CDU-Kreisverband Cochem-Zell
Peter Bleser soll weiterhin für den ländlichen Raum wirken
Cochem. Der CDU-Kreisverband Cochem-Zell hat auf seinem jüngsten Kreisparteitag den jetzigen Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Staatssekretär Peter Bleser einstimmig zum Bewerber für das Bundestagsmandat im Wahlkreis 201 Mosel/Rhein-Hunsrück zur Wahl des 19. Deutschen Bundestages nominiert. In seinem Vortrag „Der ländliche Raum braucht eine Stimme in Berlin“ zeigte der Brachtendorfer den Christdemokraten auf, dass der ländliche Raum und dessen Stärkung im Fokus seiner politischen Arbeit stehen. In seiner Rede ging Bleser auf die Aufgaben der Regierung ein und nannte die vielen internationalen Herausforderungen, die das politische Tagesgeschäft gestalten. Ein besonderes Augenmerk legt der Brachtendorfer jedoch auf die politische Arbeit in seinem Wahlkreis. Dabei führt er die Erfolge auf, die er als Wahlkreisvertreter in Berlin für die Menschen aus seiner Heimat bewirken konnte. Dazu zählt die Unterstützung des Taktischen Luftwaffengeschwaders 33 in Büchel, das eine wichtige Aufgabe für den Schutz der Bevölkerung darstellt und zugleich als Arbeitgeber unerlässlich erscheint. Der Bundestagsabgeordnete besucht den Standort regelmäßig. „Ich setze mich vor Ort für die Interessen der Soldaten und der Zivilbeschäftigten ein. Es ist mir wichtig, diesen Standort zu erhalten. Wir brauchen ihn“, so Bleser. Zielsetzung für den ländlichen Raum sei es aber auch, den Leerstand in den Dörfern zu minimieren. „Junge Menschen in der Region zu halten, ist nicht einfach, aber umsetzbar“, ist er sich sicher. „Mit dem Ausbau der Breitbanderschließung ermöglichen wir nicht nur Unternehmen, vor Ort ansässig zu bleiben, sondern auch jungen Menschen, beispielsweise nach dem Studium, zurückzukehren.“ Auch die aktuelle Spendensituation wurde auf dem Kreisparteitag angesprochen. CDU-Kreisvorsitzende Anke Beilstein erläuterte die Praxis von Spendenannahmen, ihre Aufklärungsarbeit und den jetzigen Sachstand: „Bei jedem Spendeneingang erfolgte bei
der Kanzlei Hansen eine telefonische Nachfrage zwecks ordnungsgemäßer Verbuchung. Zu keinem Zeitpunkt wurde uns mitgeteilt, dass es sich um Spenden von anderer Seite handelte.“ Sie hatte umgehend nach Kenntnis der neuen Situation entsprechend den Vorgaben des Parteiengesetzes gehandelt und die Spenden an die Bundestagsverwaltung weitergeleitet. Deren rechtliche Bewertung stehe noch aus und sei nun abzuwarten. Auf der Klausurtagung des Kreisvorstands vor drei Wochen seien zudem weitere Vorkehrungen beschlossen worden, um künftig einen noch sensibleren Umgang bei Spendenannahmen zu gewährleisten. Thematisch stand an diesem Abend auch die Weiterentwicklung des Landkreises in Sachen Infrastruktur auf der Tagesordnung. So stellten Michael Lambert und Norbert Härig das Projekt „Freifunk - WLAN von Bürgern für Bürger“ vor. „Dies ist vor allem für Hotellerie und Gastronomie ein hervorragender Weg, den Gästen freies WLAN ohne Passwort und trotzdem frei von Störerhaftung anzubieten“, stellte Beilstein fest. Es ist aber auch insgesamt eine Chance für Ortsgemeinden, ein solches Netz in ihrem Bereich zu schaffen und sich damit zukunftsorientiert aufzustellen.
Pressemitteilung des
CDU-Kreisverbands Cochem-Zell
