CDU-Fraktion Rheinbach beantragt Integration von VRS-Fahrscheinen ins DB-Fahrscheinsystem
Nur ein Fahrschein für Fahrten mit VRS und DB
Rheinbach. Verkehrsverbünde sollen eigentlich mit durchgehenden Angeboten und Tarifen sowie durchgehend gültigen Fahrscheinen ihren Kunden die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel maßgeblich vereinfachen und somit attraktiver gestalten. Doch für Rheinbach gilt dies bislang nicht.
Zwar gibt es auf der Regionalbahn RB 23 seit einiger Zeit die Möglichkeit, neben den DB-Fahrscheinen auch VRS-Fahrscheine zu lösen. Aber einen durchgängigen Fahrschein nach Bonn-Siegburg und zur Weiterfahrt auf der DB-Schnellfahrstrecke gibt es nicht. Für Reisende aus Bonn dagegen ist es möglich, im Internetportal der Bahn einen Fahrschein zu kaufen, der auch die Anreise von Bonn Hbf mit der Straßenbahnlinie 66 beinhaltet.
Mit Inbetriebnahme der Schnellfahrstecke Köln-Frankfurt hat sich der Bahnverkehr mit den schnellen Verbindungen insbesondere nach Süden von Bonn nach Siegburg-Bonn verlagert. Für Fahrten von Rheinbach aus Richtung Süden mit einem durchgängigen Fahrschein kann aber nur die Verbindung über Bonn Hbf gewählt werden, dann jedoch über die wesentlich langsamere linksrheinische Verbindung. In der heutigen Zeit, in der ein Fahrscheinkauf als Dienstleistung der Bahn im Internet angeboten wird, ist dies ein nicht hinnehmbarer Zustand.
Deshalb stellt die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Rheinbach auf Initiative ihres Mitglieds, des Wormersdorfer Ratsherrn Axel Wilcke, den Antrag, die Verwaltung der Stadt Rheinbach zu beauftragen, zusammen mit dem Verkehrsverbund Rhein-Sieg zu erwirken, dass für Fahrten mit der Bahn ab Rheinbach über Siegburg-Bonn der für die Anreise von Rheinbach nach Siegburg-Bonn erforderliche VRS-Fahrschein in den DB-Fahrschein integriert wird.
Presseinformation
der CDU-Fraktion
im Rat der Stadt Rheinbach
