SPD Feldkirchen
Politik und saurer Hering
Neuwied-Feldkirchen. Nach der Pandemie konnte die SPD Feldkirchen wieder zahlreiche Mitglieder und Freunde zur traditionellen Veranstaltung „Politik und saurer Hering“ am Aschermittwoch begrüßen. Diesmal in der Begegnungsstätte der AWO ließen es sich die Anwesenden munden. Im vollbesetzten Saal konnte OV-Vorsitzende Hannelore Gröhbühl als Referenten den Neuwieder SPD-Fraktionsvorsitzenden Sven Lefkowitz begrüßen, der auch die Ehrungen langjähriger Mitglieder vornahm.
Die Stellvertretende OV-Vorsitzende Petra Jonas, langjähriges Stadtratsmitglied und seit zwei Jahrzehnten Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion wurde für 40-jährige Mitgliedschaft geehrt. Zum 25. Jubiläum nahm OV-Kassierer Raffaele Zampella und langjähriger Vorsitzender des Beirates für Integration und Migration die Ehrung entgegen. Für ihren langjährigen ehrenamtlichen Einsatz erhielten die Jubilare neben Urkunde und Nadel als Dank und Anerkennung von Ministerpräsidentin Malu Dreyer signierte Bücher über prominente Sozialdemokraten. Zusammen mit Hannelore Gröhbühl nahmen SPD-Fraktionsvorsitzender Sven Lefkowitz und Stadtverbands-Geschäftsführer Peter Hilbich die Ehrungen vor und zollten den Geehrten großen Respekt für ihr Tun.
Sven Lefkowitz sprach in seinem Kurzreferat, das er unter die Überschrift „Kommunale Herausforderungen“ stellte, auch über die Enthaltung der Fraktion für den städtischen Haushalt. „Dass es einen Überschuss der städtischen Finanzen gibt, hat sicherlich auch mit der millionenschweren Unterstützung des Landes zu tun. Und dass die Papaya-Fraktion im Stadtrat die Hebesätze der Grundsteuer B auf die Höchsten von Rheinland-Pfalz festsetzt und somit die Neuwieder Bürger über Gebühr belastet, kann man nicht verstehen“, so Lefkowitz. Das konnte die SPD nicht mittragen.
Er beschrieb die Aufgabe Neuwieds als einen Ort, der Leben, Wohnen und Arbeiten umschließe und sowohl die Anstrengungen für neue Arbeitsplätze beinhalte als auch die Voraussetzungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bereithalten müsse. So sei für die Sozialdemokraten oberstes Gebot, den Ausbau der Kinderbetreuung so schnell als möglich umzusetzen.
Besondere Aufmerksamkeit erhielt auch die Dia-Vorstellung von Harald Schütz über die Studienreisen in die Südtoskana, die vor der Pandemie stattgefunden hatten. Viele Anwesenden schwelgten dabei in schönen Erinnerungen und freuten sich über die Gelegenheit des Wiedersehens und auf die nächste Studienreise in die Emilia-Romagna.
OV-Vorsitzende Hannelore Gröhbühl rief dazu auf, sich für Freiheit und Demokratie einzusetzen und es nicht zuzulassen, dass Menschen wegen Hass und Hetze Angst haben, sich für das Gemeinwohl zu engagieren. Außerdem dankte sie den Helferinnen und Helfern für die Mithilfe bei der Zubereitung des Heringsessens.
Pressemitteilung
der SPD Feldkirchen
