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SPD Ortsverein Lützel

Öffentliche Sanitäranlagen an der Balduinbrücke

Öffentliche Sanitäranlagen
an der Balduinbrücke

Die geschlossenen Toilettenanlagen an der Balduinbrücke.Foto: privat

29.06.2020 - 16:39

Koblenz. Schon seit über zwei Jahren setzt sich der SPD Ortsverein Lützel dafür ein, dass unterhalb der Balduinbrücke die ehemaligen Sanitäranlagen wieder in Stand gesetzt werden. Diese Forderung konnte bis zuletzt leider noch nicht umgesetzt werden. Doch weiterhin gibt es große Bemühungen des Ortsvereins, diesen Missstand zu beheben. Laut Auskunft des Bauamts wären Kosten und der Aufwand zu hoch und es läge an diesem Projekt keine Priorität. In Augen der SPD Lützel gibt es für die Anschaffung von Sanitäranlagen an der Balduinbrücke aber sehr viele Gründe. So erklärt der stellvertretende SPD-Ortsvereinsvorsitzende Detlev Wagner: „Beispielsweise wären die öffentlichen Sanitäranlagen sehr praktisch und sinnvoll für Pendler, die am Bahnhof Lützel ein- oder aussteigen. Am Bahnhof Lützel gibt es keinerlei Sanitäranlagen und auch auf dem Weg zu dem Bahnhof fehlt es an öffentlichen Toiletten. Die Stadt Koblenz äußert immer wieder den Wunsch, dass mehr Pendler auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. Um diesen Wunsch zu erfüllen, muss aber auch an das Wohlergehen der Pendler gedacht werden und es müssen für sie öffentliche Sanitäranlagen zur Verfügung stehen.“

Ebenso sieht die SPD Lützel einen guten Grund für die öffentlichen Toiletten an der Balduinbrücke darin, dass 2029 die Bundesgartenschau stattfindet. Neben den Sichtverbindungen sind (Spazier-) Wegeverbindungen zwischen den Festungsanlagen geplant. Von der Feste Franz aus gehen alle Wege zu den vielen anderen Festungsteilen über die Balduinbrücke. Bei diesem Event werden sehr viele Besucher und Touristen zu erwarten sein, weswegen öffentliche Sanitäranlagen vorhanden sein müssen. Da die Balduinbrücke einen zentralen Standort darlegt, wäre sie bestens dafür geeignet.

„Aber am wichtigsten sind eigentlich die Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils mit den Vereinen. So wäre es für die Lützeler Kirmes, den Lützelmarkt und weitere Stadtteilveranstaltungen eine absolut notwendige Sache, öffentlich nutzbare Sanitäranlagen zu haben und zu nutzen. Das ist ein Wunsch vieler und würde die Qualität des Stadtteils noch weiter anheben“, verdeutlicht des SPD-Ortsvereinsvorsitzende Dennis Feldmann, „Davon abgesehen ist es eine sinnvolle Investition, da wir viele Touristen haben, die zB vom Campingplatz kommen und darüber hinaus auch viele Bürger insbesondere in den warmen Jahreszeiten sich gerne am Theodor-Heuss-Ufer aufhalten. Und noch eine wichtige Sache: Auch den wirklich Bedürftigen würde die Sanierung zugutekommen. So ist im Austausch mit dem Obdachlosenrestaurant „Mampf“ rausgekommen, dass dringend behindertengerechte Duschen benötigt werden, diese gibt es so sonst nicht. Dafür wäre der Standort prädestiniert und könnte auch durchaus betreut werden.“

Alles in einem, so der SPD-Ortsvereinsvorstand, gibt es eine große Menge an Bedarfen zur Instandsetzung der vorhandenen Sanitäranlagen und umso mehr dafürsprechende Argumente.

