Politik | 15.07.2015

Entscheidung des Bürgermeisters zur Sportlerehrung

Ratsbeschluss wird nicht beanstandet

SPD: „Alles andere wäre die totale Blamage gewesen“

Swisttal. Auch wenn „alles andere die totale Blamage gewesen wäre“, reagiert die Swisttaler SPD-Fraktion erleichtert auf die Ankündigung von Bürgermeister Maack, den Ratsbeschluss nicht zu beanstanden, sodass die Ehrung verdienter Sportler der Gemeinde am 9. August beim vom Gemeindesportverband (GSV) ausgerichteten ersten Swisttaler Sporttag stattfinden kann. In seiner Erklärung pocht Maack erneut darauf, dass laut Satzung nur der Bürgermeister für die Ehrung zuständig sei. „Dabei verkennt er, dass es sich hierbei um eine rein repräsentative Tätigkeit handelt, die auch von einem seiner beiden dafür vom Rat gewählten Stellvertreter wahrgenommen werden kann. Der Bürgermeister erspart sich eine peinliche Abfuhr der Kommunalaufsicht. Nur weil einem ein Termin nicht passt, kann man nicht anfangen, Satzungen wild zu interpretieren. Stattdessen hätte er frühzeitig das Gespräch mit dem Gemeindesportverband suchen müssen. Dies aber hat er verweigert“, meint Michael Schleupner, sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, die das Thema auf die Tagesordnung des zuständigen Ausschusses setzte und die Idee des GSV unterstützte. „Ich hoffe inständig, dass er seinen Vertreter gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Sportausschusses mit der Wahrnehmung des Termins betraut.“ „Wir haben jahrelang nach einem würdigen Rahmen für die Sportlerehrung gesucht. Mit einem Tag ganz im Zeichen des Sports, haben wir diesen nun gefunden. Da vom Bürgermeister dazu kein Alternativvorschlag, sondern nur sture Ablehnung kam, war es mehr als verständlich, dass sich Ausschuss und Rat für den 9. August aussprachen“, erklärt der Vorsitzende des Ausschusses für Sport, Tobias Leuning (SPD). „Nach diesem rechtswissenschaftlichen Theater soll noch mal jemand sagen, dass ein Verwaltungschef Jurist sein sollte, wie der scheidende Bürgermeister. Da komme es wohl eher auf Menschenverstand und Führungsqualitäten an. Bedauerlich auch, dass von der in der Verwaltung für den Sport zuständigen Beigeordneten Kalkbrenner, in der Sache nicht ein Wort kam. Sie hätte verhindern können, dass so viel Porzellan zerschlagen wird“, kommentiert Schleupner abschließend. Pressemitteilung

Tobias Leuning, SPD-Fraktion

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