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Erwin Rüddel MdB zum UNESCO Weltkulturerbe Unterer Mittelrhein

Potenziale des Rheintals zwischen Koblenz und Bonn nutzen

Chance einer Dachmarke für den unteren Mittelrhein als Meilenstein

Potenziale des Rheintals zwischen Koblenz und Bonn nutzen

Der Teilnehmerkreis der ersten Gesprächsrunde.Foto: privat

07.08.2016 - 08:30

Neuwied. Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Das große Ziel lautet: UNESCO-Weltkulturerbe auch am Unteren Mittelrhein zu werden, an der BUGA 2031 und der Landesgartenschau 2022 teilzunehmen. Eine gemeinsame Dachmarke für den unteren Mittelrhein ist für diese Ziele eine Grundvoraussetzung. Um möglichst alle Beteiligten in ein Boot zu holen und deren Interessen sowie Vorstellungen näher kennenzulernen, fand nun ein Treffen im Rheinhotel Schulz in Unkel statt. Eingeladen hatten hierzu Erwin Rüddel, MdB und Vorsitzender der Interessengemeinschaft UNESCO Weltkulturerbe Unterer Mittelrhein und Dr. Dirk Seeling, Sprecher der Bürgerinitiative Romantischer Rhein, der als Moderator die Veranstaltung vorbereitete. Tatkräftig unterstützt wurden sie an diesem Abend von Anna Breise, die die Wünsche und Vorstellungen der Teilnehmer zusammenfasste.


Idee einer Dachmarke nimmt Fahrt auf


Somit nimmt die Idee einer Dachmarke als Meilenstein auf dem Weg zum UNESCO-Weltkulturerbe Unterer Mittelrhein langsam Fahrt auf, da sich immer mehr Wind in den Segeln sammelt. Erwin Rüddel erläuterte zu Beginn die Aussagen der Interessengemeinschaft, Struktur, Auftrag, Perspektiven/Visionen und Finanzierungsmöglichkeiten. Die Region zwischen Koblenz und Bonn hat weltweit einzigartige Qualitäten und Potenziale, die nun gemeinsam gestärkt werden sollen. Unter der Dachmarke des UNESCO-Weltkulturerbes sollen Vermarktungsstrategien entwickelt werden. Ziele sind, die touristischen Attraktionen der Region unter einer Dachmarke zu bündeln, an der BUGA 2031 teilzunehmen und Weltkulturerbe am Mittelrhein zu sein. Insbesondere die Lebensqualität der Menschen in der Region soll gestärkt werden. „Wichtig ist die Erhaltung und Zukunftssicherung des Rheintals von Koblenz bis Bonn in seiner Einzigartigkeit, Ursprünglichkeit und seines romantischen Grundcharakters“, fasst Dr. Dirk Seeling die bisherigen Interviews mit Initiativen und Analysen von Tourismuskonzepten zusammen. Das Spektrum für dieses Ziel ist aus Sicht der fachlich versierten Teilnehmer von wichtigen Vereinen und Initiativen der Region sowie einigen Unternehmen und freien Berufen breit gefächert: Von A wie Architektur bis zu Z wie Zoo Neuwied sind die Visionen der Teilnehmer vielfältig. Die Bandbreite war vielfältig: Von Gesundheit, Naturschutz, Tourismus, Sport, gemeinsame regionale Lösungen finden bis hin zur Heimatliebe, Rheinromantik und Kultur reichten die Wünsche. Da gilt es, die entsprechenden Anregungen und Ziele unter einen Hut zu bringen. Die Vereinsvorsitzenden und Geschäftsführer brachten es auf den Punkt: „Der Rhein ist ein internationaler Begriff, viele Gäste kommen hierher, beispielsweise zum berühmten Drachenfels. Wir haben eine schöne Natur und einen romantischen Rhein, der als Marke international mit Deutschland assoziiert wird. Der romantische Fluss schmiegt sich malerisch in die schöne Natur. Diese vorhandenen Stärken gilt es zu nutzen“.


Lebensqualität, Werte und Bürgerbeteiligung stärken


Dr. Seeling zeigte anhand seiner Präsentation eine mögliche Vision am Beispiel „Mystischer Mittelrhein“ auf. Es gelte, Lebensqualität, Werte und Bürgerbeteiligung zu stärken, um möglichst viel Engagement für ein gemeinsames Ziel zu bündeln. Er sieht die Chance, in einer Zeit von Stress, Burnout und Aggression die vorhandenen Stärken der Region zu nutzen durch „Erholung in der Stille der Mittelrhein-Region“ und das Rheinland-Image für Toleranz und Frohsinn noch stärker erlebbar und bekannter zu machen. Mit der optimalen Vernetzung von Konzepten und Budgets könne viel erreicht werden, beispielsweise regionale Nahrung und Marken, die den Trend zur gesunden Ernährung fördern. Der Rheinsteig oder Westerwaldsteig sind bekannte Wanderwege. Weitere Stärken sind die Rhein-Schifffahrt, die Internationalität, Wissenschaft, Musik und Festivals, Geschichte erleben oder die Römerwelten mit dem UNESCO-Welterbe „Obergermanisch-Rätischer Limes“. Mystik und Sagen erleben ließe sich ebenfalls in der Region gut umsetzen.


