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„60 Minuten – SPD im Dialog“ im Februar

Ordnungsamt – viel mehr als „Knöllchen“

Ordnungsamt –
viel mehr als „Knöllchen“

Die Genossen hatten den Leiter des Koblenzer Ordnungsamtes Josef Hehl zu Gast.Quelle: SPD Koblenz

20.02.2020 - 15:03

Koblenz. Im Februar konnten die Koblenzer Genossen den Leiter des Koblenzer Ordnungsamtes, Josef Hehl, im Dormont’s zu „60 Minuten – SPD im Dialog“ begrüßen. Detlev Pilger, Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender der Koblenzer SPD moderierte gemeinsam mit Stadtrat Dr. Thorsten Rudolph.

Josef Hehl begann seine Verwaltungslaufbahn bereits mit 14 Jahren in Stadtverwaltung Koblenz. Stationen bei der Stadtkasse und der Vollstreckungsstelle ließen ihn das Leben in Koblenz in all seinen Facetten und auch sozialen Abgründen kennenlernen. Es folgte der Aufstieg in den gehobenen Dienst und Stationen beim Einwohnermeldeamt, wo Hehl nach eigenen Aussagen seine Fähigkeiten für Organisation kennenlernte. 1993 wechselte er zum Ordnungsamt und war maßgeblich an der Weiterentwicklung des Amtes beteiligt. 2006 erarbeitete er ein Integrationskonzept mi und war bis 2008 beim Schul- und Verwaltungsamt, wo er die Schulreform mit Realschule plus aber auch die Schulsanierungen mit vorantrieb. 2014/5 wurde die Stelle des Leiters Ordnungsamt vakant. Der Rest ist, wie man so sagt, Geschichte. Hehl brachte die Reform des Ordnungsamtes voran. Seitdem prägen drei Säulen das Amt: Verkehr, Ordnung, Migration/Ausländerwesen.

Beim Thema Verkehr sieht Hehl die Digitalisierung als ein großes Thema, beispielsweise für die Zulassungs- und Führerscheinstelle, die noch mehr oder weniger wie in den 1950ger Jahren arbeitet. Auch ein Neubau sei hier nötig aber auch in Sicht. Die Verkehrsüberwachung 24 Stunden an sieben Tagen die Woche ist für sein Team ein Kernaufgabe. Gleichzeitig räumte Hehl mit dem Vorurteil auf, Blitzer und sonstige Verkehrsüberwachungsmaßnahmen dienten einzig des Schröpfens der Verkehrsteilnehmer. Dies widerlege schon die in der Regel stetig sinkende Zahl an geblitzten Verkehrsteilnehmern in Koblenz. Einzig die Europabrücke bilde hier eine Ausnahme. Auch überlege man nach dem Vorbild der Stadt Trier Rotlichtverstöße (an Ampeln) direkter und dauerhafter zu überwachen und zu ahnden. Hier böte die anstehende Neugestaltung des Friedrich-Ebert-Ring eine Möglichkeit einer Pilotierung.

Kompliziert wurde es bei der Frage, wo die Zuständigkeit des Ordnungsamtes ende und die der Polizei beginne, wie Josef Hehl zugab. Er verdeutlicht das anhand eines Beispiels: Pinkelt jemand „wild“ im öffentlichen Raum, ist das Ordnungsamt zuständig. Tut er dies auf privatem Grund, ist es Sache der Polizei. Diese mitunter nicht immer leicht nachzuvollziehende Trennung zöge sich auch in andere Bereiche fort: Lärm durch Gaststätten, Zuständigkeit Ordnungsamt – Lärm aus sozialen Beziehungen, Zuständigkeit der Polizei.

Auf der Leitstelle ist das Ordnungsamt derzeit mit nur einer Person ausgestattet, die mitunter bis zu 3.500 Anrufe an einem Tag entgegennehmen müsse. Dabei müsse direkt entschieden werden, ob das Ordnungsamt oder eine andere Stelle wie Polizei etc. zuständig sind.

Josef Hehl hatte noch eine Vielzahl an Beispielen aus dem Alltag des Ordnungsamtes parat und viele Fragen wurden von den Gästen gestellt. Das Ordnungsamt ist und bleibt unter den Bürgerinnen und Bürger einer jeden Stadt ein emotionales Thema – allerdings hat der Besuch von Josef Hehl zu einem ganz großem Stück mit dazu beigetragen, die Sicht und Arbeitsweise des Ordnungsamtes unter nicht immer einfachen Umständen und Rahmenbedingungen zu verstehen.

