Politik | 29.12.2020

Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz e.V. - Kreisgruppe Neuwied

Plakate ab dem 16. Januar erlaubt

Einheitliches Vorgehen in allen sieben Verbandsgemeinden und in der Stadt

Kreis Neuwied. Am Sonntag, den 14. März 2021, findet die Wahl zum 18. Landtag in Rheinland-Pfalz statt. Regelmäßig wird den Parteien, Wählervereinigungen oder Einzelkandidaten von den Kommunen als zuständigen Straßenverkehrsbehörden gestattet, in einem Zeitraum von sechs bis vier Wochen vor dem Wahltag ihre Wahlplakatierungen aufzuhängen. Die Entscheidung der zuständigen Straßenverkehrsbehörden liegt in ihrem Ermessen. Auf Anregung der Verbandsgemeinden Rengsdorf – Waldbreitbach und Dierdorf haben sich nun aber alle sieben Verbandsgemeinden im Kreis Neuwied und die Stadt Neuwied auf einen kreisweit einheitlichen Tag einigen können. Aufgrund des aktuell bestehenden Infektionsgeschehens werden sich die bisher üblichen Möglichkeiten der Wahlvorschlagsträger, ihre jeweiligen Programme in Veranstaltungen, durch Informationsstände o.ä. in die politische Willensbildung einzubringen, deutlich reduzieren. Auch ist davon auszugehen, dass die Anzahl der Briefwähler steigen wird. Aus diesen Gründen haben sich die hauptamtlichen Bürgermeister im Kreis Neuwied darauf verständigt, Wahlplakatierungen früher als vier bis sechs Wochen vor dem Wahltermin zu erlauben.

Konkret soll es den Wahlvorschlagsträgern in allen Kommunen im Kreis Neuwied einheitlich möglich sein, bereits ab dem 16. Januar 2021 – und somit bereits acht Wochen vor der Landtagswahl – mit der Wahlwerbung / Plakatierung zu beginnen. Eine Verlängerung des regelmäßigen Zeitraums der Wahlwerbung wurde von den hauptamtlichen Bürgermeistern unisono als zweckmäßig erachtet, damit die Bürger*innen in diesem Zeitraum ausreichend Möglichkeit haben, um sich eine eigene und begründete politische Meinung für die Wahlentscheidung zu bilden. „Ich freue mich, dass hier eine einheitliche Lösung im Kreis Neuwied gefunden wurde“, so der Unkeler Bürgermeister Karsten Fehr als Vorsitzender der GStB Kreisgruppe Neuwied. „Dies ist ein weiteres Zeichen der guten kommunalen Zusammenarbeit zum Wohle unserer Bürger*innen und auch der Wahlvorschlagsträger, die sich nicht nach unterschiedlichen Startterminen für die „heiße“ Wahlkampfphase richten müssen“. Allerdings müssen selbstverständlich weiterhin die entsprechenden Anträge bei den zuständigen Straßenverkehrsbehörden eingereicht werden. Schließlich haben die Antragsteller auch keinen unmittelbaren Rechtsanspruch auf eine Erteilung der Erlaubnis, sondern nur auf Ausübung eines pflichtgemäßen Ermessens der Verwaltung. Diese hat weiterhin alle üblichen abwägungsrelevanten Gesichtspunkte weiterhin uneingeschränkt zu prüfen.

Schließlich weist Fehr darauf hin, dass derzeit nicht ausgeschlossen werden kann, dass bei der Landtagswahl am 14. März 2021 die Durchführung der Urnenwahl in den Wahllokalen infolge der COVID-19-Pandemie nicht möglich sein wird. Daher wurden nun in einem gemeinsamen Gesetzesentwurf der Fraktionen der SPD, CDU, FDP und Bündnis 90/DIE GRÜNEN im rheinland-pfälzischen Landtag die gesetzlichen Grundlagen für die Möglichkeit einer Stimmabgabe im Wege einer ausschließlichen Briefwahl geschaffen. „Zwar kann die Anordnung einer solchen ausschließlichen Briefwahl in einzelnen Stimmbezirken oder Wahlkreisen nur unter engen Tatbestandsvoraussetzungen angeordnet werden. Ich hoffe jedoch, dass der Landeswahlleiter dann von dieser Möglichkeit auch Gebrauch machen wird. Da diese Entscheidung 45 Tage vor dem Wahltag getroffen werden kann, ist das Vorziehen der Möglichkeit der Wahlwerbung ebenfalls sinnvoll“, so Fehr abschließend.