Gemeindeübergreifendes Zukunftskonzept


Der Teilnehmerkreis diskutierte intensiv ein Konzept, wie die Dachmarke definiert werden könne über Gesundheit, Tourismus und Hochleistungsmedizin. Dabei wurden die Meilensteine im Entwicklungsprozess der Region bis 2018 beziehungsweise bis zur BUGA 2031 aufgezeigt. Erwin Rüddel will nun alle Ansprechpartner, auch überregional, recherchieren, um diese gesammelt in ein Boot zu holen. Hierzu sollen auch die Touristikverbände und das Hotel- und Gaststättengewerbe angesprochen werden. „Die Region hat ein hohes ungenutztes Potenzial, zum Beispiel im Gesundheits- und Wandertourismus. Daher wird ein ganzheitliches, gemeindeübergreifendes Zukunftskonzept benötigt“, fasste der Bundestagsabgeordnete zusammen. Es sollen weitere regelmäßige Treffen stattfinden, neue Ideen gesammelt und die Beratungsergebnisse in absehbarer Zeit im Rahmen eines Regional-Kongresses einem größeren Kreis präsentiert werden. Interessierte Organisationen, Vereine, Unternehmen oder Bürger können sich melden über: erwin.rueddel@bundestag.de.

Pressemitteilung

Erwin Rüddel MdB

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Kommentare
juergen mueller:
Es geht hier nicht um Verteufelung, sondern einzig und alleine darum, dieser Veranstaltung etwas positives abzugewinnen, was ich nicht tue. Anstatt auf die Strasse zu gehen und Transparente hochzuhalten oder Sprüche (wie die von Anne) vom Stapel zu lassen, gibt es in vielfältiger Weise Dinge, etwas für EURE Zukunft zu tun, ohne laut zu werden. Laut ist unsere heutige Jugend eh schon bis zur Unerträglichkeit und zwar ohne positive Ergebnisse. Dass meine Generation eure Zukunft klaut ist ganz einfach nur das Ergebnis von Faulheit beim Denken. Ihr macht es euch zu einfach, wenn ihr denkt, wenn ihr auf die Strasse geht, dass sich dadurch etwas ändert. Steht ihr irgendwann einmal im Berufsleben (oder auch nicht), dann ist für viele von euch nur noch eines wichtig - dass es euch persönlich gut geht ... hierbei an andere zu denken, das ist dann nebensächlich u.egal ... das nennt man fortschreitende negative Entwicklung unserer Gesellschaft im ICH-Denken.
Anne:
Also an alle die schreiben das wir schwänzen. Nein das tun wir nicht! Wir haben unsere Lehrer und Direktoren gefragt und die haben dies ausdrücklich unterstützt und beführwortet. Uns liegt etwas an unserer Zukunft. Wir waren da, Wir waren laut, Weil Ihr unsere Zukunft klaut!
Lara :
Schade, dass die Aktion anscheinend so verteufelt wird. Es geht nicht um Lernverweigerung, sondern darum ein Zeichen zu setzten! Ich finde, dass vier Stunden Unterricht nicht mit dem Einsatz für unsere (!) Zukunft in Relation zu setzten ist. Waren zum allergrößten Teil engagierte Jugendliche, die ein ernstes Interesse haben :-)
Eks feeling:
Eks feeling hahaha das war so schlecht evakuiert mein ganzer Körper juckt danke für garnix
Kai Birkner:
Ehrlich gesagt, halte ich das für Unsinn. Es passiert kontinuierlich etwas. (https://www.umweltbundesamt.de/themen/luft/daten-karten/entwicklung-der-luftqualitaet#textpart-1) Wenn nun der Grenzwert für Stickoxyde der ohne wissenschaftliche Substanz festgelegt wurde und nun (nur in Deutschland) auch noch dilettantisch gemessen wird, zu Fahrverboten führt, führt das nicht zu mehr Verständnis für die berechtigte Forderung nach Umweltschutz, sondern bringt leider immer mehr Menschen dazu auch berechtigte Forderungen in Zweifel zu ziehen. Man sollte diese alberne und unsinnige Debatte um Diesel-Fahrverbote endlich beenden. Das hilft keinem.
Uwe Klasen:
„Der BUND fordert“ .... dabei ist noch nicht einmal in Ansätzen dazu demokratisch Legitimiert, geschweige denn durch den Souverän (Wähler) dazu berufen!
juergen mueller:
BUND fordert - Langner VERSPRICHT (was Zeit braucht) - aber NIX passiert. POLITIK auf - wie immer auf Ab (Irr-Wegen). Auch wenn für Visionen Geld benötigt wird - nicht immer alles Versprechen für sein eigenes Fortkommen, sondern auch einmal daran denken, dass Versprechen, was das immer in der Politik an Wahrheitsgehalt daran von Wert ist, zumindest versuchen, dies einzuhalten ... LANGNER. Sie haben Zeit genug gehabt, Positives auf den Tisch zu legen.
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