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Liberale Mandatsträger der FDP besuchten Betriebe

Oedinger, die das Leben verschönern

Remagener FDP plant nächsten Vor-Ort-Termin im Höhenort

Oedinger, die das Leben verschönern

Christina Steinhausen und Jürgen Preuß besuchten in Oedingen den Kernbachhof von Familie Weber. Die FDP-Stadtratsmitglieder bestaunten die Eierhütte und die Hühner-Wiese mit Hähnen. Die Familie lebt seit Generationen in Oedingen und trägt wesentlich dazu bei, dass der Höhenort von Remagen Einiges zu bieten hat.Foto: FDP-Remagen

18.06.2019 - 14:51

Oedingen. Ab Juli weht auf dem Kernbachhof von Familie Weber in Oedingen die Bioland-Fahne. Die zweijährige Umstellungsphase von konventioneller auf ökologische Landwirtschaft nähert sich ihrem Ende. Stolz berichten Nebenerwerbslandwirt Clemens Weber, seine Frau und sein Sohn von der Arbeit auf ihrem Hof. Als erste hatten sie das Angebot der FDP-Stadtratsmitglieder Jürgen Preuß und Christina Steinhausen zum Gespräch angenommen. „Wir zeigen unseren Betrieb gerne. Wir haben nichts zu verbergen“, erläutert der schlanke und umtriebige Oedinger. Schon lange hat sich seine Familie weit über das Dorf hinaus einen guten Ruf als Direktvermarkter erarbeitet. Die Liberalen bestaunten nicht nur den Verkaufsraum mit Eier-Kühlschrank, eigenen Nudeln und Pflaumenmus. In dem kleinen Holzhäuschen, „Eierhütte“ genannt, befindet sich auch ein Bücherschrank, aus dem sich die Kunden kostenfrei Bücher mitnehmen können. Die Hühner laufen zusammen mit vier Hähnen auf einer großen Wiese direkt am Haus, die Limousin-Rinder grasen gerade auf Weiden und sind nur im Winter im hellen, lichtdurchfluteten Stall. „Artgerecht, lokal und einfach lecker“, lautet der Slogan, mit dem die Familie auf Flyern und auf ihrer Internetseite wirbt.


Vom Hof zum Bau


Dass das digitale Zeitalter längst begonnen hat, zeigte sich auch bei der zweiten Station im Höhendorf von Remagen: 2007 war Metallbau Sonntag die erste Firma, die sich im Gewerbegebiet nahe der ehemaligen Mülldeponie angesiedelt hat. Heute, nach ersten Erweiterungsmaßnahmen, lebt der Betrieb hervorragend von Mund-zu-Mund-Propaganda, dem Online-Bewertungsportal „Kennst Du einen?“ sowie davon, im Internet bei den Suchmaschinen stets schnell gefunden zu werden. Vor Jahren wurde das Gewebegebiet, als das Dorf schnelles Internet bekam, zunächst schlicht vergessen, berichtet das Inhaber-Ehepaar Kerstin und Thomas Sonntag. Heute können sie darüber lachen, LTE ist inzwischen verfügbar. Ein Thema ist für die Sonntags, die auch und schon seit Generationen in Oedingen leben, der Fachkräftemangel. Einen Azubi suchen sie aktuell noch. Die beiden Söhne lernen gerade an der BBS das Metallhandwerk und arbeiten am Skywalk für die Landesgartenschau mit, die Auftragslage im 12-Mann-Betrieb, den der Großvater, der auch noch Pferde beschlagen konnte, vor 80 Jahren gegründet hat, ist gut. Steckenpferd sind Terrassendächer, Edelstahlverarbeitung und Kalt- sowie Warm- Wintergärten. Die Kundschaft, in der Regel 50 Jahre und älter, stammt aus einem Umkreis von 50 km, und möchte ihr Eigenheim verschönern. „Zwei Oedinger Betriebe, die Menschen ihr Leben verschönern wollen, der eine mit lokal produzierten Lebensmitteln, der andere mit Wintergärten und Terrassendächern“, fasste Wirtschaftsjournalistin Christina Steinhausen die Besuche zusammen. „Und alle zufrieden. Die Familien fühlen sich hier wohl“, ergänzt FDP-Stadtratsmitglied Jürgen Preuß. Riesig gefreut hatten sich die FDP-Vertreter auch über den Besuch von Bernd Korittke. Als Kämpfer in der AG Starkregen schilderte er die Probleme des Ortes bei Starkregen-Ereignissen. Die Liberalen wollen nun in einem weiteren Vor-Ort-Termin in Oedingen gezielt zu diesem Thema mehr erfahren, Ideen sammeln und Lösungswege aufzeigen beziehungsweise mit Kontakten und Einsatz helfen.

