Politik | 12.06.2024

Paul (AfD): Wir sind die Partei der Arbeiter und der Jugend!

Koblenz. Der AfD-Kreisverband zeigt sich über das Ergebnis der Stadtratswahl 2024 in Koblenz erfreut. Die AfD konnte insgesamt in Koblenz 10,5 Prozent der Stimmen erlangen und insbesondere in den Stadtteilen Koblenz-Wallersheim, Neuendorf, Lützel, Kesselheim und Karthause-Flugfeld große Erfolge für sich verbuchen, teilweise wurden hier die Stimmanteile verdoppelt. Die AfD wird nunmehr mit sechs statt vier Sitzen im Rat vertreten sein.

Joachim Paul, Kreisvorsitzender: „Die starken Zuwächse in den Arbeiter-Quartieren zeigt, dass wir bereits die neue Arbeiter- und Arbeitnehmerpartei sind, oder in Zukunft sein werden. Die SPD ist hingegen nur noch die Partei linker Akademiker, die sich aus der Lebenswirklichkeit der „kleinen Leute“ verabschiedet hat. Wer durch die Massenzuwanderung den Druck auf diese Viertel mutwillig erhöht und jene, die diese Lasten-/Wohnungsnot, Gefährdung der Sicherheit im öffentlichen Raum und Verstärkung des Gefühls, fremd im eigenen Lande zu sein am deutlichsten spüren - auch noch von oben herab behandelt, sollte sich nicht mehr die Vertretung dieser Bürger anmaßen! Die AfD hat sich hier längst als patriotische Alternative mit sozialem Gewissen etabliert. Auch bei der Jugend, insbesondere in der Alterskohorte 16-24, hat die AfD stark zugelegt und sich an die Spitze gesetzt. Die Jugend sieht die AfD mittlerweile als integralen Bestandteil der politischen Landschaft an, als Stück deutscher Normalität. Sie wendet sich von den Grünen ab und dem Patriotismus zu. Auch in Koblenz haben wir sehr hohen Zuspruch erfahren - auch hier vor Ort sind wir die Alternative für eine rebellische Jugend, die nicht will, dass ihre Heimat wegtransformiert und dass das Leben immer teurer wird. Die AfD bietet ihnen nicht nur ein Identifikationsangebot, sondern die Gewissheit, dass deutsche Interessen an erster Stelle stehen. In Koblenz haben wir in den nächsten Jahren viel vor: wir werden den Strukturaufbau mit unserem „Quartier Kirschstein“, das zu einer alternativen Jugendbegegnungsstätte werden soll, verstetigen, unserem Podcast „Blaumachen“ noch mehr Reichweite in Koblenz verschaffen und noch stärker als bislang auf Social Media setzen, also insbesondere auf „X“, „Instagram“ und „Tiktok“ - und natürlich das Medium Film. Die Ratsfraktion, die nunmehr über deutlich mehr Ressourcen verfügt, soll dabei der Motor dieses Ausbaus werden. Pressemitteilung des

AfD-Kreisverband Koblenz

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Kommentare
01.07.202418:23 Uhr
juergen mueller

@Weber: Ich wüsste nicht, dass Frau Hartmann (entgegen ihrer Meinung) geschrieben hat, dass die AfD-Vertreter "auch mehr Zeit investieren als die restlichen Parteien" - siehe Abs.2 Kommentar Frau Hartmann.

01.07.202413:22 Uhr
Rolf Weber

Die einzige Person, der nicht geholfen werden kann, ist diejenige, die anderen die Schuld gibt. “ Carl Rogers (1902-1987)
Dass die AfD-Vertreter laut Frau Hartmann auch mehr Zeit investieren als die restlichen Parteien ist doch durchweg positiv zu bewerten.

