Petra Schneider würdigt Lokal-Künstler
Rolandseck. Mit großer Freude besuchte Petra Schneider, Mitglied des Landtags (CDU), die neue Ausstellung im Arp Museum Bahnhof Rolandseck, die erste nach dem Tod des international bekannten Künstlers Günther Uecker. Die Ausstellung ist zugleich die letzte, an der Uecker noch persönlich mitgewirkt hat. Sie wurde durch seinen Sohn Jacob Uecker mit einem herzlichen Grußwort eröffnet.
„Es ist ein ganz besonderer Moment, die Werke eines Künstlers zu sehen, der die Kunstgeschichte mit seinen ikonischen Nagelbildern und -reliefs geprägt hat und die Nachkriegszeit mit der Künstlergruppe ZERO revolutionierte“, so Petra Schneider.
Uecker war dem Künstlerbahnhof Rolandseck eng verbunden: Das berühmte Nagelrelief Bett zum Aufwachen (1965) befindet sich noch heute in der Museumssammlung. Der performative Film Die Treppe (1964) zeigt den Künstler, wie er Bahnhofsvorplatz und -gebäude Nagel für Nagel erobert. Insgesamt werden 45 Werke aus sieben Jahrzehnten gezeigt.
„Besonders beeindruckend sind die Arbeiten, die der Verletzlichkeit unserer Welt gewidmet sind. Sie zeugen von einem Lebenswerk, das Frieden, Empathie und menschliche Verantwortung in den Mittelpunkt stellt“, betont Schneider.
Petra Schneider zeigt sich tief beeindruckt von der Vielschichtigkeit und Strahlkraft von Ueckers Werk: „Diese Ausstellung ist nicht nur ein Blick zurück, sondern auch ein inspirierender Impuls für die Gegenwart.“
Pressemitteilung
CDU Kreis Ahrweiler
