AfD-Stadtratsfraktion Andernach
Probleme in Eich müssen endlich genannt und gelöst werden
Eich. In jüngster Zeit häufen sich Beschwerden von Bürgern über nächtliche Ruhestörungen, Zerstörung von öffentlichem Eigentum, Belästigungen von jungen Frauen, Müllablagerungen oder auch über rücksichtloses Parken. Insbesondere im Kreuzungsbereich Florianstraße - Eicher Straße und auf dem Burplatz kommt es immer wieder zu Konflikten zwischen neu zugezogenen Personen und ortsansässigen Bürgern. Einige Anwohner fühlen sich von der Polizei, dem Ordnungsamt und der örtlichen Politik regelrecht im Stich gelassen und äußerten ihre Sorgen nun gegenüber dem AfD-Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat Andernach, Martin Esser. Dieser fasst die Situation wie folgt zusammen: „Es ist schon erschreckend, dass Anwohner, die sich z.B. bei den Verursachern der Ruhestörungen beschweren, dann von diesen stark alkoholisiert bedroht, auf übelste beschimpft und eingeschüchtert, oder dass z.B. Frauen im Ort von jungen Männern obszön angesprochen werden. Regelmäßig werden Autos an der Bushaltestelle Florianstraße, vor der Feuerwehr oder derart rücksichtslos abgestellt, dass der Linienbus schon nicht mehr von der Florianstraße in die Eicher Straße abbiegen konnte. In den späten Abendstunden finden regelmäßig Trinkgelage auf dem Burplatz statt; Kindergartenkinder müssen sich oftmals mit ihren Eltern am nächsten Morgen den Weg durch den hinterlassen Müll und die Glasscherben bahnen. Anrufer, die die Vorgänge dem Ortsvorsteher bereits gemeldet haben, fühlen sich von diesem nicht ernstgenommen. Aussagen wie, „da können wir ja nichts machen“, lassen die Menschen allein zurück.
„Die nächtlichen Ruhestörungen, meist verursacht durch laute Musik und alkoholisierte, feiernde Personen gehen meist von drei Gebäuden in der Eicher Straße aus. Dort hat es auch schon Razzien der Polizei gegeben, seit 2018 herrscht hier das Chaos, wir fühlen uns nicht mehr wohl und auch nicht mehr sicher. Wenn die Polizei da war, dauert es nicht lange und es geht wieder von vorne los. Diese Leute zeigen keinerlei Respekt uns gegenüber. Wenn sich die Situation nicht bessert, werden wir unsere Häuser verkaufen“, berichten frustriert einige der direkt betroffenen Anwohner“. Martin Esser abschließend: „Die vorhandenen Probleme müssen endlich beim Namen genannt werden. Den Verursachern muss seitens der Ordnungskräfte, aber auch von den Eicher Bürgern mit aller Deutlichkeit klargemacht werden, dass sie unsere Regeln zu respektieren haben. Hier ist eine klare Ansage gefordert. Mit einem Kuschelkurs kommen wir hier nicht weiter. Die Anwohner erwarten zurecht, dass die Polizei und auch das Ordnungsamt mit all den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln endlich hart durchgreift und auch Präsenz zeigt“.
Pressemitteilung der
AfD-Stadtratsfraktion Andernach
