Wandertruppe um Gisela Hein erkundete 3000 Jahre heimische Kulturgeschichte
Raus ins Grüne bei bestem Sommerwetter
Swisttal. Zur Erkundung von 3000 Jahren Kulturgeschichte und 2000 Jahren Technikgeschichte begaben sich - auf Einladung von SPD- und Grünen-Bürgermeisterkandidatin Gisela Hein - bei schönem Sommerwetter zwanzig Teilnehmer auf eine rund 15 Kilometer lange Wanderung unter der sachkundigen Leitung des Heimat- und Kulturexperten Prof. Koßwig aus Odendorf. Von Kreuzweingarten mit seiner Heiligkreuz-Kirche und der römischen Wasserleitung aus ging es über eine im dritten Jahrhundert vor Christus gebaute Fliehburg mit doppeltem Ringwall weiter zur Ruine Hardtburg, einer untypischen Wasserburg in bergigem Gelände. Anschließend führte der Weg mit wunderbaren Blicken über die Köln-Bonner Bucht bis zum Siebengebirge und dem Kölner Dom zur Steinbachtalsperre, einem 1934 erbauten Zeugnis heimatlicher Industriegeschichte. Nach einer gemütlichen Einkehr im dortigen Gasthaus setze die Gruppe nachmittags ihre Wanderung über Schweinheim mit Kapelle und Burg zur Wasserburg Ringsheim fort, wo der nach englischem Vorbild gestaltete Garten und Park besichtigt wurde. Im letzten Teil kamen die Wanderer zur Lappermühle, einer ehemaligen Getreide- und Ölmühle, ehe entlang des Orbachs mit seiner gut erkennbaren canyonartigen Schlucht der Endpunkt katholische Kirche in Odendorf erreicht wurde. Gisela Hein bedankte sich im Namen der Wanderer bei Prof. Koßwig für seine lehrreichen Erläuterungen und SPD-Vorstandsmitglied Paul Adams für die Organisation der Wanderung. Die Teilnehmer gingen gut informiert, etwas müde, doch mit bester Laune auseinander und freuen sich bereits auf die nächste Wanderung der SPD im Herbst.
Pressemitteilung der SPD Swisttal