Pressemitteilung

FDP Ahrweiler

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Kommentare

Illegale Hundezucht aufgelöst: 136 Tiere befreit

juergen mueller:
Strafrechtlich und mit aller Härte zur Verantwortung ziehen - richtig.Aber nicht nur das.Jeder,der einen Hund,speziell WELPEN zur "Hundesteueranmeldung" bringt,sollte darüber Auskunft geben MÜSSEN,WOHER und von WEM er diesen "erworben/gekauft" hat,damit "illegale" Mehr-Hundezüchtung/haltung überprüft werden kann.Mir ist nicht bekannt,dass sowohl illegale wie auch legale Hundezüchter in irgendeiner Art u.Weise registriert werden/wurden. Und wieso ist dieser Zustand nicht bereits früher aufgedeckt worden?Eine Hundehaltung diesen Ausmaßes lässt sich doch nicht so einfach übersehen/geheimhalten. Und die überflüssige Wortwahl "Eigentumsrechte" von Herrn Klasen passt mal wieder wie die Faust auf`s Auge - nämlich überhaupt nicht.Diese abnorme Form von Hundehaltung/Hundevermarktung überhaupt mit Eigentumsrecht i.V..zu bringen,ist genauso abnorm wie die weit auszulegende,unzureichende gesetzliche Definierung hierzu.
Brunhilde Hildebrandt:
Ich bin sehr froh und dankbar das es trotz allem Menschen gibt die handeln , wenn sie von solchen Zuständen Kenntnis bekommen. Hochachtung an alle die Helfer und Tierärzte. Die "Halter" sollten strafrechtlich mit aller Härte zur Verantwortung gezogen werden!!
Uwe Klasen:
Hier wurde, zu Recht und zum Tierwohl bzw. Tierschutz, in die Eigentumsrechte der, offensichtlich vollkommen überforderten, Besitzer eingegriffen!
Armin Linden:
Die KV. bildet aus. Eine gute dringliche Sache. Auch viele andere "Behörden" sind tätig. Beamtenanwärter werden gesucht. OK. Rest geht in Verwaltung und Fachabteilungen. Finden die jungen Leute also alle einen Job ? Auch Übernahmen ? Teils werden die Behörden immer weiter "aufgebläht". Die "SGD" in Kob. ist bereits eine Mammutbehörde. Die Rentner werden paralell immer jünger. Die BRD "Gutverdiener". Mit "5O" war man vor Jahren "Alt". Mit "6O" - Uralt. (Deutsche Philosophie des Jugendwahn). Dieser ist vor 2O Jahren vollzogen worden. Alternativ wurde die BA. in Nürnberg "Neu" aufgepumpt. Tatsache. Auch die Jobcenter, feierten sich als zusätzliche "Neue Industrie". Ich frage mich: Wo geht die Reise hier hin ! Wer zahlt das auf Dauer alles ?
Uwe Klasen:
Sehr geehrte Mitkommentatoren, ich habe nie behauptet was Sie in meinem Kommentar hinein deuten! Es ist nicht mein Fehler, dass Sie sich, ob ihrer fehlerhaften Interpretation einer Aussage oder einer Meinung, Angegriffen fühlen und deshalb empören!
S. Granzow:
Sehr geehrter Herr Klasen, ich finde es schade, daß Sie sich mit Ihrer Meinung nicht an Fakten orientieren. Tatsache ist, daß jegliches kommunalpolitisches Engagement freiwillig, als Ehrenamt neben Arbeit, Ausbildung oder Schule geleistet wird. Es handelt sich um einen nicht unerheblichen Zeitaufwand, der leider nur selten gewürdigt wird. Ich finde es bewundernswert, daß sich junge Leute dafür einsetzen, die Zukunft mitzugestalten. Es ist immer leicht, irgendwo 'dagegen zu sein' oder Kritik zu äußern - freiwillig in der raren Freizeit neben Ausbildung oder Beruf nach Lösungen zu suchen ist nach meiner Meinung schon lobenswert.
Sabine Granzow:
Sehr geehrter Herr Klasen, es wäre schön, wenn Sie auf Basis von Fakten urteilen würden. Das kommunalpolitische Engagement findet neben der Arbeit oder Ausbildung statt - häufig abends oder an Wochenenden. Ich rechne es allen hoch an, die neben der beruflichen oder schulischen Belastung auch noch bereit sind, Weichen für die Zukunft zu stellen, und die Zukunft so mitzugestalten.
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