Politik | 16.04.2025

SPD-Ratsfraktion setzt sich für Umsetzung der Einzelmaßnahmen der Stromberger Dorfmoderation ein

Prüfauftrag an die Verwaltung wurde einstimmig verabschiedet

V.l.: Dominik Pretz, Zeynep Begen, Rolf Trennheuser, Alexandra Splettstößer, Frank Dommershausen und Claudia Seidel. Foto: privat

Bendorf. Bereits im Januar 2020 wurde die Dorfmoderation für den Stadtteil Stromberg ins Leben gerufen. Ziel war es, den Höhenstadtteil zukunftsfähig zu gestalten und die Lebensqualität für alle Bewohner*innen nachhaltig zu sichern. Dieses Projekt wird durch das Land Rheinland-Pfalz gefördert und bietet Zuschüsse für kommunale Vorhaben in Höhe von bis zu 65 %, in Einzelfällen sogar bis zu 80 % der förderfähigen Gesamtkosten. Die Genehmigung für die Projektförderung liegt inzwischen vor. Die Bendorfer SPD-Ratsfraktion brachte die Thematik kürzlich wieder aufs Tableau. SPD-Fraktionsmitglied Frank Dommershausen verwies mit einem Prüfauftrag an die Verwaltung auf den bestehenden Handlungsbedarf. Denn im Rahmen der Dorfmoderation wurde insbesondere die Achse „Am Telegraphenberg“ thematisiert. Betroffen seien hiervon der Festplatz und Parkplatz an der Dieter-Trennheuser-Halle, die Toilettenanlage am Kirmesplatz und der Sportplatz. Der mit Split ausgelegte Parkplatz werde bei Starkregen auf die Straße gespült und ist weder als Parkfläche gekennzeichnet noch entsprechend befestigt. Die öffentliche Toilettenanlage entspreche nicht mehr den heutigen hygienischen Standards und bedürfe einer dringenden Modernisierung. Der derzeit ungenutzte Sportplatz könne im Sommer als Multifunktionsplatz für die Grundschule dienen. Zudem sei unklar, ob der Platz aus Sicherheitsgründen (z. B. wegen der Flutlichtanlage) überhaupt noch betreten werden dürfe. Die SPD beantragte demnach, dass die Verwaltung, die voraussichtlich anfallenden Kosten für die Umsetzung der angestoßenen Einzelmaßnahmen prüft und die Höhe der zu erwartenden kommunalen Fördermittel ermittelt. Zudem wurde angeregt, die Grundschule Stromberg im Rahmen einer Bürgerbeteiligung in die Diskussion zur künftigen Nutzung des Sportplatzes einzubeziehen. Der Argumentation folgten auch die übrigen Fraktionen und stimmten einvernehmlich zu.

Pressemitteilung SPD

im Bendorfer Stadtrat

V.l.: Dominik Pretz, Zeynep Begen, Rolf Trennheuser, Alexandra Splettstößer, Frank Dommershausen und Claudia Seidel. Foto: privat

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