Pressemitteilung:

Gemeinde- und Städtebund

Rheinland-Pfalz e.V.

Kreisgruppe Neuwied

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Lena: Diversität ist wichtig: Der Wolf reguliert Überpopulationen ( z.B. Schwarzwild, Rehwild). Für schlecht geschützte Herdentiere sind die Besitzer verantwortlich.
  • Peter 1: Trotzdem ist der Wolf hier vollkommen überflüssig.
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
  • Michael Geiger, 56337 Eitelborn: Michael Geiger, Leider kann ich die Losnummern aus der Ziehung vom 28.03.26 im Globus Bubenheim nicht finden.. Warum nicht
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Dagmar Both: Guten Morgen Herr Winkelmann, herzlichen Dank für ihre Berichterstattung. Wenn sie von einer vertrauensvollen Abstimmung im Abstimmungsprozess zum Sondervermögen berichten, - dann gilt dies leider nicht für die Freien Wähler.
Dauerauftrag
Rund um´s Haus
Holz Loth-Entsorgung
Alles rund ums Haus
Anzeige "Rund ums Haus"
Oster-Anzeige
Doppelseite PR/Anzeigen
Stellenanzeige
PR-Anzeige
Stellenanzeige Personalsachbearbeiter/in
Empfohlene Artikel
Petra Schneider. Foto: privat
21

Kreis Ahrweiler. Am 23. April 2026 ist es wieder so weit: Der bundesweite Girls‘ Day/Boys‘ Day bietet jungen Menschen die Gelegenheit, spannende Einblicke in verschiedene Berufsfelder zu erhalten. Auch die CDU-Landtagsfraktion beteiligt sich erneut an diesem Aktionstag und lädt Schülerinnen und Schüler ein, einen Blick hinter die Kulissen der Landespolitik zu werfen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Verkehrssituation an der Aloisius-Grundschule stresst die Anwohnerschaft. Foto: ROB
2277

Immer wieder kommt es zu kritischen „Manövern“: Auch die Stadtverwaltung sieht zunehmende Belastung:

HeimatCheck: Ahrweiler: Eltern-Taxis stressen alle

Ahrweiler. Seit mehreren Jahren steht die Aloisius-Grundschule vor einer wachsenden Herausforderung: dem zunehmenden Verkehrsaufkommen durch sogenannte „Elterntaxis“. Leser von BLICK aktuell berichten, dass sich die Situation trotz wiederholter Hinweise und Appelle bislang nicht verbessert habe. Insbesondere zu den morgendlichen Bringzeiten sowie am Mittag beim Abholen der Kinder kommt es regelmäßig zu kritischen Verkehrssituationen rund um das Schulgelände.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Adobe Stock
133

Bonn. Am kommenden Samstag (04.04.2026) findet in Beuel und in der Bonner Innenstadt der „Bonner Ostermarsch 2026“ statt. Zu dieser Friedensdemonstration erwarten die Veranstalter rund 500 Teilnehmende. Die Versammlung beginnt um 13:00 Uhr auf dem Mirecourtplatz am Beueler Rheinufer. Von dort aus ist folgender Aufzugsweg vorgesehen:

Weiterlesen

Monatliche Anzeige
Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Kreishandwerkerschaft
Rund ums Haus
Innovatives rund um Andernach
Imageanzeige Dauerauftrag 04/2026
Titel
Hasenhoppeln & Heimatshoppen
Tag der offenen Tür
Rund ums Haus
Innovatives rund um Andernach
Stellenanzeige mehrere Stellen
Koblenz blüht // Frohe Ostern 2026
Anzeige KW 14
Dauerauftrag 2026
Osteraktion