SPD Neuwied Stadtmitte und Irlich zu Mängeln bei Straßensanierungen
Originalzustand statt Flickenteppich
Neuwied. Beschädigte Straßenbelagsplatten werden nur mit Bitumen ausgefüllt, was zu Verärgerung bei den Bewohnern der Rheinstraße und Umgebung geführt hat. Diese wendeten sich daraufhin an den SPD Ortsverein Neuwied Stadtmitte und Irlich, der unverzüglich Kontakt mit der Stadt und den Servicebetrieben Neuwied (SBN) aufnahm und ein Treffen vor Ort organisierte. Gerade in der Rheinstraße bietet sich kein schöner Anblick, ein richtiger „Flickenteppich“ ist hier entstanden. Dieser Zustand mindert nicht nur die ästhetische Qualität der Umgebung, sondern birgt auch Sicherheitsrisiken, insbesondere für vielen ältere Bewohner und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen in dieser Wohngegend.
Bei dem Treffen vor Ort mit dem städtischen Tiefbauabteilungsleiter, Manfred Reitz, und SBN-Geschäftsfeldleiter, Frank Schneider, wurden der Zustand besprochen und das Ausmaß der Problematik aufgezeigt. „Wir haben den zuständigen Behörden unsere Sorgen bezüglich des Zustands des Straßenbelags in der Rheinstraße mitgeteilt und auf die dringende Notwendigkeit einer nachhaltigen Lösung hingewiesen“, erklärt Fredi Winter, Vorsitzender des SPD Ortsvereins Neuwied Stadtmitte und Irlich. „Die unebene Oberfläche und die entstandenen Unebenheiten sind nicht nur unschön anzusehen, sie bergen auch die Gefahr von Stolperkanten.“
Der SPD Ortsverein Neuwied Stadtmitte und Irlich dankte ausdrücklich für die Gesprächsbereitschaft der Zuständigen. Im gemeinsamen Austausch wurde dargestellt, dass in zeitlicher Abhängigkeit von anderen städtischen Baustellen schadhafte Stellen/Platten nunmehr erneuert werden sollen. „Eine intakte und sichere Infrastruktur ist von grundlegender Bedeutung für die Lebensqualität in unserer Stadt“, betont auch Renate Hoffmann und weist darauf hin, dass man den Fortgang in der Rheinstraße aufmerksam verfolgen wird.
Seitens der Genossenschaft ist es wichtig festzuhalten, dass die bisher verbauten Straßenbeläge nicht für die aktuellen Belastungen ausgelegt sind. Obwohl sie optisch ansprechend sind, zeigt sich doch, dass sie den Verkehrsbelastungen nicht standhalten können. Daher fordern die Genossen eine umfassende Lösung, die nicht nur für die aktuellen Projekte gilt, sondern auch für zukünftige Planungen. Es müsse eine Balance zwischen einem ästhetisch ansprechenden Erscheinungsbild und der Langlebigkeit sowie Belastbarkeit des Straßenbelags gefunden werden, stellte Dieter Hünerfeld abschließend fest.
Pressemitteilung
des SPD Ortsvereins
Neuwied Stadtmitte und Irlich
