Radwege in der Mainzer Straße
Radstreifen kommen, beidseitige Parkplätze bleiben
Erfolg für CDU-Argumentation
Koblenz. Am 9. Juni stellt die Verwaltung in dem Ausschuss für Stadtentwicklung und Mobilität eine überarbeitete Planung für die südliche Mainzer Straße vor. Sie berücksichtigt nahezu alle Argumente, die Rudolf Kalenberg (CDU-Koblenz Süd) nach intensiver Abstimmung im CDU-Ortsverband in der März-Sitzung des Ausschusses vorgetragen hat. Nun werden Radstreifen eingerichtet und gleichzeitig deutlich mehr Parkplätzen erhalten als zunächst vorgesehen.
Eine wesentliche Änderung ist, dass zukünftig doch auf beiden Seiten der Mainzer Straße zwischen Schützenhof und Schenkendorfstraße Parkflächen bleiben. Denn es war nicht verständlich, warum Parkplätze gerade vor der „Villa Spaeter“ (Nr. 108) entfallen, obwohl dort kaum Zufahrten zu Grundstücken sind. Von den ca. 100 Pkw-Parkmöglichkeiten im öffentlichen Straßenraum sollen jetzt insgesamt nur noch ca. 20 entfallen. Die im März von der Verwaltung noch genannten „Kapazitätsreserven“ beim nächtlichen Parken gibt es in diesem Umfang doch nicht – das räumt die Verwaltung jetzt mit Hinweis auf einen Fehler bei der gutachterlichen Bestandsaufnahme ein.
Positiv vermerkt der CDU-Ortsverband auch, dass Aufstellflächen für Radfahrer an den Ampelkreuzungen geplant sind.
Der Ortsvorsitzender Rudolf Kalenberg erwartet, dass zusammen mit dem Umbau der Mainzer Straße südlich des Schützenhofes, der jetzt begonnen ist, eine beispielhafte Straßengestaltung für Kfz und Radfahrer entsteht. Auch die neue Ampelanlage am Schützenhof – barrierefrei, behindertengerecht, Steuerung zugunsten der Linienbusse etc. – wird Maßstäbe setzen.
Die CDU fordert aber auch, weitere wichtige Maßnahmen in diesem Quartier anzupacken. Vor allem müsse die Verkehrssituation in der Theodor-Körner-Straße entschärft werden. In der schmalen Straße müsse vor allem der Betrieb rund um den Kindergarten „Regenbogen“ geschützt werden.
Stadteinwärts dürfe die Südallee nicht Sparzwängen zum Opfer fallen. Die jahrelange Vorarbeit mit der Aufwertung von Grünanlagen und Radverkehr müsse jetzt umgesetzt werden. Gleichzeitig habe sich die Kurfürstenstraße über die gesamte Länge zu einem parallelen Schleichweg entwickelt, auf dem zu viel und oft zu schnell gefahren werde.
Pressemitteilung
CDU Ortsverband Koblenz-Süd
