei der Zahl der erfolgreichen Einbürgerungsverfahren.“ Interessierte können sich im Internet unter: www. integration-in-neuwied.de oder direkt bei der Einbürgerungstelle der Kreisverwaltung Neuwied, Tel.: 0 26 31 / 803-279 oder 354 oder im persönlichen Gespräch während der Öffnungszeiten informieren.

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J. Holstein:
Es steht zu hoffen, dass die Planer bei einer zukunftsfähigen Lösung für die Innenstadt nicht ausschließlich für das Verkehrsmittel Auto planen. Während man in vielen Städten ja bereits verzweifelt überlegt wie man Belastung in den Innenstädten verringern kann, sollte man in Sinzig aus den Fehlern der Vergangenheit lernen und bei der Planung den Fokus auf die emissionsfreien Verkehrsmittel Fahrrad und Füße richten. Eine Anbindung an den Bahnhof oder die Ahr muss in Sinzig nun definitiv nicht auf Autoverkehr ausgerichtet sein - zum Glück sind es ja jeweils nur wenige hundert Meter! Mit einem vernünftigen, funktionierenden Leihradkonzept, echten Radwegen und einer autofreien Anbindung an Wanderstrecken könnte Sinzig seine Attraktivität als touristisches Ziel zukunftsfähig ausbauen.
Michael Daum:
CDU fordert...so so. Wer fordert, sollte eigentlich auch bezahlen. Das hat man hier auch mit überreichlich viel Steuergeld der Bürger (nicht der CDU) getan. Erst das Objekt überteuert kaufen, dann für viel Geld abreißen und sich dann zum Fototermin aufbauen. So einfach geht Poltik. Aber wenn man einen Goldesel namens Bürger hat, dann ist das ja alles kein Problem. Dann noch ein Brunnen auf der Verkehrsinsel? Möchte mal wissen, wie der bei diesem Verkehr nach 2-3 Jahren aussieht. Wahrscheinlich genau so wie die vor Jahren "begrünten" Überquerungshilfen, von denen heute nur noch der Schotter übrig ist. Aber schöner Schein ist ja ohnehin das, was die Stadt am besten kann.
Uwe Klasen :
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