Politik | 17.09.2021

Clemens Hoch besuchte Brohls Hofladen in Thür

Obst und Gemüse aus der Region

Elmar Brohl (li.) im Gespräch mit Clemens Hoch (2.v.re.), Christoph Schmitt (2.v.li.) und Hans Peter Ammel.Foto: privat

Thür. Im Rahmen seiner diesjährigen Sommerreise besuchte Clemens Hoch, Staatsminister und Landtagsabgeordneter, den Hofladen der Familie Brohl in Thür. Gemeinsam mit dem SPD-Bundestagskandidaten Christoph Schmitt und Mendigs Stadtbürgermeister Hans Peter Ammel suchte er das Gespräch zu Elmar Brohl, einem der drei Geschäftsführer des landwirtschaftlichen Betriebs mit angeschlossenem Hofladen. „Mir ist es sehr wichtig, aus erster Hand zu erfahren, wie es den Unternehmern in meinem Wahlkreis geht, betonte Hoch. Er wolle wissen, womit sie gerade zu kämpfen hätten und wo die Politiker auf Landes- aber auch auf Bundesebene gegebenenfalls nachsteuern müssten, so der SPD-Landtagsabgeordnete weiter.

Wo drückt der Schuh am meisten?

Auf seine Frage wo der Schuh momentan am meisten drücke, antwortete Brohl mit einem einzigen Wort: „Bürokratie!“. Bezugnehmend auf das letzte Kanzler-Triell wurde der Landwirt emotional: „Die Bürokratie muss erstmal gestoppt werden, bevor die Politiker von Abbau sprechen können! Wenn ich überlege, wie lange man vor 30 Jahren im Büro gesessen hat und wie lange das heute ist – das ist ein himmelweiter Unterschied!“ Er räumte aber auch ein, dass er nicht mit Politikern tauschen wolle. Er könne es sich persönlich nicht vorstellen, ständigen Angriffen und Kritik von allen Seiten ausgesetzt zu sein. Im Verlauf des Gesprächs erläuterte Brohl weitere aktuelle Herausforderungen wie die letzten „drei extremen Trockenjahre“ und die „spürbare Klimaveränderung“, die hohe Niederschlagsmenge in diesem Jahr sowie den Preisdruck der Discounter und Supermärkte. Darüber hinaus merkte der Landwirt an, dass viele Bürgerinnen und Bürger eine kindliche Vorstellung des Bauernhofs wie aus dem Bilderbuch hätten, der die moderne Landwirtschaft nicht gerecht werden könne. Soweit dies möglich sei, versuche er Rücksicht auf die Anwohner zu nehmen. „Wir fahren ab samstagnachmittags nicht mehr mit dem Traktor ins Dorf, berücksichtigen beim Dreschen, wie der Wind steht, und halten uns an die allgemeine Nachtruhe nach 22 Uhr. Aber trotzdem bekommen wir immer wieder Beschwerden“, erzählte er.

„Aus unserem sehr offenen und konstruktiven Gespräch nehme ich viel mit! Ich nehme die Probleme unserer Bauern sehr ernst und werde die angesprochenen Themen im Rahmen meiner Möglichkeiten in den politischen Entscheidungsprozess einbringen“, versprach Hoch.

Im Anschluss an den Austausch über politische Themen führte Brohl die Politiker durch den Hofladen.

Pressemitteilung des

Büro von Clemens Hoch

Elmar Brohl (li.) im Gespräch mit Clemens Hoch (2.v.re.), Christoph Schmitt (2.v.li.) und Hans Peter Ammel.Foto: privat

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