CDU-Stadtratsfraktion Koblenz
Parkraumbewirtschaftung im westlichen Teil der Goldgrube gefordert
Koblenz. Die CDU-Stadtratsfraktion fordert in einem gemeinsamen Antrag dazu auf, im westlichen Teil der Goldgrube, jenseits der Eduard-Müller-Straße bis zur Follmannstrasse, eine Parkraumbewirtschaftung mit Anwohnerparkberechtigung einzuführen. Ebenso sollte die Beatusstraße bis zur Follmannstrasse in die Parkraumbewirtschaftung mit einbezogen werden, um kostenloses Dauerparken zu verhindern.
Die Goldgrube ist ein Stadtteil, in dem aufgrund der gewachsenen Siedlungsstruktur auf Privatflächen relativ wenige Stellplätze zur Verfügung stehen. Viele Anwohner sind deshalb darauf angewiesen, im öffentlichen Verkehrsraum zu parken. Die zur Verfügung stehenden Parkflächen werden jedoch tagsüber zunehmend, insbesondere von Schülerinnen und Schülern der Berufsbildenden Schule Wirtschaft sowie von Berufspendlern belegt, erklärt die Fraktionsvorsitzende der CDU-Fraktion Anne Schumann-Dreyer.
Die Nähe zur Innenstadt führt dazu, dass auch an Samstagen und bei Veranstaltungen ein hoher Parkdruck besteht.
Die Nähe zum Hauptbahnhof verleitet ebenfalls viele Autofahrer dazu, ihr Auto auch über längere Zeit in der Beatusstraße oder auch in den Nebenstraßen, die nicht bewirtschaftet sind, abzustellen, berichtet der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion Andreas Biebricher.
Bereits Mitte 2018 hat die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Koblenz mbH eine Machbarkeitsstudie für ein Parkhaus auf dem Gelände der BBS Wirtschaft erstellen lassen, nachdem die Verwaltung diese Option schon 2017 in Betracht gezogen hat. Eine Realisierung dieses Parkhauses, welches zur Entlastung der Parksituation in der Goldgrube beigetragen hätte, zeichnet sich bisher jedoch nicht ab. Die CDU-Fraktion hofft nun auf eine zügige Umsetzung der Parkraumbewirtschaftung in der Goldgrube, um den berechtigten Anliegen der dort wohnenden Bürger Rechnung zu tragen.
Pressemitteilung der
CDU-Stadtratsfraktion Koblenz