Pressemitteilung

SPD-Ortsverein Lützel

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Jürgen Müller:
Der Bitte/Forderung von Anwohnern/Herrn Altmaier ist seitens der STADT zu folgen, die bisher KEINE Weitsicht und Kompetenz gezeigt hat - im Gegenteil.Die Reaktion von Herrn Langner ist mehr als bedenklich und kindergartenmässig.Die Auswüchse von alkohol- und feierwütigen Unbelehrbaren in Coronazeiten hat er NICHT im Griff - auch NICHT seine offensichtliche Eitelkeit und Reaktion auf berechtigte Kritik.
Gabriele Friedrich:
Alkoholverbot in der Öffentlichkeit, ob mit oder ohne Corona. Was in anderen Ländern hervorragend funktioniert, scheint in Deutschland unmöglich. Auch die Pizza-Esserei auf der Straße, da braucht man sich nur einmal die städtischen Müllkörbe anzusehen. Wann raffen die Politiker endlich mal, das sie sich auch unbeliebt machen dürfen, wenn es Sinn macht. Keine Chance den Alkoholikern und so schützt man auch Jugendliche, die ohnehin schon zu viel "saufen" Wenn der OB sich beschwert, soll er halt seine Arbeit machen und zwar so, wie die Wähler das wollen.
Jean Seligmann:
Verbote, Verbote und nochmals Verbote, könnt ihr nichts anderes mehr? Es ist doch klar Erkennbar das die Menschen diese immer mehr unterlaufen, lt. einer Studie haben sich 2/3 der Menschen in Deutschland nicht an die Corona-Verbote gehalten! Es geht auch anders, schaut euch Schweden an, sinkende Infektionszahlen! Und das ohne Panik schüren, Verbote, Strafe, hier wurden ganz wenige Maßnahmen ergriffen, die Freiheit der Menschen wurde nicht eingeschränkt!
Gabriele Friedrich:
Bei der AfD ist es eben schwierig die Leute auszusortieren, die rechtes Gedankengut haben. Ich finde auch, das man nicht generell alles ablehnen sollte, was von dieser Partei kommt. Lieber wäre mir, es würde sie gar nicht erst geben. Zu verdanken haben wir das der versagenden Bundespolitik und auch Landespolitik. [ Zitat] Unterdrückung / Isolierung / Diffamierung / Verächtlichmachung [ Zitat Ende] "Das" können Sie auch ganz normal in Arztpraxen, Krankenkassen, öffentliche Stellen, auf der Straße und eigentlich überall erleben, wo Menschen sich begegnen. Ganz normale Deutsche diffamieren andere Deutsche, nur weil sie sich gegen etwas wehren, etwas einfordern wollen oder einfach nur freundlich behandelt werden wollen. Auch wer eine "andere" Meinung hat, wird verbal niedergetrampelt oder verächtlich gemacht. Deutschland ist nicht unbedingt mehr das Vorbild für andere. Die Menschen haben noch niemals aus der Vergangenheit gelernt, die Fehler geschehen immer in der Gegenwart!
Jean Seligmann:
"auf allen Ebenen der kommunalen politischen Arbeit Anträge der AfD abzulehnen, wurde dabei einstimmig beschlossen." So sieht das demokratische Verständnis der anderen Parteien also aus, INTOLERANT wäre noch geschmeichelt, hier werden Menschen diskriminiert ob ihrer politischen Ansicht, obwohl diese durch Artikel 3 Absatz 3 Grundgesetz im Grunde ausgeschlossen sein sollte. Aber soviel Verständnis für Andersdenkende darf von den anderen Parteien und im besonderen von GRÜNEN nicht erwartet werden! Wo die Unterdrückung / Isolierung / Diffamierung / Verächtlichmachung von anderen Menschen hinführt, dass hat uns die Geschichte hinlänglich gelehrt!
juergen mueller:
Dieser sogenannte "Handlungsbedarf" wurde über JAHRE ignoriert. Jetzt, wo die Kacke am Dampfen ist, wird man munter. Dieses plötzliche Umdenken ist das was Politik ausmacht - erst dann, wenn die Öffentlichkeit auf etwas aufmerksam macht, was über Jahre vernachlässigt wurde, (vermeintlich) aktiv werden. Man sucht sich halt zu seinem persönlichen Vorteil das aus, was eben zur eigenen Profilierung gerade passt. Widerlich und anbiedernd.
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