Politik | 11.10.2018

Warten auf konkrete Ergebnisse und Verbesserungsvorschläge

OB Einig: Bürgerversammlung zurzeit nicht sinnvoll

Neuwied. Von Behörden und Parteien kam der Vorschlag, das Thema Geruchsbelästigung im Industriegebiet Distelfeld nochmals in einer Bürgerversammlung aufzugreifen. Neuwieds Oberbürgermeister Jan Einig hält zum jetzigen Zeitpunkt nichts davon.

Die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) hat sie ins Spiel gebracht, ebenso die SPD-Stadtratsfraktion: eine Bürger- und Informationsversammlung zum Thema „Gestank im Distelfeld“. Bei Neuwieds Oberbürgermeister Jan Einig herrscht diesbezüglich jedoch Skepsis vor. „Ich glaube nicht, dass eine erneute Versammlung von großem Wert ist. Und das aus mehreren Gründen. Erstens haben die betroffenen Neuwieder Bürger ihre Meinung bereits klar zum Ausdruck gebracht und die SGD ebenso. Zweitens liegen seitens der Behörden zurzeit noch keine neuen Erkenntnisse vor. Worüber soll also informiert werden?“

Zielführend sei eine solche Zusammenkunft jedoch nur dann, wenn die SGD konkrete, auf den Auswertungen der jüngsten - und der noch anberaumten - Untersuchungen basierende Lösungsvorschlage präsentieren könne, so der OB weiter. „Es ist wohl allen klar, dass die jetzige Situation unhaltbar ist. Der Gestank muss reduziert werden. Und da hoffen wir auf gleichermaßen konkrete wie kurzfristige Schritte seitens der SGD, um die Lage zu entspannen. Erst dann, wenn sich für die Bürger unserer Stadt eindeutige Verbesserungen abzeichnen, macht eine weitere Bürgerinformationsversammlung wirklich Sinn“, betont Einig. Pressemitteilung der

Stadtverwaltung Neuwied

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