27.06.202413:45 Uhr
juergen mueller

@Paul: Wir sind die Partei der Arbeiter und der Jugend.
Eine Aussage wie in den 30igern.
Und dass man die Jugend vor allem per Social Media ins Visier nimmt, darf nicht verwundern, ist das doch die ideale Plattform für eine Gehirnwäsche,
Dazu kommen dann noch diejenigen, die tagtäglich ihren versteckten braunen Idealismus medial über uns ausschütten und als Sprachrohr einer Partei huldigen, deren wahre Absichten diese durch eine Sprache verdeckt, die leider bei (zu)vielen auf offene Ohren stößt, ohne Hintergründe zu verstehen. Die AfD verwendet keine Sprache der Arbeiter und der Jugend, sondern eine der Verblendung und Verlogenheit.

26.06.202420:43 Uhr
Maria Anna Hartmann

Sogar der OB, David Langner, war in Neuendorf zum Gespräch vor Ort. Mir erscheint die SPD auf Augenhöhe mit den Bürgern und Bügerinnen hier zu sprechen und nicht "von oben herab".
Viel mehr habe ich den Eindruck, dass die AfD-Vertreter hier Zeit haben und Kontakte nutzen, um Ressentiments gegen Menschen mit Migrationshintergrund zu schüren.
Ja, wir stehen vor Herausforderungen, aber "Deutschland den Deutschen" ist dafür mit Sicherheit nicht die richtige Lösung.
Und wenn man sich mit dem Bundesprogramm der AfD beschäftigt, sind große Zweifel angebracht, ob der AfD Armutsbekämpfung tatsächlich wichtig ist.
Zu den anderen Herausforderungen unserer Zeit, z.B. Maßnahmen gegen Auswirkungen des Klimawandels oder Naturschutz hat die AfD gar kein Programm. Menschen, die von der Norm, wie sie die AfD sieht, abweichen, würden durch die AfD kaum noch unterstützt.

12.06.202413:41 Uhr
Rolf Weber

Ich bezweifle stark, dass sich die AfD jetzt zur Arbeiter- und Arbeitnehmerpartei entwickelt. Vielmehr vermute ich, dass das Ergebnis in den linksrheinischen Stadtteilen auf die hohe Frustration der Bürger zurückzuführen ist. Die "alten" Parteien haben diese Stadtteile in den letzten Jahren einfach „Links!!!“ liegenlassen. Das ist jetzt die verdiente Quittung. Nur die AfD hat einen Flyer veröffentlicht, der sich mit den Problemen der Stadtteile befasst hat. FW, SPD und CDU haben hauptsächlich für die Stadt selbst oder die Europawahl geworben. Da sich die Gemengenlage im Stadtrat nicht wesentlich geändert hat, erwarte ich ähnlich wie in der Bundespolitik ein sinnloses "Weiter so" wie bisher.

12.06.202413:10 Uhr
Amir Samed

Mit moralischer Dauererregung lässt sich keine schlechte Regierungsleistung überdecken. ‚Gegen rechts‘ ist keine Politik. Wähler kreuzen nicht AfD an, weil sie sich die Rückkehr des Nationalsozialismus wünschen, sondern eine Politik, die sich wieder der zentralen Probleme im Land annimmt. Klimaangst und Anti-Rechts-Hysterie, Gendern und Transgender-Bohei – das zieht vor allem bei jüngeren nicht. Und auch bei vielen älteren Wählern, vor allem der sogenannten Arbeiterklasse, stellt sich langsam ein Überdruss ein. Es ist erkennbar, das kleine Parteien in die Lücken stoßen, die große lassen. Diese Menschen, die als Wähler der Souverän sind, zu differenzieren zeigt doch nur die ideologische Verblendung, die Ratlosigkeit und des Unwissens ob der Realität im Land.

12.06.202412:32 Uhr
juergen mueller

Ein trauriger Tag für Koblenz.
Wer sich einmal X, Instagram, Tiktok "reinzieht", weiß, welche Klientel dort zuhauf vertreten ist, deren angebliche politische Bildung sich darin äussert, bestimmte Politiker mit verbalen Äusserungen bestehend aus Hass, Hetze u. Häme auf`s Korn zu nehmen. Wenn das die Jugend/Arbeiter ist/sind, deren Vertreter sich die AfD wähnt, dann "Gute Nacht".
Aber verwundern darf es keinen, setzt sie doch gerade bewusst auf Social Media.

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