FDP Rheinbach
Partei setzt Erleichterung für die Rheinbacher Vereine durch
Rheinbach. Die öffentlichen Kassen sind leer, die Belastungen durch zusätzliche Aufgaben für die Stadt nehmen zu. Folgerichtig suchen Rat und Stadtverwaltung beständig nach Möglichkeiten für Ausgabenreduzierungen und Einnahmenverbesserungen.
In diesem Sinn hatte die Stadtverwaltung im Haupt- und Finanzausschuss eine Anpassung der aus dem Jahr 1991 stammenden Miet- und Benutzungsordnung für Stadthalle und Stadttheater vorgeschlagen.
„Dabei sollten nicht nur die Gebühren an sich angehoben werden, sondern auch die Zeiten für Auf- und Abbau restriktiver gefasst werden. Für Auf- und Abbauzeiten, die über sechs Stunden hinausgehen, sollten zusätzliche Gebühren fällig werden“, erläutert der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Rheinbacher Liberalen, Lorenz Euskirchen, die ursprüngliche Planung. „Gerade für die Veranstaltungen mit intensivem Vorbereitungs- und Probenbedarf wären so noch einmal erhebliche, zusätzliche Gebühren fällig geworden. Viele Veranstaltungen der Vereine sind nicht kostendeckend machbar und auf Sponsoren und Zuschüsse aus der Vereinskasse angewiesen. Wir stehen als FDP für eine solide Haushaltspolitik, bei der auch die Nutzer der städtischen Liegenschaften beteiligt werden müssen. Unsere kulturelle Vielfalt und die tollen Veranstaltungen unserer Vereine müssen aber erhalten bleiben. Wir haben deshalb vorgeschlagen, die in die Grundgebühr eingeschlossenen Auf- und Abbauzeiten der gemeinnützigen Rheinbacher Vereine auf acht Stunden zu erweitern und so für die ehrenamtliche Vereinsarbeit die finanzielle Belastung etwas zu erleichtern. Wir freuen uns sehr, dass sich der Ausschuss diesem Vorschlag einstimmig angeschlossen hat.“
Pressemitteilung der
Ratsfraktion der
FDP Rheinbach