Pressemitteilung der

SPD Koblenz

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20.02.2020 22:52 Uhr
juergen mueller

Ja - das Ordnungsamt ist viel mehr als nur "Knöllchen".
Dafür braucht es auf dem Foto keiner mediengeiler politischer Vertreter, die keinen Anlaß auslassen, mit ihrer gestellten Anwesenheit darauf hinzuweisen, dass ohne sie nichts geht - ein Trugschluß, den noch nicht jeder begriffen hat. Man sonnt sich halt bei jeder Gelegenheit in Situationen, die anscheinend ohne künstlich politisch inszenierte Sonneneinstrahlung offensichtlich verblassen würden. Und die Farbe offenbart es dann doch - man bleibt halt "blass".



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S. Schmidt:
Ergebnis einer neuen Umfrage in Deutschland: 2/3 der Befragten befürworten ein Abschaffung des EEG und ebenfalls 2/3 würden aus Gründen des Umweltschutzes NICHT auf ihr Auto verzichten. Ziemlich Eindeutig, entgegen dem was uns Politik und Medien ständig einreden. Und ein Supergau für die Feinstaubjünger wenn sich bestätigt, was in Würzburg bereits gemessen wurde: Kein Verkehr und dennoch schlechte Luftqualität.
juergen mueller:
Diese "gespielte" Hilfsbereitschaft täuscht nicht darüber hinweg, dass dies alles nur einem Zweck dient - dem Vorspielen von Für- u.Vorsorge - einfach, weil es zum politischen Geschäft dazu gehört. Poltische Vertreter sind auch nur Menschen, die von jeher nur eines im Sinne hatten - DAS eigene WOHLERGEHEN und das Bedürfnis, daraufhin zu arbeiten, nicht in Vergessenheit zu geraten, in der nächsten Wahlperiode wiedergewählt zu werden. Passend in die Kategorie: "Unglaubhaft, Täuschen und Verlogen". Wenn sich eine Fraktionsvorsitzende als gutes Beispiel bezeichnet, dann ist das nur ein Beispiel dafür, dass man selbst nicht mehr in der Lage ist den Unterschied zwischen "Ehrlichkeit u.Unehrlichkeit" zu erkennen.
juergen mueller:
Herr Bäker - neueste Erkenntnisse haben in Bezug auf Schutzmasken wie auch auf andere Bereiche Hochkonjunktur, der man nicht alles glauben sollte. Ich finde, dass jeder das tun sollte, was er für richtig hält und demzufolge selbstgefertigte Masken anfertigen/tragen sollte, wenn es denn beruhigt. Es liegt mir fern, den Bemühungen, dieser Krise etwas Gutes abzugewinnen u.etwas persönlich dagegen zu tun,negativ gegenüberzutreten.
Jens-Uwe Bäker:
Herr Müller: die einfachen Masken haben nach neuesten Erkenntnissen sowohl einen nennenswerten Schutz der Mitmenschen als auch einen kleinen, aber ebenso wichtigen Eigenschutz. In sofern in der Pflege und Betreuung ein wertvoller Schutz für alle. So bleiben die medizinischen Masken für die Personen, die in den Infektiösen Bereichen tätig sind.
juergen mueller:
Bei all der sicherlich gutgemeinten Hilfsbereitschaft sollte man nicht vergessen, dass diese vermeintlichen "Mundschutzmasken" KEINEN Schutz vor einer Infizierung darstellen, weil maßgebliche Inhalte wie z.B. FILTER oder angepaßte, schlußdichte Formgebung fehlen. Das alles unter stille Helden zu vermerken, entspricht nicht den Tatsachen u.halte es für übertrieben. Diejenigen, die wirklich für uns da sind, Ärzte, Pflegepersonal in Krankenhäusern/Alten- u.Pflegeheimen, caricative Einrichtungen etc.,das sind die denjenigen, die unsere Hochachtung und unseren Respekt verdienen. Wir neigen dazu, uns in Krisenzeiten etwas anzueignen, was uns ohne groß nachzudenken nicht zusteht, ohne darüber nachzudenken, ob es sinnvoll ist oder nicht.
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