Politik | 13.06.2018

Leserbrief zur Eingliederung der Zusatzgruppe Mosaik in die KITA Villa Regenbogen

Provisorium darf nicht in eine rheinische Dauerlösung übergehen

Wir sind Singpaten in der Villa Regenbogen, singen, spielen und tanzen jeden Dienstag mit allen Kindern der Kita in deren Mehrzweckraum, der ja konzeptionell vorgeschrieben ist. Mit Erstaunen haben wir Ende März vernommen, dass uns dieser für uns so wichtige Raum nach den Sommerferien nicht mehr zur Verfügung steht, weil dort eine Zusatzgruppe aus der Kita Mosaik aufgenommen wird. Unser Angebot wird von allen Kindern der Villa Regenbogen mit Begeisterung angenommen und findet auch die ausdrückliche Unterstützung der Elternschaft.

Das gemeinsame Singen in dieser Kita mit den Kindern verschiedener Nationalitäten wird hier schon seit vielen Jahren praktiziert, eben die von der Politik allgegenwärtig propagierte Integration gelebt. Wir erleben hier wöchentlich, dass unser Angebot den Spracherwerb und das Gemeinschaftsgefühl über die ethnischen und kulturellen Hintergründe hinaus verbindet.

Durch die Aufnahme der Zusatzgruppe Mosaik in den Mehrzweckraum steht dieser für unsere Aktivität, die neben anderen Angeboten ein Teil der Persönlichkeitsentfaltung der Kinder beinhaltet, nicht mehr zur Verfügung. Diese für alle Beteiligten nicht befriedigende Situation soll nun für ein Jahr bestehen. Wir hoffen, dass diese Verlautbarung wirklich eingehalten wird. Dieses Provisorium darf nicht in eine rheinische Dauerlösung übergehen. Die Kita soll, wie angegeben, ihren wichtigen Mehrzweckraum für die verschiedenen spezifischen Angebote nach diesem einen Jahr wieder zurückerhalten. In diesem Sinn appellieren wir an die Verantwortlichen, dass uns der Mehrzweckraum nach diesem Jahr für unser Angebot wie auch für die anderen Aktivitäten wieder zur Verfügung steht.

Heidrun Mende-Ristau

(im Namen der Singpaten)

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