Vorgebirgsschule Alfter sucht noch dringend Freiwillige
Noch acht Stellen frei
Reibungsloser Ablauf des Schulalltags ohne Freiwillige gefährdet
Rhein-Sieg-Kreis. Die Vorgebirgsschule Alfter sucht für das Schuljahr 2015/2016 noch dringend Freiwillige! Acht Stellen sind noch frei! An der Vorgebirgsschule in Alfter werden Kinder und Jugendliche mit dem Förderbedarf „geistige Entwicklung“ individuell gefördert und auf das Leben nach der Schule vorbereitet. Hier wird in vielen Bereichen vorbildliche Arbeit geleistet – die Schulzeitung „Superzeitung“ wird regelmäßig mit Preisen ausgezeichnet und die Schulband „Ramba Zamba“ hat bundesweit für positive Schlagzeilen gesorgt. Die alltägliche schulische Ausbildung stellt allerdings für die geistig- und vielfach auch körperbehinderten jungen Menschen eine große Herausforderung dar. Aber auch die sonderpädagogischen Fachkräfte, Pflege- und Küchenkräfte, die Sekretärin und der Hausmeister werden in ihrem Job enorm gefordert. Deswegen stellt der Rhein-Sieg-Kreis als Träger der Vorgebirgsschule jährlich zwölf Freiwilligen-Plätze zur Verfügung, um die hauptberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu unterstützen. Besetzt werden diese Stellen im Rahmen des freiwilligen sozialen Jahres (FSJ) und des Freiwilligendienstes (BFD). Leider konnten für das in Kürze startende neue Schuljahr bislang nur vier Stellen besetzt werden. Es werden daher dringend noch acht junge Menschen gesucht, die die pädagogische und pflegerische Arbeit unterstützen! Die Freiwilligen helfen an der Vorgebirgsschule während des Unterrichts, bei den Mahlzeiten sowie bei Pflege und Hygiene. Sie unterstützen die Kinder und Jugendlichen aber auch insbesondere bei Sport und Schwimmen oder bei Aufgaben und Ämtern, die diesen übertragen wurden. Wenn sich keine Freiwilligen finden, ist der reibungslose Ablauf des Schulalltags gefährdet – vor allem beim Schulstart nach den Sommerferien! „Die Freiwilligen sind für die Schülerinnen und Schüler unserer Förderschulen eine wichtige Hilfe mit ihrer besonderen persönlichen und emotionalen Betreuung“, erklärt der Schuldezernent des Rhein-Sieg-Kreises, Thomas Wagner. Schulamtsleiter Hans Clasen weist auf einen weiteren Aspekt der Arbeit an den Förderschulen hin: „Freiwillige haben durch ihre Tätigkeit an Schulen die Chance, wichtige Impulse für den eigenen persönlichen Werdegang zu erhalten.“ Nicht selten entschließen sich „ehemalige Freiwillige“ für ein Lehramts- oder Sozialpädagogik-Studium. Der Freiwilligendienst dauert in der Regel zwölf Monate, er kann aber auch verkürzt oder verlängert werden. Der Rhein-Sieg-Kreis zahlt aktuell ein monatliches Taschengeld in Höhe von 200 Euro. Hinzu kommen eine Verpflegungspauschale in Höhe von 135 Euro, die Teilnahme am kostenfreien Mittagessen sowie ein JobTicket für das VRS-Gebiet. Darüber hinaus übernimmt der Rhein-Sieg-Kreis alle Kosten der Arbeitslosen-, Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung. Während des Freiwilligendienstes besteht Anspruch auf Kindergeldzahlung nach dem Bundeskindergeldgesetz. Bei Bewerberinnen und Bewerbern für einen Studienplatz gilt der Freiwilligendienst (FSJ und BFD) als Wartezeit. An einigen Universitäten und Hochschulen kann die Freiwilligenzeit als Praktikum angerechnet werden. Interessierte, die sich engagieren und neuen Herausforderungen stellen möchten, richten ihre Bewerbung an den Rhein-Sieg-Kreis, Schulverwaltung, Kaiser-Wilhelm-Platz 1, Siegburg. Weitere Auskünfte erteilt Nadja Bönnen vom Amt für Schulverwaltung und Bildungskoordinierung Tel. (0 22 41) 13 -30 73, E-Mail: nad-ja.boennen@rhein-sieg-kreis.de). Informationen gibt es auch über die Homepage des Rhein-Sieg-Kreises unter www.rhein-sieg-kreis.de/bfdfsj.
Pressemitteilung des
Rhein-Sieg-Kreises
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