Unzufriedenheit mit Swisttaler Landhüpferkonzept
Ollheimer und Straßfelder Bürger fühlen sich abgehängt
Swisttal. Die BfS Ratsmitglieder Wilfried Schumacher und Herbert Waskow aus Ollheim sowie Karl-Heinz Peters aus Straßfeld werden in den letzten Monaten häufig in ihren Ortschaften von verärgerten Bürgern auf die fehlende Einbindung des Landhüpfers in die beiden Swisttaler Ortsteile angesprochen. Ein gehbehinderter und in der Mobilität eingeschränkter Rentner aus Straßfeld führte wörtlich an: „Diese Entscheidung zeugt von mangelnder Bürgernähe und ist nicht geeignet, dass WIR-Swisttaler Gefühl zu fördern. Die kleinen Orte werden wie so häufig bei Ratsentscheidungen benachteiligt und einfach abgehängt“.
Der demografische Wandel macht auch vor kleinen Ortschaften nicht halt. Die älteren oder in der Mobilität eingeschränkten Bürger dieser Orte, müssen ebenso wie die Einwohner der größeren Ortschaften die Möglichkeit haben, dass Tageseinkäufe, Arzt- oder Apothekenbesuche u.ä. mit öffentlichen Verkehrsmitteln, ohne zusätzlichen zeitlichen Reisemehraufwand, nach Buschhoven oder Odendorf erledigt werden können. Gerade auch die Erreichbarkeit des Odendorfer Bahnhofs ist für Termine in Bonn oder Köln von eminenter Wichtigkeit. Das neue Landhüpferkonzept erfüllt die Aufgabe als netzergänzende Querverbindung der Ortschaften in Swisttal untereinander damit keinesfalls und provoziert überflüssigen Unmut gegenüber der Verwaltung und den Entscheidungsträgern. Es müssen dringend Nachbesserungen erfolgen, damit die Neukonzeption eine umfängliche Akzeptanz in ganz Swisttal findet und der Landhüpfer seine wichtige Integrationsaufgabe auch zur Zufriedenheit aller Swisttaler Bürger erfüllen kann. Im übrigen könnte der Landhüpfer dann durchaus auch die separate Schülerbeförderung im Linienverkehr unterstützen beziehungsweise entlasten.
Karl-Heinz Peters, Herbert
Waskow, Wilfried Schumacher,
Ratsmitglieder der
BfS in Swisttal
