Politik | 01.02.2021

Freie Wähler: Vorschlag für „Urlaub in der Heimat“ macht sich in Zahlen bemerkbar

Regionalmarketingkampagne zahlte sich aus

Christian Altmaier (Freie Wähler).Foto: Freie Wähler

Koblenz. Als im Frühjahr 2020 der erste Lockdown alle unternehmerischen Handlungen in die Knie gezwungen hat, schlugen Freie Wähler vor, dass das touristische Marketing mit Blick auf die Sommermonate stärker auf „Urlaub in der Heimat“ auszurichten sei. Jetzt liegen erste statistische Zahlen zu Übernachtungen vor, die die Macher der Koblenzer Kampagne in ihrem Handeln bestätigen. Denn entgegen dem Trend in Städten wie Mainz oder Trier, sind die prozentualen Werte in Koblenz deutlich positiver. Während die Landeshauptstadt in der Phase der kurzen Urlaubsaison 2020 bis zu 39,8 Prozent Einbrüche verzeichnen musste, hatte sich Koblenz ein leichtes Plus erkämpft (+1,5 Prozent). Im Juli 2020 -39,8 Prozent in Mainz, -7 Prozent (KO), -11,2 Prozent (TR), August 2020 -32,2 Prozent (MZ), -5,8 Prozent (KO), -11,2 Prozent (TR) und September 2020 -34,7 Prozent (MZ), +1,5 Prozent (KO) und -6,0 Prozent (TR). „In den Zeitraum der Koblenzer Kampagne ‚Weit weg, ganz nah‘ sind die Zahlen weniger dramatisch, als in den vergleichbaren Städten in Rheinland-Pfalz“, zeigt sich der tourismuspolitische Sprecher der Fraktion Freie Wähler, Christian Altmaier. Auch bei Übernachtungen aus Deutschland, also der expliziten Zielgruppe der Kampagne: +3,1 Prozent im Juli, +2,5 Prozent (August) und +6,3 Prozent (September) in Koblenz. Mainz und Trier verzeichnen hier auch Verluste, in der Spitze -28,3 Prozent (MZ) oder -5 Prozent (TR).

„Die Koblenz-Touristik hat also alles richtig gemacht und sich mit einer kreativen und effektvollen Kampagne von der Masse der Destinationen abgesetzt, auch die Gastronomie- und Hotelbranche an Rhein und Mosel ist über die Aktivität begeistert“, so Altmaier, „mein Dank gilt allen Kreativen und Machern, auch dem Verein SMART e.V., die eine Kampagne für die Region56 umgesetzt haben, die sogar wirkmächtig gewesen ist.“ Indes erneuert Altmaier die Kritik an der Landeskampagne „Rheinland-Pfalz GOLD“: „Was das Wissing-Wirtschaftsministerium hier auf den Weg gebracht hat, ist so blutleer und ohne Emotion, wie ein abgestandenes Glas Sekt. Rheinland-Pfalz ist aber spritzig und witzig wie ein Winzersekt. Das kommt bei der Landes-Werbung nicht rüber.“

Jetzt hofft Christian Altmaier darauf, dass die Stadt Koblenz zusammen mit den Partnern aus den Landkreisen auch für den Sommer 2021 die Kampagne fortsetzt. „Regionale Zusammenarbeit dient allen Beteiligten und ist mit Blick auch auf die BUGA2029 der Schlüssel zum Erfolg.“

Erfreulich sei es, dass die Bemühungen der Stadt Koblenz mit einem Landeszuschuss von 40.000 EUR aus dem Programm „ReStart Tourismus“ unterstützt werden. „Wir setzen ganz richtig auf die Themen ‚Wein‘, ‚Kultur‘ und ‚Wandern‘,“ so Altmaier, „damit können wir als Pfund im Städtetourismus wuchern und erreichen eine Zielgruppe, die auch gerne Geld ausgibt. Das ist wichtig für Gastronomie und Einzelhandel, wenn beide Bereiche denn hoffentlich bald wieder öffnen dürfen.“ Freie Wähler-Landtagskandidat Christian Altmaier hofft darauf, bei einem Einzug in den Landtag dann auch die politischen Diskussionen zu Tourismus in Rheinland-Pfalz mit führen zu dürfen. „Es braucht eine starke Stimme für den Städtetourismus, aber auch eine ansprechendere, emotionalere Kampagne für unser schönes Bundesland!“

Pressemitteilung

Freie Wähler Koblenz

Christian Altmaier (Freie Wähler). Foto: Freie Wähler

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