Themen in Heimerzheim
Parkplätze, Ruhestörung, Bürgersteigabsenkungen
Erster Rundgang „Bürgermeisterin vor Ort“ mit vielen Fragen und Anregungen
Swisttal-Heimerzheim. Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner hat die Tradition der Bürgerbegegnungen auf der Straße wieder aufgenommen. Der erste Rundgang „Bürgermeisterin vor Ort“ fand jetzt in Swisttals größtem Ortsteil Heimerzheim statt.
Schon gleich nach der Begrüßung durch die Bürgermeisterin am Treffpunkt Gottfried-Velten-Platz – rund ein Dutzend Heimerzheimer waren gekommen – stellte Ortsvorsteher Hermann Leuning die Frage, ob das Wasser aus dem Quellstein nicht etwas höher sprudeln könne. „Dies sieht doch sehr bescheiden aus“, meinte er. Er wies aber auch auf die Probleme mit den Bäumen in den großen eisernen Pflanzkübeln hin. „Bei dem warmen Wetter werden sie zu wenig gegossen, und wenn ich im Urlaub bin, passiert dies offenbar gar nicht.“ Zwei Kirschlorbeer-Bäume am Pestkreuz seien bereits eingegangen. Sie sollen demnächst ersetzt werden.
Ratsherr Manfred Lütz regte an, zwischen den Pflanzkübeln eine Durchfahrt für Pkw mittels größerer Steine zu verhindern. „Leider fahren immer wieder jüngere Leute rückwärts in die Lücken und lassen dann bei geöffneten Kofferräumen ihre Musikanlagen auf voller Lautstärke laufen. Das ist doch eine erhebliche Lärmbelästigung.“
Nur wenige Meter weiter in der Weststraße parkten mehrere Fahrzeuge vor den dortigen Garagen. Es war nicht ersichtlich, ob dieser Bereich als Bürgersteig ausgewiesen ist oder zu den Garageneinfahrten gehört. Die Bürgermeisterin sagte zu, dass dies kurzfristig geprüft werde, da insbesondere ältere Leute hier mit ihrem Rollator auf die Fahrbahn ausweichen müssten.
An der Ecke Weststraße/Gartenstraße wiesen einige Bürger auf die fehlenden Bürgersteigabsenkungen hin, aber auch auf Hecken, die wieder einmal geschnitten werden müssten. Das wuchernde Grün beeinträchtigt erheblich die Nutzung des Bürgersteiges.
Gefahren im Plus-Leerstand
Ein Areal lag dem Ortsvorsteher besonders am Herzen. Durch einen nicht besonders gesicherten „Zaun“ führte er die Gruppe auf das Gelände des ehemaligen Plus-Marktes. Das wild wuchernde Gestrüpp des bereits vor Jahren aufgegebenen Marktes – hier soll demnächst eine Senioreneinrichtung entstehen – störte ihn weniger, „aber die eingeschlagenen Scheiben und damit der mögliche Zugang zu dem Gebäude sind eine erhebliche Gefahrenquelle“, so Leuning. Zum einen könne man sich Verletzungen an den Glassplittern holen, aber er befürchtet auch, dass in den Gebäudeteilen Feuer gelegt werden könnte. Die Bürgermeisterin wies zwar darauf hin, dass dies ein Privatgelände sei –„eigentlich dürften wir gar nicht hier sein“ –, sie will sich aber mit dem Eigentümer in Verbindung setzten.
Wie auf dem Gottfried-Velten-Platz wiesen beim Peter-Esser-Platz nun einige Bürgerinnen auf die zunehmende Lärmbelästigung hin. „Oft von nachmittags bis um zwei Uhr in der Nacht wird dort zu laute Musik gespielt“, beklagten die Anwohnerinnen. Die bereits angesprochene Polizei habe auf die Zuständigkeit des Ordnungsamtes der Gemeinde verwiesen. Dies sah die Bürgermeisterin nicht ganz so, sie will aber von den Außendienstmitarbeitern prüfen lassen, ob man die Zufahrt zu dem Platz einschränken kann. Zudem soll der Sicherheitsdienst, der bereits die Schulen und die Turnhalle regelmäßig kontrolliert, den Peter-Esser-Platz in seine Runden mit einbeziehen.
Heimerzheim hat genug Parkplätze, Friedwald dauert noch
Alle am Rundgang Beteiligten waren sich einig, eigentlich habe Heimerzheim genug Parkplätze. Sie sind eben nicht alle auf dem zentralen Gottfried-Velten-Platz. Während dieser – auch durch viele Dauerparker – oft komplett zugestellt ist, sind nur etwa zweihundert Meter weiter auf dem Parkplatz hinter dem Alten Kloster fast alle Stellplätze frei. Ein Fachbüro sei mit der Erstellung eines Parkraumkonzepts beauftragt, erläuterte hierzu die Bürgermeisterin. Als kurzfristige Maßnahme könne man ja das Parken mit der Parkscheibe einführen, um zumindest das Dauerparken zu verhindern.
Das Thema „Friedwald“ auf dem Gelände der Burg Heimerzheim erledigt sich auf absehbare Zeit nicht. Auf Nachfrage erläuterte Petra Kalkbrenner, dass das von einer Naturschutzbehörde angestrengte Klageverfahren gegen die Genehmigung dieser Ruhestätte bestimmt zwei bis drei Jahre dauern werde.
RFW
Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner (re) begrüßte rund ein Dutzend Heimerzheimer zu ihrem ersten Ortsrundgang.
Parkraum oder Bürgersteig – das will die Bürgermeisterin bald klären.
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